Beiträge von Sunti

    Zitat

    wieso tragen hunde eigendlich Mäntel?

    Bei Windhunden oder ganz kleinen "Handtaschenhunden" (überhaupt nicht bös`gemeint =) ) versteh ichs ja. Aber wieso tragen auch Hunde mit recht dichten und langem Fell Mäntel?

    Weil sie älter sind, keine ordentliche Unterwolle mehr ausgebildet haben und täglich im Winter am Bahnhof warten müssen, wenn die Züge aufgrund der Wetterbedingungen eh unzuverlässig sind. So war es jedenfalls bei meiner Schwarzen.

    Oder weil sie Rückenprobleme haben, die durch klamme Kälte schlimmer werden. So beim Hund meiner Freundin.

    Ganz klares Ja. Hund darf im Bett schlafen und zu meiner großen Freude tut es dieser hier auch endlich.

    Schon ganz früh, noch ohne Hund, konnte ich mir nichts Schöneres vorstellen, als einen Hund in meinem Bett. Andere Mädchen träumen vom Modeln, davon, Prinzessin zu sein oder vom Märchenprinzen - Sonja träumt vom eigenen Hund im Bett. :ops:

    Mein erster Hund wollte es nicht. Er kannte das nicht und fand als etwas älterer Herr die 90cm- Schlafcouch wohl auch insgesamt zu ungemütlich zu zweit. Außer, wenn ich krank war. Schlüsselerlebnis: Ich hütete die Hündin meiner Nachbarin und hatte den grippalen Infekt aus der Hölle. Legte mich mittags ins Bett mit Fieber und Schüttelfrost und wachte Stunden später wieder auf, mollig warm und geborgen: Lana lag an mich geschmiegt an meiner Seite, mein Benny wärmte mir die Füße. :fondof:

    Während meiner hundelosen Zeit schlief ich öfter bei einer Freundin und hütete ihre Kinder und Hunde; dann hatte ich einen Border-Labrador-Mix, einen JRT und einen Zwergpudel mit im Bett. War eine tolle Zeit.

    Senta war es zu viel Nähe, sie konnte ruhiger schlafen, wenn sie allein war, was wohl an ihrer Vergangenheit lag. Erst in ihren letzten Monaten wollte sie mit ins Bett, sie lag oft dort, wenn ich nicht selbst drin lag, und ganz am Schluss schlief sie auch mit mir zusammen darin.

    Und dann kam Spooks. Er durfte von Anfang an ins Bett, weil ich eine Woche nach seinem Einzug einen Unfall mit Krankenhausaufenthalt und OP hatte und aufgrund von Schmerzen und starken Schmerzpillen eh kaum aus dem Bett kam. Da war es irgendwie praktisch, dass der neue Hund gleich mit INS Bett kommt zum Kuscheln und Streicheln und Spielen, denn AUS dem Bett war für mich problematisch.
    Inzwischen kommt er abends gern zum Kuscheln rein, legt sich irgendwie verdreht zwischen meine Beine oder an meine Seite und geht erst wieder, wenn ich kurz vorm Einschlafen bin und es wage, mich zu bewegen. Ich hab zwar einen extrem leichten Schlaf, aber die Geräusche meiner Tiere höre ich überhaupt nicht, zumindest stören sie mich nicht, haben im Gegenteil eher eine beruhigende Wirkung. Es gibt für mich nichts Tolleres, als mit einem Hund, der mir vertraut ist, Kontaktliegen zu können. Für mich das pure Glück. Deshalb: Immer wieder ja.

    Liebe Sabrina, das hast du wunderschön geschrieben. Weißt du, als ich gestern die Geschichte von Tanki erzählte, habe ich das Ende nicht ganz verraten: Tanki hat sich einen Moment zum Gehen ausgesucht, in dem sein Frauchen ganz weit weg war und es nicht geschafft hätte, rechtzeitig zu kommen. Denn er wusste, sie würde an dieser Entscheidung zerbrechen, würde immer zweifeln, ob sie den richtigen Zeitpunkt gefunden und ihr Langohr richtig verstanden hat in seinem Wunsch. Deshalb ist er, ihr Beschützer, ohne sie vorausgelaufen. Gestern dachte ich schon, ob Merlin nicht genau so handeln wird, der kleine große Kriegerzauberer, der Lehrer, der Clown, der Beschützer. Er hat dir die Last abgenommen, und ich glaube, das war sein Geschenk an dich.

    Komm gut an, Merlin, lass dir die Sonne auf den Flauschepelz scheinen und genieße die tollen Kräuter auf der ewig grünen Wiese. Du hast hier einige Menschen berührt, auch mich. Danke, kleiner Held.

