Beiträge von Sunti

    Majaga, die Schaffner sind entweder tödlich gelangweilt von ihrem Job, weil um die Uhrzeit nichts los ist, und dankbar für ne Abwechslung, oder sie erliegen Spuks Charme.

    Die letzte Woche hatte ich keine Chance zum Üben, weil wirklich nie ein Schaffner drin war. Manchmal frage ich mich, wozu ich überhaupt bezahle. :lol:

    Dafür habe ich am Wochenende mal was anderes geübt: Meine Freundin war da und hat mir einen neuen Schal mitgebracht. Natürlich musste der Spuk ihn auch mal ausprobieren.

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    Dieser Freundin durfte Spooky dann auch die Taschentuchpackung anreichen - Training unter Realbedingungen, sozusagen. Auch das hat geklappt. Spooks gibt inzwischen fast jedem alles in die Hand, aber derjenige muss es auch festhalten. Einfach in die Handfläche spucken ist nicht. :D

    Von der Wasseridee halte ich mal gar nichts; das bringt nur noch mehr Stress in die ohnehin angespannte Situation rein.

    Mit meinem Spinner hatte ich zu Anfang auch das Thema Rückgabe des Spielzeugs.
    Ich war zu der Zeit frisch am Schlüsselbein operiert und konnte mich dementsprechend nicht körperlich mit dem Thema auseinandersetzen (zweites Spieli, Hund fangen und festhalten etc.), also hab ich es für uns so gelöst, dass er gelernt hat: Wenn ich das Ding nicht rausrücke, ist das Spiel bis auf Weiteres vorbei.
    Ich bin weggegangen, habe mich auf eine Bank gesetzt, mit dem Handy gespielt, mir doch egal, was er mit dem Spielzeug macht. :pfeif:
    Ideal daran war, dass wir in einem umzäunten Sportplatz üben konnten, so dass ich wusste, er haut mit dem Teil nicht ab.
    Nach ein paar Malen merkte er, dass es schnell langweilig wird, allein auf dem Kong rumzukauen, während ich mich überhaupt nicht mit ihm befasse. Bald kam er mit dem Spieli wieder angerannt und präsentierte es, nach dem Motto: Fang mich doch!
    Hab ich nicht gemacht, ging mit dem verletzten Arm eh nicht. Und dann fiel der Groschen, dass er das Ding rausrücken muss, um weiter spielen zu können. Danach hat er mir den Kong immer öfter wiedergebracht.
    Inzwischen rückt er alles Spielzeug raus, wenn ich das wirklich will.

    Allerdings haben wir Spielzeug, das er sofort zurückbringen muss, und solches, mit dem er auch mal auf der Wiese abspacken, abhauen, rumkauen, präsentieren darf. Ersteres sind die Dummys jeglicher Art, alles andere (Kong Wubba, Kong Fuchs, Ball an der Schnur, Beißwurst...) ist keine Arbeit, sondern Spiel, und wenn er dann gerade meint, nach dem Holen mit dem Ding abhauen zu müssen, dann ist das okay. Seine fünf Minuten sind ihm in dem Fall gegönnt, aber meistens kommt er total provokant mit seiner Beute an mir vorbei stolziert oder haut sich damit in Spielposition auf den Acker, dann jag ich ihn auch mal ne Runde und zerre mit ihm. Findet er klasse.
    MmN kann er hauptsächlich deshalb, weil er eben auch abspinnen darf, mit den Dummys ganz hervorragend und ordentlich arbeiten.

    Beim Zerren darf er übrigens auch gern mal gewinnen, allerdings nur, wenn er sich richtig anstrengt und sich kräftig reinhängt, ab liebsten noch lautstark knurrend. Für so ein wenig dran zupfen kriegt er die Beute nicht. :D
    Es hat nicht geschadet, er weiß trotzdem, dass im Endeffekt alles meins ist.

    Vielleicht hilft es euch, wenn deine Hündin auch mal ihre blöden fünf Minuten mit dem Spielzeug ausleben darf? Ist nur eine Idee, bei uns hat es funktioniert.
    Das würd ich natürlich dann lieber zu Hause üben und nicht grade beim Training. ;)

    Gestern war Spiegelauge mit ihrem Monster zu Besuch bei uns. Wir waren also mit zwei Hunden von so 60 und n paar cm Schulterhöhe unterwegs. An einer echt gut überschaubaren Stelle müssen wir an einer Frau mit Minihund vorbei. Die sieht unsere im letzten Moment, schreckt zusammen und sagt: "Oh, die hab ich ja gar nicht gesehen!" :headbash: :lachtot:

    Gestern habe ich noch fix ein Vollkornbrot gebacken. Gemogelt zwar, weil ich ne Backmischung verwendet habe (hatte kein Vollkornmehl gekriegt auf die Schnelle), aber ich hab etwas Knoblauch, viele Kräuter und noch ein paar Gewürze reingemischt. Lecker war's.

    Der Spinner kriegt ab und zu die Haustür vor die Nase gehauen. Die geht nämlich etwas schwer nach außen auf, und wenn ich dann dran ziehe und der Kerl seinen Rüssel unbedingt vor der Tür haben muss, kann ich es leider nicht ändern. Es scheint ihn nicht zu stören - er macht es immer wieder.

    Es kommt halt auch immer darauf an, was für einen Hund man hat.
    Wäre meiner ein kleiner Sonnenschein, der sich immer und überall über jeden Menschen und alle Streicheleinheiten freut, würde es mich auch nicht nerven, wenn er angefasst wird.

    Da ich aber einen eher unsicheren Hund habe, der rassetypisch einen gewissen Schutztrieb und die Neigung, eher nach vorn statt nach hinten zu gehen, wenn er sich stark bedrängt fühlt, nervt es schon.
    Mein Spinner freut sich grundsätzlich schon, wenn er Aufmerksamkeit bekommt; er genießt auch Streicheleinheiten oder sonnt sich einfach in der Bewunderung der Menschen. :roll:
    Jedoch gibt es Dinge, die man mit ihm einfach nicht machen kann, wenn man ihn nicht sehr gut kennt: An sich drücken. Kopf festhalten. Mit den Augen deutlich fixieren. Bedrängen. Und noch einiges mehr.
    Deshalb muss ich jeden Kontakt mit Fremden ein wenig managen, besonders, wenn ich merke, das Gegenüber hat wenig Ahnung von Hunden oder setzt sich über meine Anweisungen hinweg.
    Deswegen finde ich es ausgesprochen nervig, wenn Fremde meinen Hund ungefragt antatschen und ggf. eines der No-Gos übertreten. Bellt der Hund dann nämlich, ist er auf einmal kein netter Wauzi mehr, sondern eine gefährliche Bestie, über die gemeckert wird.
    Wenn man ihn in Ruhe lässt, benimmt er sich hervorragend und unauffällig.

    Das Training, bestimmte Dinge auszuhalten, wird auch gern mal zunichte gemacht, wenn einfach ein Fremder rankommt und es übertreibt. Beispiele hab ich in meinem ersten Post genannt.