Solche Abspacker hat meine Schwarze neuerdings, wenn's ein Kauteil gibt. Damit muss erst mal gespielt werden, bevor man es seinem natürlichen Zweck zuführen kann. Keine Ahnung, ob das jetzt auch für den Kong gilt, müsste ich mal testen - sie hatte seitdem keinen mehr bekommen. Hmmmmmmmmm, Beschäftigung für heute Abend: Ein Hund, ein Kong mit Leberwurst, eine Videokamera... ![]()
Beiträge von Sunti
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Bauch-Gürteltasche plus Jacken- bzw. Westentaschen reicht in der Regel. Nur im Sommer ist das blöd mangels Jacke oder Weste. Da muss dann doch mal ne Umhängetasche mit, wenn ich den Dummy mitnehmen will.
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Ich hab neulich wieder meiner Kollegin auf dem Weg zum Bahnhof das Stopp-Kommando am Straßenrand gegeben. Besonders peinlich: Mein Stopp-Kommando heißt "Wir warten!" DAS kannst du nicht mit einem Husten kaschieren oder wegdiskutieren.

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Der Hundeführerschein ist übrigens nicht Pflicht in Niedersachsen. Man ist sich im Gegenteil noch nicht ganz einig (und sicher), was jetzt las Sachkunde zählt. Kann sein, dass der Hundeführerschein oder die Begleithundeprüfung als Sachkunde zugelassen wird, aber Pflicht ist keines von beiden. Wäre ja auch unfair, denn damit würde ja nur der Gehorsam des Hundes abgeprüft, weniger die Fähigkeit des Halters, seinen Hund in der Öffentlichkeit so zu führen, dass niemand gefährdet oder belästigt wird. Dies gewährleistet z.B. der DOQ-Test. Dieser soll meines Wissens nach auch als Sachkundeprüfung zugelassen sein. Aber wie schon geschrieben, noch steht nichts fest.
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Nein, meines Wissens nach gibt es da noch immer keine ganz genauen Informationen. Daher find ich es auch ziemlich "witzig", dass sie jetzt schon Leute anschreiben, die Sachkunde zu machen. Hier ist diesbezüglich noch nichts passiert. Plattes Land halt.

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... wenn du im rappelvollen Schule ist aus- Zug stehst, die Lieblingsschaffnerin deines Hundes einsteigen siehst und denkst: "Och, schade, dass der Hund nicht dabei ist."
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Ich bin froh, dass meine Schwarze beides kennt. Als Angsthündin wird sie eh immer am ausbruchssicheren Geschirr geführt, und als sie im letzten Frühjahr fies in den Hals gebissen worden war, hätte sie eh kein Halsband tragen können, denn das hätte genau an der Wunde gesessen. Wenn wir unterwegs sind, trägt sie beides, die Leine ist aber am Geschirr befestigt. Ist einfach Geschmackssache, aber wie schon erwähnt, es kann praktisch sein, wenn der Hund beides kennt.
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Heute hab ich auch mal was. Eigentlich ist Senta ein eher schlauer Hund, aber manchmal hat sie so Aussetzer...
Gestern war es warm, also ist der ganze Schnee angetaut, und als dann in der Nacht Bodenfrost kam, entstanden lauter fiese, kleine und größere Eisflächen, die teuflisch rutschig waren. Gut, dass man da drauf vorsichtig laufen muss, hat sie schnell kapiert, aber als dann der Darm entleert werden musste, hockte sich mein Dusselhund doch MITTEN auf die rutschigste dieser Eisstellen und wunderte sich, wieso beim Drücken die Pfoten in alle Richtungen wegrutschen. Glaubt mir, so sehr hab ich noch nie gelacht, während ich einem Hund beim K**ken zugeguckt habe. Vor allem der Blick dabei...

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Hier, wir! Senta ist auch ein Straßenhund, aus Rumänien, man weiß nicht viel über ihre Vergangenheit. Und ja, ich hab solche Momente, wie du sie beschreibst, auch mit ihr erlebt.
Kennen gelernt habe ich sie, weil ich im Tierheim ihre Trainerin wurde, soll heißen, ich bin zweimal die Woche mit dem panischen, vor allem flüchtenden und pinkelnd im Erdboden versinkenden Hund unterwegs gewesen, habe ihr die Welt gezeigt und erklärt, dass Menschen nicht per se schlimm sind. Es hat drei Monate gedauert, bis sie zum ersten Mal nicht beim Spaziergang panisch die Umgebung nach potentiell mörderischen Gefahren abgescannt hat, denn dann hatte sie das erste Mal das Gefühl, dass ich den Beschützer-Part übernehmen könnte. Nach etwa sechs Monaten kam sie nach dem Spaziergang und dem Ausziehen im Zwinger das erste Mal an mich rangeschleimt und wollte ein wenig kuscheln. Keinen Monat später hatte ich sie bei solchen Gelegenheiten auf dem Schoß hocken.Nach 15 Monaten Training im Tierheim war sie einigermaßen Kleinstadttauglich, und ich hab sie mitgenommen. Jetzt lebt sie seit etwas über einem Jahr bei mir, und auch heute noch kommt es zu Situationen, bei denen mir die Tränen der Rührung runterkullern. So hat sie sich jetzt z.B. angewöhnt, sich beim Pennen auf die Seite zu legen und wenn ich vorbeikomme mit einem schmelzenden Blick ein Vorderbein anzuheben. Soll heißen: KUSCHELN! Dann leg ich mich zu ihr und es wird auf dem Boden geschmust, wobei sie manchmal sogar total aus sich herausgeht, sich auf meinem Arm wälzt und ein Maulspiel anfangen möchte.
Oder ihre neueste Macke, die ich ganz wundervoll finde: Wenn es ein Kauteil gibt, wirft sie es erst einmal in die Luft, knallt es auf den Boden und schaut mich dann ganz erwartungsvoll an: SPIELEN! Dann geh ich hündisch auf Hände und Knie und schleich mich an, klau ihr das Teil, werf es ein Stück und sie sprintet hinterher. Das muss ich einige Male machen, bis sie zufrieden ist und ihren Schatz zu fressen beginnt.Super auch, als sie sich nach monatelangem Misstrauen endlich an meine guten Bekannten, die Bahnschaffnerinnen, rangewagt und diese beschnüffelt hat. Ich kann dir sagen, die Damen haben ebenso ihre Tränen der Rührung runtergeschluckt wie ich selbst.

@zamikimo: Ich hab irgendwie nicht den Eindruck, dass dieser Thread die Definition des Wortes Straßenhund zur Grundlage hat. Im Prinzip ist es doch egal, ob der Straßenhund mal in einer Familie gelebt hat oder nicht - wir alle wissen, wie dieser Begriff im Tierschutz angewendet wird, und eigentlich geht es hier doch einfach darum, sich gemeinsam über Kleinigkeiten zu freuen, die für viele andere Hundebesitzer total selbstverständlich sind.

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Senta ist das Wetter dermaßen egal, sie mag nur keine starke Hitze, ist ihr aber bei einem geschätzten Alter von 11 Jahren zu verzeihen. Kälte ist okay, da hasst sie es nur, dass sie den doofen Mantel anziehen muss. Okay, sagen wir so: Mantelwetter ist nicht ihr Wetter.
