Von der Wasseridee halte ich mal gar nichts; das bringt nur noch mehr Stress in die ohnehin angespannte Situation rein.
Mit meinem Spinner hatte ich zu Anfang auch das Thema Rückgabe des Spielzeugs.
Ich war zu der Zeit frisch am Schlüsselbein operiert und konnte mich dementsprechend nicht körperlich mit dem Thema auseinandersetzen (zweites Spieli, Hund fangen und festhalten etc.), also hab ich es für uns so gelöst, dass er gelernt hat: Wenn ich das Ding nicht rausrücke, ist das Spiel bis auf Weiteres vorbei.
Ich bin weggegangen, habe mich auf eine Bank gesetzt, mit dem Handy gespielt, mir doch egal, was er mit dem Spielzeug macht.
Ideal daran war, dass wir in einem umzäunten Sportplatz üben konnten, so dass ich wusste, er haut mit dem Teil nicht ab.
Nach ein paar Malen merkte er, dass es schnell langweilig wird, allein auf dem Kong rumzukauen, während ich mich überhaupt nicht mit ihm befasse. Bald kam er mit dem Spieli wieder angerannt und präsentierte es, nach dem Motto: Fang mich doch!
Hab ich nicht gemacht, ging mit dem verletzten Arm eh nicht. Und dann fiel der Groschen, dass er das Ding rausrücken muss, um weiter spielen zu können. Danach hat er mir den Kong immer öfter wiedergebracht.
Inzwischen rückt er alles Spielzeug raus, wenn ich das wirklich will.
Allerdings haben wir Spielzeug, das er sofort zurückbringen muss, und solches, mit dem er auch mal auf der Wiese abspacken, abhauen, rumkauen, präsentieren darf. Ersteres sind die Dummys jeglicher Art, alles andere (Kong Wubba, Kong Fuchs, Ball an der Schnur, Beißwurst...) ist keine Arbeit, sondern Spiel, und wenn er dann gerade meint, nach dem Holen mit dem Ding abhauen zu müssen, dann ist das okay. Seine fünf Minuten sind ihm in dem Fall gegönnt, aber meistens kommt er total provokant mit seiner Beute an mir vorbei stolziert oder haut sich damit in Spielposition auf den Acker, dann jag ich ihn auch mal ne Runde und zerre mit ihm. Findet er klasse.
MmN kann er hauptsächlich deshalb, weil er eben auch abspinnen darf, mit den Dummys ganz hervorragend und ordentlich arbeiten.
Beim Zerren darf er übrigens auch gern mal gewinnen, allerdings nur, wenn er sich richtig anstrengt und sich kräftig reinhängt, ab liebsten noch lautstark knurrend. Für so ein wenig dran zupfen kriegt er die Beute nicht. 
Es hat nicht geschadet, er weiß trotzdem, dass im Endeffekt alles meins ist.
Vielleicht hilft es euch, wenn deine Hündin auch mal ihre blöden fünf Minuten mit dem Spielzeug ausleben darf? Ist nur eine Idee, bei uns hat es funktioniert.
Das würd ich natürlich dann lieber zu Hause üben und nicht grade beim Training. 