Beiträge von Sunti

    Für diese Frage werd ich wahrscheinlich gleich Prügel kassieren, aber es interessiert mich wirklich. =)
    Ist es rassetypisch für den Viszla, ängstlich zu sein?
    Hier in der Gegend rennen etliche Rassevertreter herum, und bisher ist mir noch keiner untergekommen, der nicht ängstlich gewesen wäre.

    Im "alten Revier" kenne ich mehrere Hündinnen, die alle total verschreckt in einem weiten Bogen am angeleinten Spuk und mir vorbei schleichen und dann ihren joggenden Besitzern hinterher stürmen.
    Ein Rüde, mit dessen Frauchen ich mich öfter mal unterhalten habe, ist hart an der Grenze zum Angsthund.

    Und heute wurden Spooks und ich von einer Truppe aus drei Hunden "gestellt", als wir eine kleine Nebenstraße am Feld lang wollten. Ein Zwergspitz(mix?) schnitt uns von hinten den Weg ab, ein kleiner Wuschelmischling stellte sich uns in den Weg, ließ uns nicht vorbei und ließ sich nicht verscheuchen, einige Meter weiter stand noch ein Viszla-Mädchen und beobachtete uns. Weit und breit keine Menschen, der Wuschel wurde immer dreister, da machte Spooks dann einen Satz in die Leine und verbellte die Truppe lautstark, Wuschel verzog sich ein paar Schritte, Spitz guckte sich das von hinten total easy an und der Viszla raste mit eingezogener Rute im Schweinsgalopp davon, verschwand in der nächsten Querstraße und wurde nicht mehr gesehen. Bei dem Anblick fielen mir die ganzen anderen ängstlichen Rassevertreter, die ich kenne, wieder ein, und so kam mir diese Frage in den Sinn: Ist es typisch, oder haben wir hier nur einfach schlecht gezogene und sozialisierte Viszlas?

    Zitat

    Hm vermutlich Lolita-Tussi mit Fiffis, wovon einer auch noch gerne mal kläfft :ugly:

    Ich bin jetzt nicht wirklich gestylt, schminke mich im Alltag nie, aber ich habe lange gewellte Haare und stehe auf Rosa, Schleifchen, Rüschen und sowas und gehe im Sommer auch gerne mal im Kleidchen mit den Hundis raus, oder im jeansröckchen etc. dazu zwar immer Turnschuhe (deswegen Lolita), aber die meisten Leute die mich nicht kennen, sehen mich so und sind völlig erstaunt, wenn sie mich zum ersten Mal bei Matschwetter im Wald treffen, mit eingesauten Viechern..

    Ich werde auch meist jünger geschätzt und muss auch mit 25 noch den Ausweis zeigen um Bier zu kaufen :muede:

    Der Schein trügt allerdings total, ich bin weder unschuldig noch Tussig, nehme Tausenfüssler in die Hand, setze mich in den Dreck, kann ordentlich Alk kippen im Ausgang, fluche wie ein Seemann und bin lesbisch :D

    Tjaja der Schein trügt, wie bei Liam, der sieht auch so unschuldig aus, kann sich aber wie ne Mischung aus Monster und Höllenhund gebaren :ugly:
    Nett bin ich aber, laut meinen Freunden und sehr gesprächig

    Irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich dich ziemlich gut leiden könnte. :pfeif:

    Heute traf ich im Wald eine Frau, deren Setter den Spuk so gar nicht leiden kann. Beruht übrigens auf Gegenseitigkeit. :hust:
    Ob Herr Setter grundsätzlich alle Hunde, nur andere Rüden oder ausgewählte Exemplare hasst, konnte ich bisher noch nicht herausfinden. Jedenfalls kam die Frau von rechts an, da kreuzen sich insgesamt fünf Wege, mitten durch die Kreuzung verläuft die Bahnstrecke inklusive Zaun und Begrenzungsgittern, damit auch Radfahrer gucken müssen, ob ein Zug kommt. Wir kamen von links und wollten eigentlich über die Schienen rüber und in einen der gegenüber liegenden Wege rein. Dort stand nun aber die Frau mit dem Setter, den sie schon hingesetzt hatte. Ich bin also mit Spuk schön an die Seite, weit ins Grün rein, damit sie vorbei konnte. Aber sie kam nicht. Okay, dacht ich mir dann, wird sie wohl in den Weg rein müssen, in dem wir stehen. Hab dann ein Zeichen gemacht, dass wir in den Weg rein wollen, der direkt an ihr vorbei führt, sie ist einige Meter in einen anderen Weg rein gegangen, wir konnten vorbei und sie ist in den Weg rein, aus dem wir kamen. Beide Hunde haben sogar die Klappe gehalten. Brave Viecher. Für Außenstehende hätte das sicherlich total schräg ausgesehen, wie zwei Hundehalter sich da in Zeichensprache unterhalten, aber ich fand's cool.

    Dirkita, wahrscheinlich wirst du mit Fackeln und Mistgabeln vom Gelände gejagt.
    Ich finde es auch total erschreckend, dass z.T. wirklich gebildete Menschen diesem Kram folgen.

    Was würde wohl passieren, wenn die einzige Hüterin dieses Wissens eines nicht allzu fernen Tages von einem Auto überfahren und dabei tödlich verletzt wird? Weil sie die einzige ist, die dieses Wissen hat, müsste dann doch ihr ganzes Konstrukt zu Staub zerfallen, oder?

