Beiträge von Sunti

    Haben die Viecher (egal ob geschuppt, bepelzt oder gefiedert) nicht sowieso immer die blödesten Ruheecken? Man bietet ihnen viele geeignete und gemütliche Plätze an, und wo pennen sie? Im hintersten, engsten und unbequemsten Eck. Ist bei meinen Rennern zumindest immer so. Die eine Gruppe hatte ein riesiges Haus (Meerschweinchengröße) und rüsselte zusammengequetscht im Sandglas. :???:

    Ich finde, deine Toffee guckt sympathisch. Auch wenn ich als Rennerhalter mir nie im Leben eine Schlange ins Haus holen würde, weil ich keine kleinen Nager verfüttern könnte, mag ich Schlangen sehr und finde sie echt chic und interessant.

    Zitat


    Wer selbst viel Rückgrat hat, eine gewisse Präsenz mitbringt und auch unter Stress ruhig und gelassen bleibt, der kann selbst mit einem eher nervösen Dobi mit einer Reizschwelle unterhalb der Grasnarbe sehr glücklich werden.

    :lachtot:

    Sehr schön ausgedrückt. Ich habe ein halbes Jahr lang eine Dobi-Schäfermixhündin unseres Tierheimes ausgeführt und trainiert/erzogen, und am Anfang bin ich schier verzweifelt, weil sie rassetypisch ständig hochdrehte. Aber wehe, man hat sie dann mal streng angesprochen, dann war sie sofort verhuscht und verschreckt. Klar, das hängt auch mit schlechter Haltung beim Vorbesitzer zusammen, aber soweit ich weiß, ist diese Sensibilität auch Teil der Rasse. Es hat ein wenig gedauert, bis meine Kleine und ich uns aufeinander eingestellt hatten, aber danach waren unsere Spaziergänge und Trainingseinheiten nur noch traumhaft: Wenn ich was von ihr wollte, musste ich nur ganz leise ihren Namen sagen, sie war sofort geistig bei mir, und auch das Hochdrehen haben wir mit ausgiebigen Ruheübungen in den Griff bekommen. Vielleicht kam mir da auch zu Gute, dass ich selbst jahrelang einen Collie hatte - das mimosische Gemüt fand ich schon vergleichbar. :D

    RedBulls Vorschlag finde ich ganz gut. Ich selbst bin bei Hunden eher so der unerschrockene Typ (bringt die Arbeit im Tierheim mit z.T. echten "Knallern" so mit sich...), so dass ich das Problem nicht "am eigenen Leib" nachfühlen kann. Aber vielleicht hast du ja genau so einen Menschen in deinem Freundes- und Bekanntenkreis, der bereit wäre, sich dir erst einmal auf deinen Spaziergängen anzuschließen und der bei Hundebegegnungen ggf. auch die Leine übernimmt? Das könnte dir und deinem Hund einen Teil eurer Selbstsicherheit zurückgeben, denn mit jeder Hundebegegnung, die NICHT schief läuft, werdet ihr ein wenig sicherer.
    Wenn du solche Angst hast, merkt dein Hund das natürlich und meint im schlimmsten Fall, er müsse dich verteidigen und regelt die Situation auf seine Weise - so ziehst du dir womöglich einen Beißer heran.
    Wenn ein hundeerfahrener "Mit-Läufer" ( ;) ) hier erst einmal helfen kann, wär ein großer Schritt getan. So können du und dein Hund entspannter zusammen rausgehen. Auf Dauer kann dann evtl. auch ein SEHR einfühlsamer Trainer helfen, aber der müsste dann natürlich in erster Linie mit dir arbeiten. ;)

    Viel Erfolg.

    Asmodiena, setz ihn einfach mal ne Stunde davor und lass ihn in die großen Kulleraugen blicken, dann sagt er schon ja. ;)

    Emmaline: Wie heißt denn der Robo-Zwerg? Meine Red war ja auch ne Robo-Dame, deshalb sind das irgendwie meine Lieblinge, auch wenn alle meinen, die seien so schwierig. Meine gar nicht.

    Kein Ding, auch wenn ich eindeutig mehr das wandelnde Rennerlexikon bin. Einer Namensvetterin steh ich immer gern bei. :D
    Pass nur auf, dass dein Hamsterchen genug tierisches Eiweiß bekommt. Red hat sich beim abendlichen Freilauf im Bad (wenn ich die Zähne geputzt habe, durfte sie mit) mal einen dieser fliegenden Langbeine aus der Luft geholt (der Hamster war kleiner als ein 2€-Stück!) und ihn genüsslich bis auf die Flügel verputzt.

    Und wenn die Plüschmurmel erst mal da ist, kriegst du fix eine Menge Ideen, was man noch basteln könnte. Es gibt ja auch diese Buddeltürme, die man für Mäuse und Hamster in der Zoohandlung bekommt. Und wenn du oder dein Mann etwas handwerklich geschickt seid, dann sieht das Hamsterheim bald eh nicht mehr nach Original-Bau aus.

    Klar, alltags gibt es nicht so oft Sonnenblumenkerne, aber DAS Vergnügen solltest du dir echt nicht entgehen lassen.
    Bzgl. Terrarium: Vielleicht hast du ne Ecke frei in der Behausung, wo du ein kleines Aqua reinstellen kannst als Buddelkiste, dann hat Hamster auch was für den Tunnelbau.

    Aufgeregt? Merkt man fast gar nicht. ;)

    Tomaten hatte ich jetzt noch nicht, aber nachdem mein geliebter Collie-Senior an einem Sonntagmittag beim Spielen in einen rostroten Schlickgraben gefallen ist (die Story, wie ich ihn da wieder rausbekommen habe, begleitet vom hämischen Gelächter der Sonntagsspaziergänger, ist eine andere...), musste er auch baden, nicht nur, weil rostrot beim Colliekragen nicht so elegant aussieht (passt so schlecht zum Rotbraun des restlichen Fells), sondern weil der Inhalt des Grabens erbärmlich stank. Leider hatte ich gerade kein Hundeshampoo da, also blieb mir nichts anderes übrig, als meines zu nehmen. Und was soll ich sagen? Die Panthene-Werbung, die weich schmeichelndes, zart kämmbares Haar versprach, hatte nicht gelogen. :hust:
    Der Hund war allerdings wenig begeistert, wie Frauchens Haare zu riechen.

    Das ist ja chic. Hast du die Belüftung über den Deckel? Ich find es super gelöst, vor allem in Hinblick auf die Katzen. Sonst hat der Kleine schneller ein Piercing, als einem lieb ist, wenn er sich mal zu weit vorwagt.
    Ich hatte damals als "Unterbau" ein großes Aquarium, fast komplett mit Streu gefüllt, weshalb das Laufrad auch öfter mal leiden durfte, und darüber einen großen Mäusekäfig mit Etagen und Spielkram zum Klettern. Manchmal war die Kleene so irre, dass sie kopfüber am Gitter durch den ganzen Käfig geturnt ist.
    Und wenn es dein erster Hamster ist, musst du unbedingt diesen Test machen: Wie viele Sonnenblumenkerne gehen in einen Hamster? Meine hat am Stück bis zu 17 Stück reingestopft und sah danach aus wie ne Bodybuilderin, weil sie durch die Backentaschen so breeeiiite Schultern hatte.