Zum Thema rufen: Wenn Eltern ihr grad mal laufen könnendes Kind am Bahnsteig (wo in der nächsten Minute ein Zug einfahren wird) quer über den Bahnsteig zu meinem Angsthund schicken mit den Worten: "Ein WauWau, geh mal gucken!", dann ruf ich auch. Und zwar nicht unbedingt zärtlich.
Manchen Eltern ist gar nicht bewusst, dass man ihren Kindern vielleicht grade den Hintern rettet. ![]()
Auf eine gewisse Entfernung find ich rufen übrigens total angebracht.
Beiträge von Sunti
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Ich hab das nur zu hören bekommen, als ich mit dem Urlaubszwergpudel unterwegs war. Liegt aber daran, dass man mich nur mit Hunden ab Kniehöhe kennt. Ansonsten ist mein Umfeld gewohnt, dass ich mit verschiedenen Hunden unterwegs bin (Tierheimpfleglinge).
Bei meinem Collie wurde immer gesagt, er würde optisch total zu mir passen, wir hätten ja sogar die gleiche Haartönung benutzt.
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Franziska, die Frage ist doch, wie reagieren die Eltern/Hundehalter, die den Fehler gemacht haben, hinterher?
Mach ich einen Fehler und mein Hund benimmt sich blöd, dann hol ich ihn ab und entschuldige mich.
Bei den hier genannten Beispielen standen die meisten Eltern teilnahmslos daneben, reagierten gar nicht oder pöbelten den Hundehalter noch an (siehe: Wenn der Hund das nicht abkann, darf er hier halt nicht laufen! oder, mein persönlicher Favorit: Wenn Sie sich SOLCHE Hunde anschaffen, müssen Sie damit rechnen, dass Kinder sie süß finden!). Darüber darf man sich aufregen, finde ich. -
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Hab ich das? - Außer heute, meine ich?
Die Fahrt ist erst Ende Mai.
Verheb's no a bissl ...Ooooh ja, hast du. Wir hatten das Thema mal in einem anderen Bahn-Thread, und ich war damals schon sehr interessiert an der Reaktion des Personals auf 15 Hunde auf einmal an Bord. 8O
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Die zuständigen "in Not"- Seiten kümmern sich auch um Mischlinge. Mach dir darum also keine Gedanken und schreib sie ruhig an.
Vom Standpunkt einer langjährigen ehrenamtlichen Tierheim-Helferin kann ich dich beruhigen: Es wird zwar nticht einfach werden, ein geeignetes Zuhause für ihn zu finden, aber unmöglich ist das längst nicht. Er ist ein Junghund, der gerade erwachsen wird und seinen Schutztrieb entdeckt. Dazu die eher unsichere Führung (hast du ja selbst so gesagt), das ist vielleicht eine unglückliche Mischung. Deshalb aber zu behaupten, er könne gar nicht vermittelt werden, ist Blödsinn. Dein Hund braucht eine verlässliche Führung, einen Menschen, der mit Schutztrieb umgehen kann. Diese Leute sind nicht an jeder Ecke zu finden, aber es gibt sie.
Mein Spinner war ja, als ich ihn bekam, ziemlich unsicher und nervös. Mit zunehmendem Selbstbewusstsein packte er dann nach und nach den Schutztrieb aus; mein Glück: Ich habe jahrelange Erfahrung mit den verschiedensten Hunden gesammelt und kann das, was meiner bietet, händeln. Hätte ich diese Erfahrung nicht, wär es mit ihm sicherlich auch ein ganzes Stück schwieriger geworden. Noch dazu bin ich in der guten Situation, Single zu sein und somit mehr auf den Hund eingehen zu können, als wenn ich noch ne Familie im Hintergrund hätte.
Ach ja, eines noch: Du solltest bitte nicht hier fragen, ob jemand deinen Hund nehmen würde. Vermittlung ist im Forum verboten, und es kann sonst passieren, dass der Thread geschlossen wird. Das fände ich schade, denn mich interessiert sehr, was aus dem Kerl wird.
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Hier scheint die Sendeverfolgung zu spinnen, jedenfalls kriege ich nichts Neues mehr angezeigt. Mal schauen, irgendwann muss das Paket ja kommen.

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Oh, ein Osterei mit Schnabel.

