Beiträge von Sunti

    Zitat

    Waren eure Hunde nach Narkosen auch so distanziert? Ziva kommt garnicht zu uns. Sie freut sich wenn wir mit ihr reden, will aber nicht kommen wenn wir sie rufen.
    Sie hat den ganzen Nachmittag geschlafen und sich eingepinkelt, dann waren wir zum Lösen, da hat sie auch ganz lange gepinkelt. Sie hat sich auch gefreut als mein Freund angeradelt kam, kommt aber nicht auf uns zu wie wir es sonst kennen :(
    Gefressen hat sie schon, Trinken will sie überhaupt nicht.
    Jetzt schläft sie wieder beim Fenster. Laut Arzt dürfte sie keine Schmerzen haben - kriegt Metacalm für Katzen :)


    War mein Mädchen zwar nicht, aber ich zitier dir mal meine Tierärztin: "Wenn Sie ne OP hatten und aus der Narkose aufwachen, dann wollen Sie gern Ihre Lieben um sich haben. Aber Sie wollen auf keinen Fall betatscht und blöde angequatscht werden. Genau so geht's Ihrem Hund dann auch, also seinen Sie einfach da und lassen Sie sie in Ruhe." Sie ist zwar mehr hart als herzlich, aber sie ist ne echt gute TÄ mit viel Ahnung. ;)

    Ich frage überhaupt nicht, welches Geschlecht das Gegenüber hat, das seh ich schon am Verhalten meines Hundes. Zumindest beim Spuk. Senta fand alle Hunde gruselig, mit wenigen Ausnahmen, weil sie da einfach viel zu schlechte Erfahrungen gemacht hatte auf der Straße.

    Leinengeschnupper gibt es hier nach Möglichkeit gar nicht, aber wenn ein anderer Hund ohne Leine und ohne Ohren auf meinen angeleinten zuläuft, sag ich gern mal: "Wenn das n Rüde ist, ist das ne ganz schlechte Idee!", denn ich weiß, dass er an der Leine bei ankommenden Damen nie negativ reagiert, bei Kerlen, je nach deren Einstellung und Auftreten, schon.

    Muckumucku, im Bekanntenkreis ist das was anderes. Diese Hunde schmeißt man in der Regel auch nicht einfach so zusammen, ohne sie einander vorher vorzustellen. Schließlich ist man da schon dran interessiert, dass die Hunde auf Dauer miteinander auskommen.
    Meine Antwort bezog sich auf fremde Hunde auf Spaziergängen. Und klar gibt es erwachsene Rüden, die trotzdem jeden Artgenossen toll finden, egal welches Geschlecht er hat. Aber es ist eben AUCH normal, wenn ein Hund das nicht tut. Klappe halten erwarte ich trotzdem. Ich sag ja auch nicht jedem Idioten, den ich unterwegs treffe, dass er ein Idiot ist. ;)

    Es ist vollkommen normal, dass erwachsene Hunde ab einem gewissen Alter keine gleichgeschlechtlichen Artgenossen mehr toll finden (Stichwort Konkurrenz). Allerdings muss das nicht lautstark kundgetan werden. Man kann also ruhig verlangen, dass der eigene Hund die Klappe hält, während ein anderer Rüde anwesend ist. ;)

    Spooks ist ein toller Shoppingbegleiter, nur an der Beratung könnte er noch arbeiten. :hust:
    Außer in Drogerien und Lebensmittelläden kommt er überallhin mit, wenn es sich ergibt. Meistens gehe ich nicht gezielt Kleider shoppen, sondern bin auf dem Weg zur oder von der Arbeit und mache noch einen Abstecher durch die City. Wenn dabei was anprobiert werden muss, liegt der Spuk halt mit in der Kabine. Bei Ernstings Family hat er dabei weniger Platz als bei C&A, weswegen er letzteren Laden bevorzugt. Er hält an der Kasse auch gern meinen Geldbeutel fest, während ich bezahle, macht sich also sehr nützlich. Dass wir nicht in Kleidergeschäfte gehen, wenn der Hund nass und dreckig ist, versteht sich ja von selbst. Auch ins Bastelgeschäft darf er mit rein, da lege ich ihn nur vor der Wollabteilung ab, da Wollknäuele seinen Plüschtierfetisch voll ansprechen. :hust:

    Bisher war man in jedem Geschäft ziemlich begeistert über Spuks Anwesenheit.

