Ich würde den Hund in dein Arbeitszimmer stecken, wo er einfach zu bleiben hat, so lange der Besuch da ist. Seine Decke, Wasser, evtl. was zum Kauen dazu, und dann Tür zu und Schlüssel rumdrehen, solange du nicht im selben Zimmer bist. Momentan ist Management gefragt, da kannst du ruhig auch zu solch radikalen Mitteln greifen. Auf Dauer trainieren, dass der Kerl Besuch ignoriert, aber so lange er das noch nicht kann, bekommt er keine Berührungspunkte mit dem Besuch.
Beiträge von Sunti
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Eben hat mich die Chefin unserer anderen Filiale angerufen, dass ein DHL-Paket für mich nicht ausgeliefert werden konnte und somit in der Post rumgammelt. Toll, dann komm ich erst morgen dran. Und ob es die Leinen sind, ist eh nicht sicher, könnte auch das Osterwichtelpaket sein.
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Zum Thema Berechtigung, guck mal hier:
https://www.dogforum.de/du-hast-keine-…df-t169856.html
Ansonsten, ich finde, du hast ein gutes Bauchgefühl für deinen Hund. Das ist ein großes Plus.
Und du hast recht, nicht jede Trainingsmethode passt für jeden Hund. Daher würde ich auch abwarten, was der Tierheimtrainer sagt. Vielleicht kommt dabei ein neuer Ansatz heraus. Maulkorbtraining macht ihr ja schon, somit ist die Gassisituation erst einmal entschärft und ihr habt die Möglichkeit, in aller Ruhe zu überlegen, was nun zu tun ist. Unter Druck und Stress eine solche Entscheidung zu treffen, kann nur nach hinten losgehen.
Von mir auch Hut ab für die Besonnenheit, mit der du an die Angelegenheit herangehst. -
Zucchini, ebenso ist es bei mir, nur dass ich erst am 27. bestellt habe. Also entweder die Sachen liegen seit Samstag in der Ausgangsfiliale, oder DHL schludert mit den Updates. Wäre nur nett, so langsam mal was zu wissen. Meine Chefin will ihre Deutschland-Leine.

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Zitat
Eins verstehe ich nicht.....
Warum zum Teufel, will KEINER meine Hunde anfassen?
Steht nicht auf Fidels Halsband, dass das absolut verboten ist? Vielleicht können sie bei dir einfach alle lesen.

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Doch, Hovi seh ich da schon. Klick mal auf den Link in meiner Signatur, wenn es dich interessiert, da findest du Fotos von meinem halben Hovi.

Hübsches Kerlchen ist er.
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Kannst noch froh sein, dass er kein Doodle war.

