Neuer Fortschritt!
Wir hatten auf der Rückfahrt das Glück, unsere verbündete (und hundeerfahrene) Schaffnerin zu treffen. Mit dieser konnte ich dann auch gleich noch zwei Durchgänge üben, und es hat gut geklappt, obwohl sie, während ich am Automaten war, den Spinner nicht nur an der Leine hatte (die zwei hätte ich eh nicht trennen können, und so konnt ich in Ruhe zahlen), sondern ihn auch noch ein weeeeeeenig hochgepusht hat.
Trotzdem hat er sich dann auf meine Aufforderung super konzentriert und die Tickets abgegeben. Festhalten ist ja eh kein Problem mehr; mittlerweile hab ich ein Ticket zufällig in der Hand, und er will es sofort haben! Das Abgeben war bei dieser Frau natürlich auch total sauber, weil sie hundeerfahren ist und nachgreift, wenn er den Kopf dreht. Nächstes Mal frage ich sie, ob sie ihm auch den Keks gibt. Daran hab ich in meiner Euphorie nämlich nicht mal gedacht.
Beiträge von Sunti
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Ich kenne etliche Fälle im Bekanntenkreis, wo Hund auf dem eigenen Grundstück eine Katze getötet hat. In keinem der Fälle wo das zur Anzeige gebracht wurde, ist für den Hundehalter irgendeinen Konsequenz gefolgt. In zwei Fällen kam der Amtstierarzt und hat den "Tatort" begutachtet sowie den Zaun, die Sicherung als ausreichend befunden und gut war.
Genau das ist etwas, wovor ich Angst hätte, wenn mein Hund einer Katze was täte (ob er das wirklich täte, weiß ich nicht, werde es auch nicht ausprobieren, wenn ich's verhindern kann).
Denn nicht immer geht das so glimpflich ab. Je nach Ordnungsamt/Amtsvet kann es eben auch passieren, dass der Hund dann als gefährlich eingestuft wird, Auflagen kriegt, zum Wesenstest muss etc. Je nach Hunderasse und Bundesland kann das ziemlich schnell gehen. Ich denke da auch an Listenhunde, die dann evtl. ihre hart durch diverse Tests erarbeiteten Freiheiten wieder verlieren.
Deshalb kann ich es schon verstehen (wenn auch nicht gutheißen!!!), wenn eine im eigenen Garten getötete Katze in aller Stille beerdigt wird, zum Wohle des eigenen Hundes. -
Ice, beruhigend zu wissen, dass Spooks und ich damit nicht allein sind.
IlonaundCo, das kann ich mir denken. Gut, dass ich Single bin und mein ganzer Bekanntenkreis den Spinner kennt.

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Kein Satz, aber AUA!
Habe eben den Fehler begangen, mit meinem Spinnerhund das allseits beliebte Spielchen "Kampf um den Kauknochen" zu spielen. Dabei sind wir beide auf allen Vieren, spielen uns an und versuchen (er mit Schnauze, ich mit Händen) den Kauknochen zu erwischen bzw. dem anderen abzujagen. Spooks liebt das, manchmal steht er schwanzwedelnd und grinsend mit seinem Kauteil in der Schnute vor mir und will unbedingt, dass ich es ihm abjage.
Tja, er macht ne Spielbewegung, reißt den Kopf hoch und ich hab nun eine fette Beule über dem rechten Auge und bin um die Erkenntnis reicher, dass sein Schädel eindeutig härter ist als meiner. Aber auf der Plusseite: Als ich wieder sehen konnte (hatte kurzzeitigen Blackout
), stand er mit sehr besorgtem Gesicht vor mir und bot mir seinen Knochen ohne Gegenwehr an. :fondof:Bleibt nur die Frage, wie ich diese Beule in den nächsten Tagen erkläre.
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Och, umgebunden hatte er ihn auch, aber auf die Fotos warte ich noch (Handy meiner Freundin hasst uns).
Heute war ich früher als sonst unterwegs und traf auf die Schaffnerin, die ihrer Aussage nach "todselten" hier fährt. Sie erkannte uns sofort und war auch gleich dabei, wieder zu üben. Dafür, dass wir seit dem letzten Mal im Zug nicht mehr unter Realbedingungen geübt hatten, lief es erstaunlich gut.
Als Nicht-Hundemensch stieß sie mich instinktsicher mit der Nase auf ein Problem, das uns bei unserer Zielperson auch zu schaffen machen wird: Spook dreht mit Ticket in der Schnauze den Kopf gleich ein wenig zu mir - in Erwartung der Belohnung, die er ja immer aus dieser Richtung kriegt, egal, wer den Gegenstand nimmt.
Mein Trainingsansatz dazu: Mit Menschen üben, die er kennt, und die dann beim Abnehmen belohnen lassen. So richtet sich die Erwartung und damit auch der Blick hoffentlich auf diese Person, nicht mehr auf mich.
Wenn jemand noch andere Tipps haben sollte, immer her damit.
Auf die Hand, die entgegennimmt, deuten, möchte ich lieber vermeiden, weil ich befürchte, er spuckt dann wirklich in die Hand aus und hält nicht so lange fest, bis jemand das Ticket greift.
Ganz auf Dauer möchte ich dann einführen, dass er das, was er hält, der Person gebe, auf die ich deute (also Person, nicht Hand), aber erst mal sind wir an der sauberen Übergabe dran.Die Schaffnerin war übrigens hocherfreut, uns wiederzusehen, und hat den Schleimer-Spinner auch schön fleißig gekrault.

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Hier gab es den Rest vom gestrigen Kartoffelauflauf mit buntem Salat, über den ich angeröstete Sonnenblumenkerne und gerösteten Mandel-Nuss-Tofu gestreut habe. Lecker.
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najaaa, aber das sind ja auch Tierärzte und keine Hunderassespezialisten

Aber dann sollten sie eben auch dazu stehen und nicht auf ihrer Meinung beharren, wenn die falsch sein könnte. Das (wie z.B. bei PocoLoco) wirkt dann nämlich irgendwie unprofessionell.
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Und wenn nicht? Pommes?

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Steffi, offiziell ist es ja auch Pflicht, aber hier hält sich kein einziger Hund dran, außer meiner, wenn wir die vollen Schülerzüge nehmen - und wenn ich den Korb dabei habe, quatscht mich sogar nach dem Aussteigen der eine oder andere Lokführer aus dem Fenster heraus an, ob der arme süße Hund denn wirklich nen Maulkorb braucht.

Nebelfrei, ich bitte dann aber um einen Erfahrungsbericht, okay? Plastiktickets wären hier auch noch was, aber inzwischen hält Spuk meistens nur noch zwischen den Vorderzähnen, deshalb ist da nix mit Sabbern.
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1. ist das hier nur offiziell so, und wir zwei sind als Dauerpendler allseits bekannt, geschätzt und somit befreit. Sogar von Schaffnern und Zugführern.
2. waren bisher alle Schaffner begeistert von unseren Übungen.
3. ist der Hund inzwischen Profi im Halten und sabbert nur noch minimal.
Unseren Spaß kannste gar nicht bremsen.
