Folgende Situation.
Ich hab letzte Nacht, wenn's hochkommt, drei Stunden geschlafen. Nicht am Stück und zwischendurch immer wieder von Albträumen durchzogen.
Um 0.30 war der Hund noch mal draußen, hat nur ein paar Mal pflichtbewusst das Bein gehoben.
Um 3.20 lag ich noch immer wach, inzwischen schon völlig gerädert und genervt. Hund kam an, latschte durch die Bude, starrte mich an, legte sich nicht mehr hin. Alles klar, Bauchgrummeln, der muss raus. Wir schleichen also raus, Hund schnuffelt, hebt paar Mal das Bein, hockt sich aber partout nicht hin. Falscher Alarm, oder will der mich veräppeln?
Wieder rein, wieder hingelegt, um fünf irgendwann mal wieder kurz weggedämmert, wieder wach geworden, gedämmert... Irgendwann war ich endlich eingeschlafen, nur um gegen 8.30 vom Hund wieder wach gemacht zu werden, weil: Muss mal, und zwar SOFORT!
Wir stiefeln raus, dieses Mal kam was, natürlich Durchfall. Beim zweiten Kuhfladen (Haufen konnte man das nicht mehr nennen) drehte sich der Depp und latschte natürlich voll in seine eigene Sch**ße.
Zurück ins Bett konnte ich demnach vergessen, erst mal den Hund über die nasse Wiese jagen, wo er freudestrahlend einen Stock aufsammelte und damit eine Runde abspackte. DER hatte ja auch geschlafen.
So, und nach dieser Nacht wurde mein Hund noch immer nicht erwürgt und ich steh freiwillig auf, um mich um die Tierheimhunde zu kümmern, obwohl ich locker wegen meiner Erkältung oder Hundis Durchfall absagen könnte. Hundegeschädigt im höchsten Maße, nicht mehr heilbar, fürchte ich.
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