    Zitat


    Von einem Vegetarier/ Veganer, der diese Lebensweise aus ethischen Gründen gewählt hat zu erwarten, dass er entgegen seiner Ethik handelt ist ziemlich unfair wie ich finde - da gibt es nunmal keine Kompromisse. Das ist, als erwarte man von jemanden, dass er auch Kinder schlägt, weil der Partner das ja auch tut.

    Ich bin es Leid, immer wieder was von Kompromissen und "leben und leben lassen" zu hören. Für mich zumindest zieht das Argument nicht. ICH lasse leben und ich bin vehement dagegen, wenn andere das nicht tun.

    Sorry, der Satz, den ich fett markiert habe, geht ja mal wieder meilenweit zu weit. Fleischesser schlagen also Kinder bzw. sind mit Menschen zu vergleichen, die das tun? Ich hätte wissen müssen, dass hier dank einiger Hardcore-Vegetarier/Veganer keine angemessene Diskussion zustande kommen kann. Das hatten wir ja schon vor einigen Monaten, als mit dem Weltschmerz argumentiert und quasi verboten wurde, über den Verzehr artgerecht gehaltener Tiere zu sprechen.

    Diese Engstirnigkeit geht mir als Vegetarierin viel zu weit, und im Ernst, damit werden die Betreffenden nicht weit kommen.

    Zitat

    Jeder wie er mag ist wieder herrlich...immer diese Ironie, dass das die bemerkt wird*g* Letztens schrieb jemand- jeden leben lassen wie er will- im Bezug auf ihren Fleischkonsum...
    Man sollte sich auch nie ein schlechtes Gewissen einreden lassen, eigentlich verursachen die Fakten das von ganz alleine ;)

    Auch solche Spitzen meine ich. Es scheint, dass einige wenige User hier im Thread wirklich der Meinung sind, dass ihre Lebensweise die einzig Wahre ist und jeder, der diese nicht teilt, muss ein schlechtes Gewissen haben. Nein, lasst euch versichern, habe ich nicht.

    Mein Hund kriegt ab und zu frisches Fleisch, das ich kaufe, ohne in Tränen auszubrechen (dazu fehlt mir wohl einfach der Weltschmerz, an mangelnder Empathie liegt es jedenfalls nicht), auch ansonsten bekommt er keine vegetarische Kost. Die Haltung meiner Eltern bewundere ich: Sie konsumieren Fleisch, achten aber extrem auf artgerechte Haltung der Tiere, und mein Vater würde, wenn er die Möglichkeit hätte, auch jederzeit wieder selbst schlachten - er hat es nämlich gelernt, weil er ursprünglich vom Land kommt. Hätte ich eine Partnerin, die Fleisch essen möchte, hätte ich auch kein Problem, ihr dieses zu kaufen - denn eine bessere Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass sie kein Billigfleisch, sondern welches von artgerecht gehaltenen Tieren isst, gibt es doch kaum. ;)
    Nur zubereiten, das wäre ein Problem. Nicht, weil ich dann weinend vorm Herd stünde, sondern weil es sich, wie schon geschrieben, extrem schlecht würzt, wenn man nicht abschmecken mag. Solange sie mich nicht dazu drängt, Fleisch zu essen, kann sie selbst es gern tun - sie müsste allerdings damit leben, dass der Hund dann was abhaben will. :)

    Na ja, Chris, wir werden das schön für uns behalten. :pssst:

    Hier scheint gerade die Sonne, allerdings ist es nicht besonders warm. In welche Richtung soll ich sie schicken? Wir sind hier eher nördlich.

    Dass er dir das Futter aus der Hand reißt, zeigt zwei Dinge:
    Er will noch ein Weilchen, und du suchst genau die richtigen Leckereien aus.
    Wie hält sich denn sein Kumpel Linus?

    Zitat

    Nanu ... da ist meine Antwort dahin ^^

    Was ich schrieb war Folgendes:

    Ich bekomme ja immer ein bisschen mit, wie sich der Freund so verhält und ich finde schon, dass man da von Trotz und Ignoranz sprechen kann. Also wenn mir mein Partner aus Trotz keine Champignons aus dem Laden mitbringt, nur weil es mir nicht möglich ist, Fleisch zu kaufen, dann finde ich es schon ziemlich kindisch. Und so verhält er sich mit vielem. Sobald er nur hört: "Das Essen ist vegetarisch/ vegan." Findet er es schon gleich von vornherein oft scheiße und will es gar nicht probieren.

