Beiträge von Sunti

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    Ich finde es eigentlich besser wenn man nicht so viel mit Kommando belegen muss und der Hund einfach so 'funktioniert' aber gerade mein Mädel muss ich zur Zeit noch recht viel 'einweisen' da geht´s nicht anders. :smile:

    Na ja, vor knapp zwei Jahren konnte dieser Hund noch gar nichts, obwohl er schon geschätzte 8 Jahre alt war, ein Straßenhund, Angsthund etc., von daher ist unser allerwichtigstes Kommando "is okay" und wird es wahrscheinlich auch bleiben. Sie schaut viel nach mir, muss wenig eingewiesen werden, denn das meiste funktioniert über simple Körpersprache zwischen uns beiden. Klar, sie hat ja in der Prägephase die Menschen(körper)sprache nicht gelernt, also pass ich mich an und spreche hündisch mit ihr. :headbash: Damit fahren wir wirklich sehr gut. Auch wenn ich mir öfter mal anhören darf, dass ein anständiger Hund "Fuß" und "Platz" können muss. Macht nix, sind wir halt unanständig, denn zumindest letzteres bring ich meiner garantiert nicht bei. Aber das ist jetzt schon OT. :hust:

    "sitzen"
    "wir warten" -> stehen bleiben, bis ich was anderes sage
    "nimm's" -> Dummy festhalten (üben wir gerade zum Aufbau der Dummy-Arbeit)
    "such"
    "hier"
    "is okay" -> unser Markerwort für gruselige Situationen
    "m-m" -> lass es sein
    "raus da" -> Beete, Vorgärten, Wald etc. verlassen
    "einsteigen" und "aussteigen" für Lift und Zug
    "come close" -> komm nah an mich ran. Das verwende ich in Situationen, wenn's z.B. irgendwo ziemlich eng und gleichzeitig wuselig ist und ich das Gefühl habe, sie könnte den Körperkontakt brauchen.

    Dann gibt's noch einen Pfiff, der einfach nur bedeutet: Aufmerksamkeit zu mir, gleich kommt ein Kommando. Hilfreich, wenn Madame weiter voraus ist.
    Ich glaube, das war's auch schon. Ist nicht viel, wenn ich mir so einige hier angucke. Ich überlege, ob ich ihr noch ein lockeres "Fuß" beibringen soll, aber eigentlich brauchen wir das nicht, ist also eher Spielerei.

    Ich denke, man sollte immer realistisch bleiben in den Erwartungen, die man an einen zukünftigen Hundebesitzer stellt. Gerade hier im Ländlichen ist die Welt halt wirklich noch ein wenig geruhsamer, es wird Gassi gegangen und das war's. Sport? Was'n das? Finde ich auch nicht schlimm, solange die Hunde damit zufrieden sind. Ich arbeite selbst im Tierschutz und bei uns war das alles nie ein Thema, wie gesagt. Hundeschule oder bestimmte Trainingsansätze als Ausschlusskriterium gab es bei uns nie, Tipps, Vorschläge, Hilfestellung dagegen immer. Klar, das Tierschutzgesetz muss beachtet werden, und wir haben auch schon mal Hunde zurückgeholt, wenn sich nicht an den Vertrag gehalten wurde und der Hund im neuen Zuhause litt. Aber das kommt sehr selten vor.

    Ich kann verstehen, wenn man bei der Vorkontrolle Dinge verschweigt oder das sagt, was der Verein hören möchte, sofern es sich um überzogene Vorstellungen handelt. Ob ich es tun würde, weiß ich nicht, aber wenn mir der besagte Hund sehr am Herzen läge (dazu müsste ich ihn allerdings schon kennen), würde ich es vielleicht auch machen. In dieser Situation war ich noch nicht, daher kann ich dazu keine Aussage machen.
    Was ich allerdings nicht verstehen kann ist, dass hier z.T. auf der TE rumgehackt wird, ihre Methoden kritisiert, ihre Aussagen in Zweifel gezogen werden, ohne dass es dazu Anlass gibt.

    murmel und BuddyJoy: Ich glaub, ich mag euch. =)

    Die Herzchen in den Augen kann ich verstehen, dein Flummi ist wirklich extrem niedlich. Auch wenn ich immerhin noch 27 Jahre habe, bevor ich mir dieses Format anschaffen muss. :p

    In unserem Tierheim wurde nie darauf hingewiesen, dass eine Hundeschule besucht werden solle - aber da wir mit dem Betreiber einer solchen eng zusammengearbeitet haben, wussten unsere Neu-Herrchen und -Frauchen immer, dass sie sich bei Problemen an uns bzw. auch an diese Hundeschule wenden konnten. Ich habe einmal für einen Verein eine Vorkontrolle gemacht, und weil es in diesem Fall um einen Hund ging, der zwar keine Probleme machte, aber dafür noch nichts kannte, habe ich einfach als "Service" die guten Hundeschulen in der Umgebung ausgedruckt und den Leuten mitgebracht. Ich persönlich finde es überhaupt nicht wichtig, dass eine Hundeschule besucht wird, mir ist es wichtiger, dass die Leute wissen, dass Probleme auftreten können, und sich dann an die jeweiligen Stellen wenden würden. Die Bereitschaft, sich bei Schwierigkeiten Hilfe zu suchen, finde ich persönlich wichtiger, denn ich selbst habe zwar bei zwei Trainern gelernt, die mit dem Tierheim zu tun haben, aber noch nie eine Hundeschule von innen gesehen - daher würde ich es mir auch verbitten, wenn man mir bei Übernahme eines Hundes die Auflage macht, eine HuSchu zu besuchen. Denn bisher hab ich alle Hunde hervorragend hinbekommen, auch die Problemhunde vom Tierheim, ganz ohne Hundeschule. ;)

    Meine Hündin kommt ursprünglich von der Straße, und ich hab den Eindruck, dass sie sehr glücklich ist, endlich mal alle wichtigen Ressourcen nur für sich allein zu haben. Sie würde wahrscheinlich einen Zweithund dulden, wenn ich das verlangen würde, aber wenn sie die Wahl hat, bleibt sie Single. Und das darf sie auch. Muss für sie eine echte Erholung sein.

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    Hat gestern beim Wandern im Wald an einer Hütte gehangen :D


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    :lachtot: Das hätte aus dem Schwabenländle kommen können. Der Humor ist ähnlich.