Ohne Worte!!
Ich glaube, ich muss Freitag mal meinen Pflegekangal ganz feste knuddeln, auch wenn sie es hassen wird.
Solche Leute sollte man... Nein, wenn ich das schreibe, krieg ich ne Verwarnung.
Ohne Worte!!
Ich glaube, ich muss Freitag mal meinen Pflegekangal ganz feste knuddeln, auch wenn sie es hassen wird.
Solche Leute sollte man... Nein, wenn ich das schreibe, krieg ich ne Verwarnung.
Nur 15? Ich zähl da schon 30:0. Guter Deppenhund, braver. ![]()
Ach, das hört sich ja alles furchtbar an! Das arme Mäuschen!! Hier sind noch immer alle Daumen und Pfötchen gedrückt, dass Linchen es gut übersteht. Zumindest hat sie die Nacht überstanden.
OT: Hijita, Helemaus, Icephoenix, lasst uns den Club der gestörten Monsterköter gründen.
Ist echt extrem, wenn man in einer Gegend wohnt, wo 99% aller Hunde von klein auf in ihrer Familie aufgewachsene golden Retriever oder Labradors sind. Da fällt man mit einem Hund mit Vergangenheit schon etwas auf... ![]()
Satz von heute: An der Supermarktkasse. Verkäuferin zieht den Artikel meines Vordermanns über den Scanner. Nichts passiert. Noch ein Versuch. Wieder nichts. Verkäuferin guckt uns an, schaut böse auf die Kasse: "Immer dieses Mobbing am Arbeitsplatz!"
Hey Karo, ich komm schon aus deiner Gegend, habe aber eine ältere Hündin, die wenig Lust auf freche, wilde Junghunde hat, die ihr ins Gesicht hüpfen. Sollte deiner nicht so ein Hüpfer sein, könnten wir ja gern spazieren gehen (komme aus Vechta und bin nur "bahn-mobil"). Senta ist selten interessiert an anderen Hunden, aber vielleicht ist deiner ja einer, den sie super findet (sie steht auf jüngere Männer...). ![]()
Kathrin, zum Trost: Meine Senta ist auch nicht normal. Die sagt nämlich auch 10monatigen "Welpen"
, dass sie es nicht schätzt, wenn man ihr ins Gesicht springt. ![]()
Das Draufklettern lassen ist ja mal ne geniale Idee, das werden die Schwarze und ich auch mal anfangen.
Meine Angsthündin musste auch lernen, sich normal hochheben zu lassen. Und zwar innerhalb kurzer Zeit, weil sie meine Treppe nicht geht. Wir haben erst mal beim Kuscheln die Arme entsprechend an ihr lang gleiten lassen, das hat dann im Tierheim ihre Pflegerin auch mit ihr gemacht, damit sie öfter als nur zweimal in der Woche übt. Als sie das zuließ, habe ich mir ne Freundin mit Fleischwurst neben mich gestellt und den Hund einige mm vom Boden gehoben, Freundin schiebt Wurst rein, Hund wieder runter. Geübt. Und geübt. Und irgendwann halt den ganzen Hund hoch. Wurst rein. wieder runter. Hund mag auch heute nicht gern getragen werden, aber sie kennt es inzwischen und lässt es über sich ergehen. ![]()
Edit ging nicht mehr. Kleine Geschichte, inspiriert von Sunti, mit der ich noch nie im wirklichen Winterwald war. Aber wir arbeiten daran. ![]()
Winterwald
Mitten im Winterwald ist es ganz still. Dicke Flocken fallen vom schiefergrauen Himmel, schweben tänzelnd durch die Luft, suchen sich ein gemütliches Plätzchen und landen lautlos in einem dichten Federbett ihrer Vorgänger, die sie kühl willkommen heißen. Immer dicker legt sich die kalte Decke über den Boden, die Äste, das tote Laub, verwischt die letzten Spuren des Herbstes, der sich in den Winterschlaf zurückgezogen hat.
Geräuschlos flattert eine pummelige Amsel im Gestrüpp herum und sucht sich ein paar Beeren zusammen, um auch die letzten Farbtupfer aus dem schwarzweißen Scherenschnitt zu tilgen.
Kein Pfad führt mehr durch den Wald, er ist begraben unter dem flauschigen Weiß. Doch ich finde meinen Weg, denn dieser Wald ist mein Freund, er ist in mir, wie ich in ihm bin. Meine Stiefel zerstören die Schneedecke, doch schon warten neue Flocken, die Spur auszulöschen, um den Beweis meiner Anwesenheit zu vermischen. Lautlosen Schrittes bewege ich mich durch den Wald, aber die Amsel bemerkt mich. Laut schimpfend verschwindet der schwarze Federball zwischen den tief verschneiten Bäumen. Lächelnd schaut der Schatten an meiner Seite dem empörten Vogel nach. Wenn sie könnte, würde sie die Augen verdrehen, doch so blickt sie nur amüsiert. Wenn es möglich ist, bewegt sie sich noch leiser durch den stetig fallenden Schnee als ich. Ihre dicken Sohlen machen kein Geräusch, sogar ihr Atem geht lautlos. Wären nicht die dichten, weißen Dampfwölkchen vor ihrer Schokoladenschnauze, könnte man meinen, sie atme nicht.
