Beiträge von Sunti

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    Es gab mal die Geschichte von einem Hund, für den eine Bahncard beantragt UND ausgestellt wurde ... BIS die Bähneriche gerafft haben, dass es sich um einen Hund handelt, der "SELBSTVERSTÄNDLICH NICHT" von der Rabattaktion profitieren könne !!!

    Pfffft. Dabei pendelten HH und Hund täglich per Bahn. Immer schön mit teurem Einzelticket ...

    Wir sind demnächst mit HundeGRUPPE (15 Felle) per Bahn unterwegs (Gruppenfahrschein Kind).
    bin mal gespannt wie das wird. Die Testfahrten (4 Felle) waren jedenfalls schon ziemlich unterschiedlich.

    Dabei fällt mir ein, dass du uns zu diesem geplanten Ausflug einen genauen Bahn-Bericht versprochen hast. :D

    Situation 3 habe ich auch schon häufig erlebt. Was die Leute sich dabei denken, sich unbedingt zwischen einem Hund, der mit der Flanke schon an der Mauer geht, und besagter Mauer durchquetschen zu müssen, keine Ahnung. Bei mir gibt's das nur einfach nicht. Ich bleibe stur auf Kurs, meistens noch ein paar cm vor dem Hund, damit dieser nicht umgerannt wird (ist mir mit einer unsicheren Urlaubshündin in der City ernsthaft mal passiert - von einem erwachsenen Mann!), und dann sollen sie sehen, wo sie bleiben.

    Mein Rat: Übernimm die Führung, gib dem Hund Sicherheit. Verhalten zu unterdrücken bringt dir auf Dauer nichts, denn unter der Oberfläche ist es noch da und wird irgendwann hochkommen.

    Ich arbeite mit Angsthunden und habe die Strategie, dem Hund (erst mal durch mein Auftreten und meine Ausstrahlung) klar zu machen, dass ich in der Lage bin, ihn zu beschützen.
    Ich habe ein Markerwort eingeführt, das dem Hund klar macht, dass ich die vermeintliche Bedrohung wahrgenommen und als ungefährlich eingestuft habe.
    Ich beobachte meinen Hund. Wenn ich merke, dass ihm etwas unheimlich ist, bin ich sein Schild und stehe/gehe zwischen ihm und der Bedrohung. Ich biete Strategien an, was in der gruseligen Situation zu tun ist. Mein Spinner hat gelernt, mich in solchen Momenten anzuschauen. Dies wird bestätigt. Manchmal hilft es auch, wenn er eine Aufgabe kriegt (Dummy oder Taschentuchpackung festhalten), wenn es zu arg bedrohlich wird, gehen wir einen Bogen.

    Beim Vergraulen des Besuches würde ich erst mal am Platz-Schicken arbeiten. Der Kerl wird auf seinen Platz geschickt und muss dort bleiben (zur Not halt auch festbinden, bis er es gelernt hat), und dieser Platz sollte an einer Stelle sein, wo niemand vorbei muss, damit er dort wirklich in Ruhe gelassen wird. Niemand nimmt Kontakt zum Hund auf, wenn er auf seinem Platz ist. Und solange der Besuch da ist und der Hund nicht entspannt, bleibt er dort liegen. Das kannst du ihm schmackhaft machen, indem er dort, wenn er brav liegen bleibt, auch was Leckeres kriegt. Für unsichere Hunde ist der eigene Platz unglaublich wichtig, wenn sie lernen durften, dass dort niemand hinkommt und stört.

    PS: Wieso nicht mit Leckerlis, wenn es hilft? Belohnen kann man mit allem, was der Hund als Belohnung empfindet. ;)

    Pastello ist halt ne klasse Farbe. Die Retrieverleine in Pastello war die erste Schäferleine, die ich hatte. Habe sie hier in den Kleinanzeigen gebraucht gekauft und bin ein Fan dieser Farbe geworden. Bunt am schwarzen Hund kommt einfach gut. :D

    Ice, das pinke Halsband ist der Knaller. Ich hab für meinen RÜDEN ein lila Halsband, ob der jetzt ne Identitätskrise kriegt?

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    Und nur weil nicht überall Leinenpflicht herrscht, sitzt das Getier nicht in den Büschen? :???:

    Soll das Getier ruhig sitzen, der Hund geht nicht in die Büsche (danke, MarthasArko! :gut: ). Vorauseilender Gehorsam ist nicht so mein Ding.

    Hi,

    erst mal tief durchatmen. Du hast schon die richtigen Schritte eingeleitet. Trainiere noch mit dem Maulkorb, dann könnt ihr spazieren gehen, ohne zusätzlich angespannt zu sein. Je angespannter ihr seid, desto angespannter wird auch der Hund und desto wahrscheinlicher ist es, dass er wieder mal entscheidet, die Situation ist gruselig, geh ich mal nach vorn.

    Mein Tipp wäre auch erwachender Schutztrieb (Hund wird erwachsen) gepaart mit Unsicherheit. Diese Mischung habe ich hier auch zu Hause sitzen, sogar auch im Hovawart-Pelz. Meiner ist allerdings schon vier Jahre alt und wohnt seit neun Monaten bei mir. Er kam aus einer Familie mit mehreren kleinen Kindern zu mir und war sehr unsicher und nervös. Inzwischen hat sich das gelegt, und wir sind ein tolles Team geworden.
    Beim Hovi muss man nun einmal mit einem enormen Schutztrieb rechnen. Meiner ist zum Glück ziemlich gelassen geworden, weil er sich mittlerweile darauf verlässt, dass ich aufpasse und die Situation im Griff habe.
    Genau daran müsst ihr arbeiten: Der Hund muss wissen, dass IHR regelt, nicht er (und das gilt auch für deinen Mann). Denn gerade als unsicherer Hund fühlt er sich sonst noch mehr berufen, nach vorn zu gehen, wenn ihm etwas unheimlich ist.
    Die zweite Hälfte deines Hundes wäre noch interessant; meiner ist noch ein halber Collie, was ihn sensibel macht. Zu Beginn war das ne interessante Mischung. :hust:
    Weißt du, was in deinem Hund noch so drin steckt?

