Beiträge von Sunti

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    Ich lass meine nicht auf den Spielplatz, schon wegen der Kinder, aber prinzipiell finde ich es nicht tragisch, wenn Hunde mal über einen Spielplatz toben und auf eine Rutsche steigen oder so, immer vorausgesetzt, dass sie sich weder dort erleichtern, noch Kinder zugegen sind.

    Hiermit oute ich mich als Spielplatzspielerin. Mit einem Spielkind als Frauchen müssen die Hunde da durch. Sobald der Hund und der Spielplatz leer sind, geht's los. Sprünge, balancieren, auf der Laufscheibe rumstehen und Gleichgewicht üben, doof hinterher gucken, wenn Frauchen mit der Seilbahn den Hügel runterdüst, Leckerchen schnappen vom Karussell... Spielplätze sind toll für Spiel und Spaß mit Hund. Also ist es hiermit offiziell: Ich bin ne nervige Hundebesitzerin. Sagen meine (Pflege)Hunde auch. :headbash:

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    Das können Bullies auch. Und wie... :muede: Gerne nachts, alles ist dunkel, Frauchen liest was spannendes und der Depp hat nix anderes zu tun als zu klingen wie eine der alten quietschenden Türen aus Horrofilmen.
    Oder wenn Frauchen schläft und einem langweilig ist, dann jammert man wie ein jämmerlich schreiendes neugeborenes Kätzchen.
    Ebenso das ganze Spektrum von wimmern, jaulen, quiecken, winseln, knurr-kläff-jaulen und weiteres. Und die Blicke der Leute dann immer.... :tropf:

    Dani, ich glaube, wenn ich deinen Hund hätte, hätt ich ihn schon längst erwürgt. Ich bewundere deine Geduld.
    Spätestens bei der Geschichte mit der knarrenden Tür während des Thrillerlesens wär's aus gewesen: Entweder er oder ich. Herzkasper oder Hund strangulieren. :aufsmaul:

    Kein Satz, aber mal wieder ein Beweis, dass man nicht gleichzeitig Foren Lesen und kochen sollte.
    Es gibt (eigentlich) heute Abend Gemüse mit Reis.
    Komm ich eben in die Küche, um zu gucken, wie weit der Reis schon ist, rühr das Gemüse um, guck auf die Anrichte, denke: Häää? Steht doch dort ein Glas mit Reis. Denk ich so: Wieso hab ich jetzt ein zweites Reisglas da stehen?
    Heb den Deckel vom Reistopf. Drin: Langsam vor sich hin köchelnde Gemüsebrühe. Hab ich Depp doch, als das Reiswasser zu kochen begonnen hat, den Herd runtergeschaltet, die Brühe in den Topf getan und dann... den Reis vergessen. Der SO natürlich nicht gar werden kann, mitten im Glas auf der Anrichte. :headbash:

    FozzyDogbone: ZEIGEN!!

    ... wenn dich im Park ein Hundebesitzer, der gerade beim Durchknuddeln seines Hundes eine Zecke gefunden hat, fragt: "Du hast bestimmt auch keine Zeckenzange dabei, oder?", du mit der größten Selbstverständlichkeit eine solche aus deiner Tasche ziehst und ihm am lebenden Kangal (den du eben erst kennen gelernt hast) vorführst, wie dieses Modell funktioniert.

    Fine, ich finde auch, heute hat man es schon ziemlich leicht als Vegetarier. Ich esse sein 1999 kein Fleisch mehr, erstens hat es mir nie so wirklich geschmeckt, zweitens hatte ich schon immer eine blühende Fantasie und musste mir beim Schnitzel auf dem Teller immer das zugehörige Schwein vorstellen, und drittens. war das das Jahr, in dem ich von Zuhause auszog, mich nicht mehr dem familiären Speiseplan unterwerfen musste und auch nicht mehr den Zugang zu dem Öko-Bio-Schwein hatte, das meine Oma (die damals noch nen Bauernhof hatte) jedes Jahr für unsere Familie mit groß zog, inklusive Biofutter und glücklichem Schweineleben plus Metzger, der zwar vom alten Schlag war, aber sehr moderne Ansichten hatte: Wenn das Schwein beim Schlachten Stress hat, schmeckt die Wurst nicht. Also stressfrei auf dem eigenen Hof schlachten, vorher noch ein wenig die Schnauze tätscheln etc. Das waren für mich Zustände, mit denen ich gut leben konnte, weil da alles stimmte und das Tier mit Respekt behandelt wurde. Es wurde auch alles, was möglich war, verwertet und am Ende lag das portionierte Schwein dann in unserer Kühltruhe, die Wurstdosen standen im Keller.
    Tja, und als durch den Auszug diese Möglichkeit wegfiel, habe ich ganz aufgehört, Fleisch zu essen. Und es war schwierig am Anfang, weil man damals noch wenig über Tofuzubereitung wusste. Vegetarische Komponente in der Mensa: Gemüsesuppe mit puren, nicht eingelegten, nicht gewürzten Tofuwürfeln oben drauf. :verzweifelt:
    Tofu gab es zum größten Teil ungewürzt und sehr teuer im Reformhaus, also lernte ich, das Zeug selbst zu würzen und einzulegen. Auf Brot? Käse, Tomaten, Marmelade, Nutella. Nix mit vegetarischen Würstchen und solchen Verlockungen. Das kam dann erst langsam auf, und die "echten" Vegetarier schimpften immer über die Modevegetarier, die es tun, weil es in ist. Ich war schon damals der Meinung, je mehr Modevegetarier, desto besser, weil mit jedem Neuen, egal aus welchen Gründen er kein Fleisch essen will, der Markt wächst und somit die Produktvielfalt auch. Fand ich super. Heute ist es so weit, dass ich mir keine Gedanken machen muss, welche Gemüsevariante ich auf die Schnelle zubereite, wenn unser Büro spontan grillen will. Veggiebratwurst grillt sich auch super.
    Was nicht heißt, dass ich nicht auch ganz ohne diese Produkte koche, aber es ist schön, dass man drauf zurückgreifen kann, wenn man mag.

    Das Sojamilchthema hatte ich letztens mit meiner Tierärztin (bitte nicht wundern, wir verstehen uns gut und plaudern gern mal über dies und das und Sojamilch :D): Ich hab erwähnt, dass Hund morgens beim Brot machen auch auf meinen Veggie- Brotbelag geiert, aber beim Schnuppern dann diesen "Iiiiieeeh, iss selber!"- Blick drauf hat. Da fiel das Wort "Soja", und Frau Doktor erzählte mir ne Anekdote über die Ex ihres Sohnes, ihres Zeichens Veganerin. Sie wollte der jungen Dame ne Freude machen, als diese zu Besuch war, und hat ne wunderbare Soße gezaubert - einfach blöderweise mit Sojamilch statt normaler Milch. Und sie meinte, am Tisch habe man tapfer geschwiegen und gekaut, aber es muss wohl ziemlich... abartig geschmeckt haben. :lachtot: