Beiträge von Sunti

    Wem "Nur gucken, nicht anfassen" auf der einen Seite zu lang zum Kapieren ist, der darf gern auf der anderen Seite "Pfoten weg" lesen. Und wer es dann immer noch nicht rafft, kann mit Frauchen diskutieren. So haben wir es immer gehalten, und recht selten kam es zur Diskussion mit Frauchen. :D

    Allerdings motzte mich auch mal eine ältere Dame an, wie ich den armen Hund "Pfoten weg" nennen könne, das sei doch so gemein und böse...

    Danke, Chocoaussie, ich wollt's schon heute Nachmittag schreiben, hatte aber zu tun.
    Mit Angsthunden (und ja, die gibt es, in meinem Leben kommen sie nicht gerade selten vor, und die haben auch ein Recht, zu leben) ist es halt so ne Sache, wenn da ein Tutnix mit Vollspeed angebrettert kommt. Zumal es dessen Besitzerin im Endeffekt total egal ist, wieso meine Hündin dem Tutnix ein Loch gemacht hätte. Brettert der rein ohne auf die Abwehrsignale zu achten, kriegt er halt nen Tacker von ihr. Finde ich jetzt nicht gerade erstaunlich. Nicht ordentlich sozialisiert sind die Hunde, die schnurgerade auf andere Hunde zu stürmen und jede Kommunikation des anderen Hundes ignorieren. Nicht die Hunde, die auf unhöfliches Verhalten von Fremdhunden reagieren.

    Ich gestehe, ich hab auch ein Buch deswegen in die Ecke geknallt; da war so eine Karrierefrau, die ihren Hund eben auch den ganzen Tag im Kennel gelassen hatte - amerikanischer Thriller. Und insgeheim hätte ich der gegönnt, dass sie abgemurkst wird. Wurde sie aber leider nicht. :angel:

    Zitat

    Errr... Ja, klar. Die fiepen nur weil sie für den nächsten Opernauftritt üben. Ich habe mal angefangen ein Video zu gucken in denen ganz jungen Welpen einzelne Zehen amputiert wurden. Nach ein paar Sekunden mußte ich aufhören, denn meine Maus - damals selber erst ein halbes Jahr - war total aufgebracht von dem Weinen aus dem Lautsprecher. ganz klare Fall von 'tut nicht weh'! :/
    Echt traurig, wenn 'Dobermanliebhaber' die Hunde nicht mehr haben wollen weil sie jetzt andere Ohren und einen Schwanz zum wedeln hat. Was für Schei**prioritäten.

    Ich könnt noch mehr schreiben, was der Typ abgelassen hat, zum Thema, ich hätte ja keine Ahnung und so. Aber solche Aussagen verdränge ich schnell wieder. Bin ja eh irgendwie "nicht normal", weil ich mit meinem Ohrentick die unkupierten Schlappohr- Dobis so toll finde. :hust:

    Und Typen, die sich über ihre "krassen" Hunde definieren, hab ich so oder so gefressen.
    Da war der Typ mit seinem Staff, mit dem ich mit der Schwarzen spazieren war. Jung- Staff hatte wohl noch nie Grenzen kennen gelernt und hat die Schwarze ignoriert, wenn diese seine stürmischen Attacken durch Drohschnapper abzuwehren versuchte. Typ fand das total lustig, also hab ich Staffi-Klein (9 Monate oder so) mal deutlich erklärt, was ich davon halte. Den Rest des Spaziergangs hat ein Räuspern meinerseits gereicht, dass er die Schwarze in Ruhe lässt, und er hat nur noch mich angehimmelt und alle Kommandos, die ich meiner gegeben habe, gleich begeistert mit ausgeführt. Herrchen war wenig begeistert, und eventuelle Anzeichen von Anbaggern waren damit sofort vom Tisch. :D

    Dann der Typ neulich mit seinem "krassen Kangal", einem echt lieben, flauschigen Türkenmädchen. Hunde haben gespielt, Typ meinte immer: "Gleich frisst meine deinen, gleich kriegt er von ihr aufs Maul!" Ich sah nur entspannt spielende Hunde, machte mir für seinen Geschmack wohl zu wenig Sorgen und hab am Ende auch noch dem "krassen Kangal" ne Zecke gezogen, weil der Held von Herrchen mit meiner Zeckenzange nicht umgehen konnte. Ich fürchte, wenn das so weitergeht, baggert mich hier in der Gegend keiner mehr an. Bin wohl einfach nicht Mädchen genug. :ops:

    Mein Satz des Tages von einem Spaziergänger, den ich zufällig getroffen habe und der meinte, das wäre ein Grund, sich unbedingt zu unterhalten. Er war der Typ "Ich hatte schon drei Dobermännner, die ich allesamt zur Schutzhundeprüfung ausgebildet habe und deshalb weiß ich alles, und du hast keine Ahnung". Sein Satz: "Ich habe jetzt keine Dobermänner mehr, denn die meisten Züchter haben aufgehört. Weil sie die unkupierten Hunde nicht mehr loswerden."
    Meine Antwort, dass ich unkupierte Dobermänner erstens viel hübscher finde (aber das ist natürlich kein Argument, Dobermänner sind NICHT süß... :headbash: ) und die mit dem Kupieren verbundenen Schmerzen ein guter Grund sind, das nicht zu unterstützen, hat er dann folgendermaßen quittiert: "Ach, das spüren die doch nicht. Man kupiert im Alter von drei Tagen, da haben die Welpen noch kein Schmerzempfinden."
    Danke fürs Gespräch, auf Nimmerwiedersehen.

    @kikt, da hab ich Glück. Unsere Spielplätze sind entweder gar nicht eingezäunt (zumindest nicht zur Parkseite, wo wir vorbeigehen) oder haben kein Tor, und wenn ich normal da vorbeigehe, hat sich bisher noch kein Hund kopfüber in den Sand gestürzt. Sobald ich jedoch selbst das Gelände betrete, gibt's kein Halten mehr.
    Meine Freundin geht mit ihrem Sheltimix sogar auf die Rutsche, und beide haben Spaß dran. Mein schwarzes Ungetüm ist dafür allerdings leider viel zu groß. :lol:

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    Habe gerade in einem anderen Thread gelesen, dass du mit Hund und Kind auf den Spielplatz gehst..., finde ich echt mutig, klasse! Wünsche dir von Herzen, dass in diesem Lohne alle anderen das auch finden, falls dich mal jemand sieht! :gut:


    Öh, nö, ich geh OHNE Kind und mit Hund zum Spielplatz. Denn Kind hab ich gar nicht. Ich geh halt, wenn keiner da ist. Mein inneres Kind mag auch spielen. ;)