Während wir Seite an Seite den Wald durchqueren, muss ich mich anstrengen, sie zu sehen, denn ihr silbriges Fell verschmilzt vollkommen mit der Umgebung, einzig ihre schokoladige Schnauze und die dunklen Samtohren heben sich ab und verraten sie. Doch auch wenn sie sich unsichtbar macht, spüre ich ihre Nähe, wenn wir laufen. Schweigend gehen wir voran, dennoch lenken wir einander mit unseren Gedanken, lassen unsere Seelen sprechen. Endlich erreichen wir unsere Wiese, auf der wir so manchen Sommertag verträumt haben. Unsere Sommerträume sind nun begraben unter dem tiefen Schneebett, in dem sie ohne uns weiterträumen. Ich lasse mich in die unberührte Daunendecke fallen und rudere mit Armen und Beinen einen Schneeengel hinein, während die Silberne mir fragend zusieht. Ihr Blick verrät, dass derartige Kindereien unter ihrer Würde sind, deshalb werfe ich eine Handvoll Schnee in ihre Richtung. Sie springt nach vorn und schnappt danach, lässt ein empörtes Bellen los, als der Schnee zwischen ihren Zähnen zerplatzt. Dann rennt sie los, wirft sich mit der Brust voran in die weiße Pracht, schleudert den Schnee in die Luft, wälzt sich darin und formt ihre eigenen Schneeengel, wilde, fröhliche Gestalten voller Lebensfreude. Nun ist es an mir, ihr kopfschüttelnd zuzusehen. Eine winzige Träne der Rührung friert in meinem Augenwinkel fest, als ich ihr stürmisches Glück beobachte. Die Kälte kriecht langsam in meine Kleider; gern würde ich aufspringen und mit dem wilden Hund mitrennen, um der Kälte davonzulaufen, doch wenn ich es tue, wird sie stehen bleiben und erstarren, weil sie sich an ihre Angst erinnert, die gerade unter der dichten Schneedecke verschwunden ist. Also bleibe ich sitzen, lasse mich von der frostigen Luft umfangen und erfreue mich an ihrem Glück, so wie sie sich zuvor an meinem erfreut hat. Zeitversetzt spielen wir so miteinander, weil wir es nicht gleichzeitig tun können.
Irgendwann ist sie erschöpft und kommt zu mir, lässt mich meine gefrorenen Hände in ihrem dichten, weißen Kragen vergraben, bis sie auftauen. Dann zieht sie sich zurück und verlässt die Wiese. Ich stehe auf und folge ihr. Seite an Seite erreichen wir den verborgenen Pfad, und ihr silbriger Pelz verschwindet wieder im Spiel von Licht, Schatten und tänzelndem Schnee. Ich drehe mich um und werfe einen letzten Blick auf unsere Traumwiese. Die Schneedecke ist unberührt bis auf einen einzelnen, einsamen Schneeengel und meine undeutliche Stiefelspur, die schon wieder von dicken Flocken zugedeckt wird...
Meine Schwarze hat sich selbst auf die Geräusche konditioniert, die man beim Bahnfahren zu hören bekommt. Stehen wir am Bahnhof und die Schranke geht runter, reagiert sie sofort auf dieses "Ding-ding"- Geräusch und wartet schon drauf, dass der Zug anhält und sie einsteigen kann.
Im Zug (Regionalbahn) wird ja der jeweils nächste Bahnhof immer durchgesagt, und vorher ertönt so ein Glockenton. Wenn dieser Ton erklingt und ich Senta nicht von der Tür zurückrufe und in den hinteren Bereich hole, weiß sie, dass wir aussteigen und hibbelt die Tür an, bis diese aufgeht. Rufe ich sie zurück, ist sie ruhig, denn dann weiß sie, das ist noch nicht unser Bahnhof. Und wenn jemand Tickets kontrollierend durch den Zug marschiert, muss sie immer erst gucken, ob es ihre Lieblingsschaffnerin ist. Wenn ja: Freude!!!
Wenn nein: Kurzes Schnuppern, dann wird sich weggedreht. ![]()
ZitatDann hilft wahrscheinlich einfach eine Kommunikation mit den betreffenden Menschen.
Meine Hündin hat "Pfoten weg" und "Nur gucken, nicht anfassen" am Geschirr kleben. Und ich kommuniziere auch freundlich, aber deutlich verständlich, dass ich nicht möchte, dass Kinder sie anfassen. Leider hilft das in der Regel nicht, weil die betreffenden Eltern es erwarten, dass jeder Hund von ihrem Nachwuchs angetatscht werden darf. Und wenn man das eben nicht möchte (weil meine Hündin Grundunsicher ist und Angst vor Kindern hat), dann wird man angepampt, wie man es wagen könnte, mit so einer Bestie in die Öffentlichkeit zu gehen. Kein Scherz, ist mir so passiert. Daher wende ich inzwischen meine bei 45 kg- Hunden erlernte Blocktechnik auch bei Kindern an. Hilft besser als jedes Gespräch. ![]()