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Ich finde es gut, dass du Jettes Problem ernst nimmst und ihr hilfst, sicherer zu werden. Hier im Wald rennt eine Kleine Münsterländer- Hündin rum, deren Herrchen das leider komplett anders sieht. Seine Hündin läuft immer am Fahrrad mit, ohne Leine. Daher leint auch kein anderer Besitzer seinen Hund an, wenn die zwei kommen, denn die Hündin ist ja auch nicht angeleint. So weit, so schlecht. Mit Senta war das kein Problem, Senta (selbst eine Angsthündin, allerdings auf der Straße so geworden) hat sich hinter mich gestellt, die Hündin kam eh nicht zu uns, die zwei fuhren weiter.
Tja, und dann kam der Spinner. Ihn hatte ich bei Sichtung auch nicht angeleint, weil ich wusste, es ist eine Hündin, sie wird nie angeleint, mit Hündinnen kann mein Spuk gut. Die erste Begegnung war eine Katastrophe. Die Hündin sah Spook auf sich zu kommen (er selbst ist auch ziemlich unerfahren und mitunter etwas deppert im Umgang mit anderen Hunden, weil er es im alten Zuhause nie gelernt hat - aber er bessert sich rapide), drehte um und raste panisch davon. Spooks (weil ja unerfahren): YAY, die will fangen spielen!! Und ab hinterher. Bis ich ihn dann zurückgerufen und eingesammelt hatte (inzwischen kommt er auch, wenn jemand WIRKLICH fangen mit ihm spielen will, damals waren wir noch nicht so weit), war die arme Hündin mehrfach panisch zum Herrchen gerannt, das allerdings gar nicht reagierte. Ich hab ihm dann gesagt, dass es mir leid tut, weil meiner sie so verängstigt hat. Seine Antwort: "Ach, das macht nichts, das muss sie lernen!"
Ganz klasse. Gerade, weil ich selbst eine Angsthündin hatte, tat mir diese süße Junghündin so leid. Sie hat Angst und ihr Herrchen lässt sie damit komplett allein. Er ist eher der robuste Typ und kann sich, glaube ich, kaum vorstellen, dass ein erwachsener Hund Angst haben könnte. Irgendwann wird da sicherlich noch was Schlimmes passieren, entweder sie rennt vor ein Auto oder wird gebissen, oder sie wird lernen, aus Angst zu beißen. Zum Glück gibt es hier keine größeren Hundegruppen, die wirklich ins Hetzen geraten könnten, denn sonst hätte die Süße ein großes Problem.
Ende vom Lied: Wenn wir diese Hündin sehen, kommt meiner an die Leine, ich möchte nicht, dass er sie verschreckt. Aber ihr Herrchen hält mich deswegen jetzt für überspannt.
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Ach ja, mein Gott, dann hat sich Hundi halt mal erschreckt. Nicht toll - aber hey, er wirds überleben. man muss ja nicht anfassen lassen. Aber mal aufzeigen, wie Hund sich gerade fühlt (sieht man dann ja auch gut). Kommunikation ist das Geheimnis. Wenn ich wen anblaffe, dann macht der zu und blafft zurück (siehe das Beispiel der Eltern). Komme ich freundlich daher und erkläre, stoße ich auf offene Ohren und interessierte Nachfragen. Da brauch ich mich doch nicht fragen, was besser ist? Aber in einer Gesellschaft von Egoisten und Ellenbogenschubsern ist Anblaffen anscheinend Normalität.

Ehrlich gesagt, wenn sich meiner erschreckt, dann springt er mit einem tiefen WUFF in die Leine und ich bin wieder die Doofe mit dem großen schwarzen Hund.
Meine verstorbene Hündin war eine extreme Angsthündin, die in solchen Fällen auch unter sich gemacht hätte. Daher: Ja, ich blocke sehr deutlich, wenn Kinder auf meinen Hund zu rennen. Nicht jeder Hund macht das so locker mit, und ganz im Ernst, wenn ein großer schwarzer Hund bellt, dann ist sein Besitzer der Depp. Brauch ich nicht.
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Ich finde ja auch, irgendwo hört es auf mit der Rücksicht.
thescent: Wenn ich mit meinem Hund auf einem Bürgersteig unterwegs bin, dann geht der Hund an der Mauer und ich dicht neben ihm, wenn uns Leute entgegen kommen, eben DAMIT sich keiner durch die bloße Anwesenheit des Hundes gestört fühlt, wenn er ihn - Gott bewahre - passieren müsste. Meint derjenige, der mir entgegen kommt, dann aber, mir dafür auch noch nen blöden Spruch um die Ohren hauen oder sich zwischen Hund und Mauer durchquetschen zu müssen, dann kriegt er von mir den entsprechenden Spruch und einen Bodyblock, BEVOR er meinen Hund erreicht. Und das halte ich durchaus für legitim. Denn mich in Luft auflösen, nur weil einige Menschen Probleme mit Hunde(halter)n haben, das seh ich wirklich nicht ein.