    Dann könnte ich aber an Stelle des Freundes auch sagen: Warum ist es ihr nicht möglich, mir Fleisch zu kaufen?
    Das finde ich nämlich fast ebenso kindisch. MeaningtoLifes Aussage könnte ich mich vorbehaltlos anschließen: Wieso muss der Fleischesser allein tolerant sein und Kompromisse eingehen? Wo sind die Kompromisse, die der Veganer eingeht? Beziehungen funktionieren nur und ausschließlich durch Kompromisse, nie werden sich zwei Menschen finden, die exakt die gleiche Meinung zu allem haben (Wär mir persönlich auch zu langweilig!).
    Wenn nun aber einer anfängt, den anderen "erziehen" zu wollen, ihm seine Weltanschauung überzustülpen, dann muss er sich nicht wundern, wenn der andere entsprechend kindisch/trotzig darauf reagiert. Ich würde da auf Dauer auch ausbrechen, wenn man so mit mir umginge. Vielleicht ist es da auf Dauer auch einfach nötig, die Konsequenz zu ziehen, wenn man selbst nicht bereit ist, Kompromisse einzugehen. Sag ich als laaaaaaaaangjährige Vegetarierin, deren Familie Fleisch gegessen hat (inzwischen sind auch meine zwei Brüder zur "dunklen Seite" gewechselt :D).

    Die Art, wie die anderen Vegetarier/Veganer hier im Thread es gelöst haben, einfach ein bisschen aufgeklärt, nicht gleich mit dem Holzhammer drauf, geredet, Kompromisse gefunden, finde ich persönlich nämlich viel geschickter und auch dem Partner gegenüber fairer.

    Liebe Sabrina,

    ich habe jetzt den ganzen Thread gelesen und ich habe ein paar Tränen in den Augen gehabt.
    Vor gut einem Jahr war ich genau an dem Punkt, an dem du jetzt bist, mit meiner Schwarzen. Diese letzten Tage, die letzten Momente, die Freude, wenn etwas gefressen wird, wenn man einen schönen Tag hatte, das kommt mir alles so verdammt vertraut vor. Genau deshalb möchte ich dir ein kleines Lächeln da lassen, ein bisschen Kraft.
    Und die Geschichte von einem kämpferischen Langohr.

    Ich bin nicht besonders vertraut mit Kaninchen. Als Kind "gehörte" mir einer der Stallhasen bei meiner Oma, so lange, bis er in der Kühltruhe landete und man mir erzählte, er sei ausgebrochen, um dem Osterhasen zu helfen. Da ich höchst allergisch gegen Kaninchen bin, hatte ich danach so gut wie gar keinen Kontakt mehr mit ihnen. Bis ich eine tolle Freundin kennen lernte, die einen ganzen Stall Langohren beherbergt. Lauter kleine Persönlichkeiten, keines über 2kg aber dermaßen frech und selbstbewusst, dass es eine Freude ist. Ich lernte sie kennen, merkte mir ihre Namen und diversen Spitznamen und schluckte bei jedem Besuch Allergietabletten, um nicht röchelnd auf der Wiese zu liegen, wenn ich half, die Kaninchen rauszusetzen.

    Dann wurde eines der Kaninchen krank. Tanki hieß der Kleine, na ja, eigentlich hatte er einen anderen Namen, aber unter Tanki kannten ihn alle; er hatte Blasengrieß. Das war so schlimm, dass er fast daran gestorben wäre. Er wurde operiert und kämpfte sich zurück ins Leben, allerdings musste meine Freundin sich dann mühsam an eine wirksame Diät für ihn herantasten. Eine Weile ging das gut, dann jedoch wurde es wieder schlimmer, Tanki konnte kaum Urin absetzen, es ging ihm schlecht, ganz klar, der Blasengrieß war zurück. Die Tierärztin riet, ihn erlösen zu lassen, denn eine zweite Operation kein Jahr nach der ersten war ohnehin kritisch, dazu kam, dass man annehmen musste, der Grieß würde immer wiederkommen. Meine Freundin war sich jedoch nicht sicher, ob das eine Entscheidung im Sinne von Tanki wäre, und bat mich um Rat, weil ich selbst Tierkommunikation "für den Hausgebrauch" betreibe, d.h. ich kommuniziere mit den Tieren, die ich kenne und mit denen ich arbeite. Nun wollte sie, dass ich ihren kleinen Hoppler fragte, was er zum Thema zweite Operation zu sagen hatte.