    Hey, wie war's beim Tierarzt? Hat der kleine Zauberer sich ordentlich benommen, oder hat der Onkel Doktor nun ein paar paar dekorative Kratzer? :lol:

    Zum Thema Transportbox würde ich sagen: Üb doch mit ihm, auf Kommando da reinzugehen. Klappt bei den schlaueren unter den Katzentieren eigentlich ganz gut, und das dann halt immer mal so trainieren, was Tolles da drin verstecken. Weißt du, die Transportbox kann zaubern: Manchmal liegt da nämlich einfach so n Stück Wurst drin, oder ein Lieblingsspieli, es lohnt sich also, da ab und zu mal reinzugucken. Auf Kommando in die Box gehen, das haben sogar meine Rennermänner gelernt. Wieso nicht ein so schlauer Kerl wie der Weasley?

    Und zum Thema Allergie: Wie gesagt, ich hab auch so oft HIER geschrien, aber Ceterizin ist mein Freund.

    Du sagst, Cavaliere kennt er, anderer Hunderassen und Mixe eher nicht. Das kann durchaus ein Grund sein. Er verbindet mit "Hund" seine eigene Rasse, und da ist es schon ein Kulturschock zu sehen, dass "Hund" auch ganz anders aussehen und anders kommunizieren kann. Besonders nach dem Erlebnis mit den großen Hund, der ihn auch noch überrannt hat, dürfte er unsicher geworden sein: Riecht nach Hund, sieht aber ganz anders aus und rennt mich auch noch über den Haufen: Gruselig.

    Kontrollierter Kontakt zu Hunden aller möglichen Rassen und auch zu Mischlingen wird da helfen, denke ich.

    Ich bin so gar kein Stück rassistisch. Eine bestimmte Größe sollte der Hund schon haben (ab kniehoch aufwärts), ansonsten mag ich eigentlich alle Hunde, die mir begegnen. Okay, nicht ganz. Einmal in den ganzen Tierheimjahren habe ich einen Hund getroffen, der optisch nicht mein Fall war UND einen miesen Charakter hatte. Sein Deckelchen hat er trotzdem gefunden, er wurde glücklich vermittelt.

    Da ich bisher keinen meiner Hunde bewusst ausgewählt habe (sie waren einfach zum richtigen Zeitpunkt da bzw. waren lange in meinem Leben, und dann kam DER Zeitpunkt), hatte ich drei sehr unterschiedliche Charaktere in sehr unterschiedlicher "Verpackung".

    Benny, der Langhaarcollie, war ein sanftmütiger, cooler und absolut gelassener Hund, mit allem und jedem verträglich, liebte Kinder und war absolut glücklich, wenn er in meiner Nähe sein konnte.

    Senta, die schwarze Rumänin, hatte zwar einen Collie in den Vorfahren, war aber ansonsten echt gut gemixt. Kniehoch, schwarz, Flapp-Ohren, graue Schnute und Extrem-Angsthündin. Mein Babygirl. Zusammen waren wir einfach... komplett.

    Spooks, der Spinner, ein totaler Schöner, jeder sagt es, er weiß es. Wieder ein Colliemischling, groß, schwarzmarken, schlank und agil. Er ist ein Clown, ein Held, ein Freund. Man sagte mir, wir sind wie Arsch und Eimer - böse Zungen rätseln noch, wer der Arsch ist. :hust:

    Okay, die Collies verfolgen mich, aber ausgesucht habe ich mir keinen von ihnen. Und weil ich auch weiterhin vorhabe, meine Hunde aus dem Tierschutz zu adoptieren, wird es wahrscheinlich dabei bleiben.
    Ich würde mir keinen Vollblutjäger zutrauen oder einen absoluten Gebrauchshund, aber das sind reine Vernunftgründe, die dagegen sprechen. Toll finde ich diese Hunde trotzdem. Okay, in einer Hinsicht mag ich rassistisch sein: Bisher sage ich, ein Terrier kommt mir nicht ins Haus. Allerdings, wer weiß, was das Leben noch so bringt. Nie sagen würde ich da auch nicht. :roll:

    Das einfachste, was geht, sind Cremesuppen. Gemüse (TK oder selbst geschnippelt) nach Wahl mit ordentlich Wasser und gekörnter Brühe gar kochen (gekörnte Brühe nach Geschmack rein, da sparst du dir Salz, Kräuter, alles), Pürierstab durchjagen, mit dem, was die Veganer als Sahneersatz nehmen, aufgießen (ich nehm Sahne, etwa einen Becher pro großem Suppentopf), probieren. Ist es noch zu fad, ruhig noch etwas gekörnte Brühe rein, ein bisschen Pfeffer geht auch. Fertig. Musste nicht mal würzen können. :D

    Erbsen, Brokkoli, Lauch, Paprika, Kohlrabi kriegst du alles auch tiefgekühlt, somit hast du schon mal ne gute Auswahl. Mein Favorit (und bald wieder zu haben, *FREU*): Kürbis. In meine Cremesuppen kommen immer noch ne Handvoll Kartoffeln rein, macht die ganze Sache sämiger, aber wenn du gar nicht schnippeln willst, lass die halt auch weg.