    Zitat

    Unser Golden Retriever Hektor wird permanent für einen blonden Hovawart gehalten. Seit ich tatsächlich mal einen getroffen haben, finde ich das doch arg weit hergeholt... Wahrscheinlich macht das seine hohe, schlanke Gestalt... :D

    Externer Inhalt img5.fotos-hochladen.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Dafür wurde uns vor ein paar Wochen ein Golden Retriever-Rüde als Fundhund versprochen. Was kam auf dem Tierhof an? Ein blonder Hovi. :D

    Der Run war ja aber nun schon monatelang bekannt. Da jetzt drei Tage vor dem Termin mal eben eine Maulkorbpflicht für alle teilnehmenden Hunde zu erlassen (auf welcher gesetzlichen Grundlage, würd mich mal interessieren), riecht doch förmlich danach, die Teilnehmerzahl mit Hunden durch ein Hintertürchen zu begrenzen.
    Denn erstens haben viele Halter keine Maulkörbe für ihre Hunde und werden auch so kurzfristig keinen gut passenden bekommen, und zweitens wäre eine Gewöhnung innerhalb von drei Tagen absolut utopisch. Das wissen mit Sicherheit auch die Bremer Behörden, und ja, da kann der Verdacht aufkommen, dass die das absichtlich gemacht haben, um den Run zu torpedieren. Finde ich absolut fies.
    Einen Maulkorbzwang für die Veranstaltung hätte man ja wohl auch vorher rausgeben können, aber da hätten die Sympathisanten ja leider, leider zu viel Zeit gehabt, um sich und ihre Hunde drauf vorzubereiten.

    Wenn ich ne Mitfahrgelegenheit hätte, wäre das eigentlich eine perfekte Gelegenheit, mit dem Spinner mal nach Bremen zu reisen. :angel:

    Bei uns in der Gegend ist es so, dass oft Bauhof oder Klärwerk in den ersten Tagen für Fundhunde und -katzen zuständig sind. Das Problem dabei ist allerdings, dass dort in den einzelnen Verwahrstellen keine Chiplesegeräte vorhanden sind, so dass u.U. Tiere unnötig lange dort sitzen, die eigentlich längst wieder zu Hause sein könnten, weil sie gechipt und registriert sind.
    Mir selbst passierte es, dass ich einen Hund fand, der dann abgeholt wurde, und als ich den Mitarbeiter darauf hinwies, dass Tierärzte den Microchip auslesen könnten (hier in Niedersachsen war zu dieser Zeit schon Chippflicht), bekam ich nur zur Antwort, die korrekte Prozedur sei, Hund fotografieren, Samstag in die Zeitung setzen und abwarten. :verzweifelt:

    Zweites Problem: Die Zwinger sind z.T. richtig alt und entsprechen nicht unbedingt den neuesten Standards, hier drücken die Amtsveterinäre gern mal ein Auge zu, weil es die Gemeinde billiger kommt, Hunde da unterzubringen, als gleich die Tagespauschale im Tierheim zu zahlen.

    Drittens sind diejenigen, die die Tiere versorgen, nicht im Geringsten geschult im Umgang mit Hunden. Mir erzählte ein Klärwerkmitarbeiter, dass in mindestens einem Fall an den Wochenenden sich keiner der Diensthabenden traute, einen Fundhund zu versorgen, so dass er kein frisches Wasser bekam, nicht aus dem Zwinger durfte und sein Futter durch einen Lüftungsschlitz geworfen wurde. DAS wird in einem Tierheim schon mal nicht passieren. Die Klärwerk- und Bauhofmitarbeiter haben ja schließlich ihren eigentlichen Job zu tun, Hundeversorgung gehört da nun mal nicht dazu.
    Auch finde ich, gerade bei einem verwahrlosten oder sonstwie angeschlagenen Tier, dass eine gewisse Überwachung stattfinden sollte. Beim Bauhof oder Klärwerk wird ggf. einmal am Tag nach dem Tier gesehen, weil die Mitarbeiter eben noch ihre Jobs zu machen haben, während im Tierheim normalerweise öfter jemand nach dem Tier sieht, wenn es schon nicht so ganz fit wirkt.

    Viertens, und das ist ein Riesenproblem, haben einige dieser Klärwerke und Bauhöfe hier in der Ecke keine geeigneten Verwahrzwinger für Katzen. Das bedeutet, eine Fundkatze wird dorthin gebracht, eingesperrt und entkommt zeitnah wieder aus der Obhut der Gemeinde. Ups, Katze weg, Kosten gespart, wie konnte das passieren? :/

    Rechtens ist es, wenn die Stadt bzw. Gemeinde es so geregelt hat, Fundtiere eine gewisse Zeit im Verwahrzwinger unterzubringen, aber ob es wirklich sinnvoll ist, ist die andere Frage.