    Gesagt, getan, Tanki wurde aus dem Außengehege geholt und ins Schlafzimmer gesetzt, damit die anderen Langohren bloß nicht dazwischen quatschten, und durfte dann erst mal eine ganze Weile durch die Gegend hoppeln, während wir beide auf dem Boden lagen und ihm zusahen. Zunächst dachte er gar nicht daran, mit mir Kontakt aufzunehmen, man könnte auch sagen, er guckte mich mit seinem plüschigen Hintern nicht an. Nach einiger Zeit taute er auf, kam mich mal anschnuppern, ich erklärte ihm auch, warum ich heute da war, dass wir herausfinden wollten, wie er die ganze Sache sah. Als ich ihm die Frage stellte, ob er eine weitere OP über sich ergehen lassen und kämpfen wollte, mit allen Konsequenzen, Mühen und Schmerzen, da kam er zu mir, sah mich an - und biss mir mit voller Kraft in den Finger.
    Meine Freundin war entsetzt, so etwas hatte ihr Tanki noch nie getan, er war doch immer der Sanfteste der ganzen Truppe gewesen. Ich dagegen konnte ihm überhaupt nicht böse sein, hatte er mir doch auf diese Art ziemlich deutlich gezeigt, wofür er sich entschieden hatte: Kämpfen. :D
    Klar, er hätte mir das auch auf die "normale" Art sagen können, aber immerhin ging es in der Situation um seinen Pelz, da durfte er ruhig etwas deutlicher werden. Er hatte davor noch nie jemanden gebissen und hat es auch später nie wieder getan - auch mich nicht.

    Nun, er wurde operiert, es fand sich endlich die perfekte Diät, die weitere Blasenprobleme vermied, und Tanki lebte noch weitere zwei Jahre.
    Diese halbe Portion mit langen Löffeln und Stummelschwanz hat mich so beeindruckt, dass ich Kaninchen, zu denen ich dank meiner Allergie ja keinen wirklichen Bezug hatte, inzwischen mit ganz anderen Augen sehe.
    Als er vor einigen Wochen über die Brücke gehoppelt ist, habe ich auch um ihn geweint. Er war ein Kämpfer bis zum Schluss, und irgendwie musste ich beim Lesen von Merlins Geschichte wieder an ihn denken. Ich bin sicher, auch Merlin hat einige Herzen berührt, er hinterlässt Spuren.
    Und ich bin davon überzeugt, er wird dir Bescheid sagen, wenn es so weit ist. Ihr zwei werdet den passenden Moment zusammen finden, und bis dahin macht euch eine wunderschöne Zeit. Übrigens: Du musst nicht um seinetwillen die Tränen zurückhalten. Er weiß eh, dass du traurig bist. :solace:

    Da ich grundsätzlich weder missioniere noch anderen Leuten meine Lebens- und Ernährungsweise aufzudrücken versuche, habe ich in der Hinsicht kein Problem. Fleisch im Kühlschrank ist inzwischen ziemlich normal für mich geworden, ab und zu bekommt der Hund nämlich auch mal Frischfutter.
    Nur kochen müsste sich die Partnerin dann ihr Fleischgericht selbst, weil ich nicht glaube, dass ich das besonders überzeugend würzen könnte. :hust:

    Hier hat sich auch ein bisschen was getan.

    Leinen:
    - 1x verstellbare Lederleine
    - 2x Doppelleine Schäfer (eine fürs Tierheimtraining, eine für uns - auch wenn ich die fürs Training manchmal für Spuk nehme)
    - 1x 1,20m Führleine Schäfer
    - 1x kurze Retrieverleine Schäfer
    - 1x lange Retrieverleine Schäfer in Pastello (mein Schattttzzzzzzzzzzzzzzzzzzz)
    - 1x Retrieverleine Trixie in schwarz/bunt
    - 1x 2m Fettleder-Führleine (neueste Errungenschaft und sooooooooo toll)
    - 1x Flexi Gurtband
    - 1x Schleppleine
    - 1x Kurzführer

    Die letzten Drei sind eigentlich auch eher für die TH-Hunde gedacht, damit ich da immer was in der Hand habe und nicht bei jeder Benutzung kontrollieren muss, ob da nicht doch ein Riss neu reingekommen ist. Spuk braucht sie jedenfalls nicht.

    Halsbänder:
    - 2x schwarzes Leder-Zugstopp (einmal rundgenäht, einmal flach, das Flache hab ich geschenkt bekommen)
    - 1x lange Gliederkette
    - 1x Ketten-Zugstopp
    - 1x Hunter- Zugstopp lila

    Hauptsächlich benutze ich die beiden Leder-Zugstopps; wenn es dauerregnet oder ich weiß, dass wir irgendwo im Wasser rumtoben, kriegt er eine Kette an.

    Geschirre:
    - 1x Greyhound- Sattelgeschirr mit diversen Aufklebern
    - 1x Hunter Führgeschirr

    Ansonsten hat mein Hund noch einige Halstücher:
    - 1x Rainbow
    - 1x dunkles Lila
    - 1x schwarz mit bunten Totenköpfen
    - 1x schwarz mit Flammen
    - 1x Demo-Halstuch "Rasselisten, nein danke!"
    - 1x schwarz mit weißem Muster