    Die Situation: Kind und Vater kommen entgegen, Kind fixiert evtl. auch noch den Hund (machen ängstliche Menschen automatisch, sie behalten den gruseligen Hund genau im Auge, ohne zu wissen, dass das beim Hund bedrohlich rüberkommt), ggf. hat der Hund schon subtil gezeigt, dass er sich bedroht fühlt, und die Beiden sind dennoch weiter näher gekommen. Ein unsicherer Hund mit Schutztrieb kann da durchaus mal überreagieren.
    Erste Hilfe: Immer ZWISCHEN den Passanten und dem Hund gehen, den Hund ansprechen und so ein Fixieren vermeiden.

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    White, ich bin mit shira 2x längere Strecken gefahren (3h ICE und RB), jedes mal mit teurem Ticket...und durfte mich dann noch anmaulen lassen, ich solle den Hund aus dem Weg nehmen, obwohl sie in der hintersten Ecke auf dem Boden lag.
    ...auf meine nette Frage, ob ich sie ins gepäckfach stopfen soll, bekam ich nie eine Antwort. Tze!


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    WENN ich mal angepflaumt werde (mit Senta hat so ne doofe Tusse mal gefragt, ob jetzt schon jeder Straßenmix Zug fahren dürfe :pfeif: ), dann nutz ich die Tatsache, dass der Hund ein Ticket hat, und erkläre ziemlich direkt, dass er als zahlender Fahrgast auch als solcher zu behandeln und somit nicht anzupöbeln ist.
    In Gegenwart "unseres" Personals traut sich ja sowieso kein Fahrgast, was zu sagen. :lol:

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    Hallo ihr Lieben, ihr seid doch alle tierlieb, seid alle Tierschützer, seid alle für die Erhaltung der Natur :smile: .... und "Natur" hat eben ihre Regeln - wie die Brut- und Setzzeit.
    "Phantasiert" doch mal mit mir mit.... die Braunbären sind zu Haustieren und Kuscheltieren geworden und es wird mit Ihnen Gassi gegangen :headbash: Euer Hund hat Junge, ganz frisch und ist in der "freien Natur" und nun kommen wir mit den Braunbären, die ja jetzt die "tutnix" und "willnurspielen" geworden sind und euer Hund muss immer befürchten, dass die an seine Welpen gehen...... Na, wie geht es euch jetzt???
    :gott: T'schuldigung..... manchmal denke ich so, mit etwas Phantasie lösen sich doch manche Fragen in Luft auf. Es ist doch nur eine kurze Zeit, es gibt doch irgendwo Möglichkeiten (z.B. eingezäuntes Gelände) auf dem der Hund auch ohne Leine laufen kann. Gut, es ist dann etwas umständlicher, doch wir sind doch tierlieb und Tierschützer..... nicht nur für Hunde, oder?
    Außerdem ist in Naturschutzgebieten grundsätzlich Anleinpflicht - aber nicht in Landschaftsschutzgebieten. Gesetzeslage.
    Und nix für ungut...... ich denke so, wenn man sich nicht 1000% sicher sein kann, dass der eigene Hund so wie im Video reagiert https://www.youtube.com/watch?feature=…d&v=hPO5t0hdMyg
    sollte man ihn doch lieber in dieser Zeit an der Leine führen ;)

    Ebenso wie in dem Thread im letzten Jahr um diese Zeit finde ich es auch hier mal wieder interessant, dass man von einigen Schreibern als nicht tierlieb, schlechter Tierschützer oder gar Tierquäler dargestellt wird, wenn man seinen Hund nicht während einer eher willkürlich gewählten Zeit (Gebrütet wurde dieses Jahr z.T. schon viel früher!) an einer kurzen Leine durch die Gegend latschen lässt.
    Es gibt durchaus Menschen, die so viel Zeit und Energie in die Erziehung ihrer Hunde stecken, dass diese sich ganzjährig an die Gesetze halten (nicht jagen, nicht stöbern, nicht die Wege verlassen). Warum sollte ein solcher Hund dann dreieinhalb Monate an die kurze Leine? Der Weg wird nicht verlassen, Punkt. Da kann ich meinem Hund doch die Freiheit geben, einige Meter vor oder zurück zu laufen und sein Tempo selbst zu bestimmen. Vor allem deshalb, weil es hier in meiner Ecke KEINERLEI Ausweichmöglichkeiten gäbe, wenn ich mich an die Leinenpflicht halten würde.
    Die Freiheit meines Hundes hört erst da auf, wo er andere einschränkt bzw. gefährdet. Tut er auf den Wegen nicht. Wir reden hier von viel frequentierten Hauptwegen durch ein Waldgebiet, wo mit Sicherheit kein einziges halbwegs intelligentes Tier direkt neben dem befestigten Weg brüten würde.
    Waldwiesen sind für Hund und mich jetzt halt tabu, und die Schleichwege meiden wir auch. Deshalb lass ich mir nun aber nicht mehr oder weniger unterschwellig unterstellen, ich sei kein Naturfreund. :p