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Mich würde jetzt mal interessieren, wie die hier Postenden die Biergartensituation gelöst hätten. Ohne Polemik, nicht provokant gefragt, einfach aus Interesse.
Angenommen, mein Hund ist ein freundlicher, tiefenentspannter Kerl, der Biergärten und Fußballstammtische kennt, keine nennenswerten Probleme mit Kindern hat und sehr gut hört.
Ich nehme diesen Hund mit in den Biergarten, lege ihn hinter mir ab, weil vor mir kein Platz ist. Dort steht nämlich der Tisch und darunter die 22 Beine meiner Mit-Stammtischler. Die Atmosphäre ist locker, alle sind fröhlich, der Hund döst brav vor sich hin.
Das Kind kommt zum ersten Mal. Ich blocke es freundlich ab, bitte es, meinen Hund in Ruhe zu lassen und bitte die Eltern, auf das Kind zu achten.
Nun darf ich eigentlich damit rechnen, dass Eltern und Kind meine Bitte verstanden haben.
Warum ich das Kind den Hund nicht streicheln lasse? Vielleicht, weil ich gerade mit meinen Stammtischleuten quatschen möchte, weil ich keine Lust habe, gleich fünf weitere Kinder hier hocken zu haben, weil mein Hund gelernt hat, dass beim Stammtisch Sendepause ist und keiner ihn bespaßt, weil mir heute einfach nicht danach ist...Kind kommt zum zweiten Mal. Ich ermahne es nun etwas deutlicher, dem Hund fern zu bleiben, gebe den Eltern noch einmal Bescheid, das Kind nicht wieder zu meinem Hund zu lassen, und nehme an, die Situation ist dadurch erledigt.
Was hätte ich jetzt noch anders machen können? Gut, vielleicht hätte ich mich gleich am Anfang nach einem Platz am Zaun umschauen können, damit der Hund von hinten geschützt ist. Möglicherweise hätten meine Stammtischfreunde auch mit aufpassen können, weil ich selbst hinten keine Augen habe.
Aber im Ernst, wie reagiert ihr, wenn so etwas passiert. Ihr bittet die Eltern freundlich, beim nächsten Mal schon nachdrücklich, dass sie auf ihr Kind achten und es von euch und dem Hund fernhalten sollen. Die Eltern ignorieren eure Bitte, passen nicht auf oder denken sich: Ach, der Hund wird schon nichts tun. Oder sie sind froh, dass SIE in Ruhe essen können.
Bei gutem Wetter habt ihr euer Auto auch nicht dabei, um den Hund kurzerhand dort parken zu können. Ein anderer Platz war nicht frei. Vor eure Füße passt der Hund nicht.
Steht man dann wirklich auf und geht? Verlässt man den Stammtisch, nur weil da jemand sein Kind nicht beaufsichtigt, aus welchem Grund auch immer?
Wenn es die Eltern so offensichtlich nicht interessiert, ob sich ihr Kind in Gefahr bringt, wird auch ein Gespräch nichts bringen.Es interessiert mich wirklich, wie man als Halter da noch reagieren kann. Der eigene Hund ist verträglich, hat kein Problem mit Kindern, besitzt eine hohe Reizschwelle. Muss ich ihn dennoch die ganze Zeit zu Hause lassen, weil irgendwo jemand seiner elterlichen Aufsichtspflicht nicht nachkommen könnte? Wie hier vielfach geschrieben, passiert so etwas überall. Mir wurden im Wald, auf dem Bahnhof, im Zoogeschäft... eigentlich überall schon Kinder auf den Hund los geschickt, so schnell kann man manchmal gar nicht gucken. Und wenn dem Hund mit der Wurst vor der Nase rumgewedelt wird, finde ich es nur natürlich, dass er dann nach der Wurst schnappt. Unfall. Blöd gelaufen mit unabsehbaren Konsequenzen für Hund und Kind. Aber wie verhindern? Sich von überall vertreiben lassen nach dem Motto: Der Klügere gibt nach? Oder dem Hund rein vorsorglich immer einen Maulkorb anziehen?
Von mir hat mal im Wald ein Vater verlangt, dass ich meine Angsthündin festhalten und am besten einen Maulkorb draufpacken soll, damit sein Kind ihn ungefährdet anfassen kann. Was ich dem erzählt habe, werde ich besser hier nicht reinschreiben. -
Weil es so schön hier reinpasst: Eben grade bin ich mit dem Spinner ins Büro gegangen, um dort auf ein Paket zu warten. Auf der gleichen Etage ist eine Kinderarztpraxis, und um reinzukommen, muss man erst durch eine Galerie, von da aus ins Treppenhaus und dann halt Treppen hoch oder in den Aufzug. Weil vor mir gerade Vater, Mutter, Kind von höchstens zwei Jahren in die Galerie sind, hab ich den Spinnkopf ganz kurz genommen und ihn an der Wand geführt, seine Flanke streifte die Wand, mein Bein die andere Flanke. Eng, deutlich, die andere Seite war komplett frei.
Da kam eine Mutter mit einem etwas älteren Kind aus dem Treppenhaus und lief, das Kind auf der Hund und mir zugewandten Seite, stur genau auf uns zu. Ich bin nicht ausgewichen, weil ich aus diversen Gründen (u.a. auch solche Dinge wie die Biergartengeschichte von oben) immer gern zwischen meinem Hund und den Kindern gehe. Bleibt die Mutter mit dem Kind doch stehen und schaut mich total auffordernd an. Ich habe dann ganz freundlich gesagt, dass ich absichtlich so eng an der Wand gehe, damit sie genug Platz zum Passieren haben. Sie und das Kind sind dann auf der dem Hund abgewandten Seite an mir vorbei, aber der Blick, den die Mutter mir dabei zugeworfen hat, war schon ziemlich unfreundlich. Das Kind sah übrigens nicht so aus, als wäre es gern zwischen Wand und Hund durchgesickert (anders hätten die da nicht vorbei gepasst), aber wenn Muttern das so will...
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Ati, ich hatte ja bis letzten Sommer selbst eine Angsthündin und weiß daher, wie diese Hunde sich fühlen. Am liebsten würde ich die Münsterländerhündin einpacken und mitnehmen.
Allerdings war die Schwarze eine Angstbeißerin - in die Ecke gedrängt machte sie unter sich und biss dann um sich. Daher haben wir auch ganz anders trainiert: Den Umgang mit Hunden kannte sie aus dem FF von der Straße, aber sie wollte absolut nicht, dass andere Hunde ihr zu nahe kommen, sie wurde dann regelrecht panisch. Deshalb war mein Ansatz, sie bei Hundesichtung anzuleinen (denn an der Leine konnte sie sich viel besser fallen lassen, Frauchen passte ja auf) und die anderen Hunde zu blocken. Und da war es mir auch egal, ob da einer oder fünf Hunde kamen, sie kamen nicht an mein Mädchen ran, Ende. :aufsmaul:
Von ihrem sicheren Platz hinter mir konnte sie dann in aller Ruhe lernen, dass es auch Hunde gibt, die sie toll findet, und dann hat sie auch gern gespielt. Es gab ein paar Jungs, die sie heiß und innig geliebt hat, die meisten anderen Hunde waren ihr so lange egal, wie sie sie in Ruhe ließen. Dadurch konnten wir sehr entspannt durchs Leben gehen.Ein Training, wie du es für Jette gewählt hast, hätte bei ihr nicht funktioniert, da sie in Paniksituationen den Weg nach vorn gewählt hätte. Sie musste statt dessen lernen, dass sie hinter mir sicher ist, weil ich zur Not für sie die Prügel einstecken würde.