Beiträge von Sunti

    kikt1: Danke fürs Kopfkino, ich hab gerade unterm Stuhl gelegen. :lachtot:

    Ich komm aus der Kleinstadt, und trotzdem habe ich hier mehr als genug Begegnungen der dritten Art. Muss am Wasser liegen oder so. :D

    Allerdings ist es mir HIER noch nie passiert, dass jemand meinte, meinen Hund küssen zu wollen. Das hab ich nur auf Bahnhöfen weiter im Süden erlebt. Was ist nur daraus geworden, sich ein Buch mit zum Zug zu nehmen? Nee, heute muss man aus Langeweile fremde Hunde belästigen. :roll:

    Mein Spinner hat eben gelernt, dass man mich nicht in den Finger beißen muss, auch wenn ich ihm diesen, schön mit Quark beschmiert, vor die Nase halte.

    Dazu zwei total saubere "Down"- Übungen, und - *Trommelwirbel* - er hat heute wirklich total toll seine Beißwurst gebracht und mir in die Hand gegeben. Auf Kommando. Zweimal. Sonst klappt das nur mit dem Dummy so gut, die Wurst wird normalerweise noch ne Runde durch die Gegend geschleift.

    Mein Pflegemädchen hat heute zum ersten Mal ein Intelligenzspielzeug gesehen. Und obwohl sie panische Angst vor allem hat, was neu ist, hat sie sich dennoch getraut, Wurststücke da runter zu fressen, wenn meine Hand neben der Wurst lag. Bei diesem Hund eine Riesensache und daher ein ganz besonders fettes Fein gemacht!!

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    Die offiziellen Zahlen liegen jetzt tatsächlich bei 3500 Menschen. Das ist für DK ein Riesenerfolg, wenn man bedenkt wieviele, bzw. wenig Einwohner DK hat. Ich freu mich! :smile:

    Ja, das hab ich auch gerade gedacht. Schön, dass sich die Hundehalter solidarisch zeigen, und super, dass so viele Leute auf die Straße gehen. Hoffentlich bringt es was.

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    Und dass es den Leuten nicht unbedingt auf die Nase gebunden wird, dass man das auch mit nem anderen Hund machen darf, ist irgendwie auch verständlich


    Miri, das seh ich anders. Wenn es offiziell die Möglichkeit gibt, sollte diese auch kommuniziert werden. Die nicht optimale Informationspolitik wird ja auch von der Prüferin in dem Beitrag bemängelt.

    BTW: Der Landkreis, von dem sie sagt, dass es dort noch keinen Prüfer gibt, ist meine alte Heimat, und ich frag mich jetzt, wie die Leute dann dort die Sachkunde überhaupt machen wollen. Es gibt im Umkreis keinen Prüfer, wie weit ist der Anfahrtsweg, den man den Hundehaltern zumuten darf? Darüber hat sich offenbar auch noch keiner Gedanken gemacht. Es gibt in Niedersachsen offensichtlich Orte, wo man einfach keine Möglichkeit hat, die Prüfung abzulegen.

    Was mich an dem Beitrag des WDR noch stört:

    - In der Anmoderation wird gesagt, die Neuhundehalter müssten einen Kurs machen. Das ist faktisch nicht richtig. Es gibt keine Pflicht, irgend einen Kurs zu besuchen.
    - Es klingt an, dass nur bei Bestehen der Prüfungen der Hund behalten werden darf. Ebenfalls nicht richtig. Die Prüfung darf so oft wiederholt werden wie nötig, währenddessen verbleibt der Hund beim Halter. So zumindest die wenigen offiziellen Aussagen, die man findet. Auch hier ist die Informationspolitik noch ziemlich dürftig.
    - Grundkommandos sind eben NICHT Teil der Prüfungsordnung. Hier nehmen sich die Prüfer mitunter ziemlich viele Freiheiten. Mich würde mal interessieren, ob es Leute gibt, die dagegen vorgehen.
    - Es wird immer der Preis von 85€ genannt. Dieser ist ja offenbar (den Erfahrungen der hier anwesenden Usern nach) nicht einheitlich geregelt.

    Was mir an dem Beitrag gut gefallen hat ist, dass kritische Stimmen zu Wort kamen. Die Tierheimmitarbeiterin, die noch Bedarf zum Nachbessern sieht, die Prüferin, die über die z.T. desolate Prüfersituation spricht. Diese Stimmen sollten mehr Gehör finden, damit man am Ende vielleicht eine Umsetzung erreicht, die wirklich das bewirkt, was angedacht war.

    So, wie ich einige Fälle aus Dänemark mitbekommen habe, könnte ich mir auch vorstellen, dass manche Leute normales Streitereien zwischen Hunden melden aus Angst, der Halter des "gegnerischen" Hundes kommt ihnen zuvor. Denn wenn der, evtl. entgegen der Absprache am Ort des Geschehens, zuerst meldet, ist man u.U. der Depp und der eigene Hund wird eingezogen und getötet. Aber wenn man zuerst meldet, ist der Andere der Depp. Könnte mir durchaus vorstellen, dass manche Halter so ticken. Hier im Forum gab es ja auch öfter Fälle, in denen dem Halter geraten wurde, zum Amt zu gehen und die Sache zu melden, bevor es der andere Halter tut und ggf. den Sachverhalt falsch darstellt. Wäre jetzt nicht mein Weg, aber vorkommen dürfte es.

    So als Beispiel, ich wurde heute von einer jungen Frau mit tellergroßen Augen angestarrt, weil ich, ihr Einverständnis vorausgesetzt, testen wollte, ob mein Spinner und ihre, nach ihren Angaben sehr zickige, Hündin sich verstehen (beide Hunde hatten etwa die gleiche Gewichtsklasse). Meine Meinung (Wenn er nervt und eins drüber kriegt, wird er schon gehen. Solange mein Hund keine Löcher hat, find ich ne Maßregelung vom anderen Hund nicht tragisch.) hat sie tierisch überrascht, weil sie von den meisten Leuten immer zu hören bekommt, ihr Hund sei nicht normal, wenn er andere (im Freilauf) abwehrt, die aufdringlich werden. Wenn solch ein Abschnappen mal nen Kratzer verursacht, kann durchaus ne Meldung ans Amt gehen, egal wie lächerlich die Sache eigentlich ist. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass das in Dänemark anders läuft.

    Im Urlaub bei meiner Freundin hab ich im Futterhaus und Kölle Zoo auch ordentlich zugeschlagen, die nächsten drei Monate muss ich keine Leckerli kaufen (mal abgesehen davon, dass Wauzi zu Weihnachten wahrscheinlich auch noch genug Zeug von meinen Freunden und Kollegen geschenkt bekommen wird). Was ich für mich im Urlaub gekauft habe? Ein paar Jeans. :ops:

    Ich finde das Verfolgen am Anfang auch nicht dramatisch; immerhin hat der arme Hund ja nun schon viermal seine Familie verloren, jetzt gibt es einen Menschen, der mit ihm arbeitet und kuschelt und spielt, der wär ja schön blöd, wenn er dich aus den Augen ließe.
    Solange der Hund keine extremen Trennungsängste entwickelt und im Korb bleibt, wenn du ihn dorthin schickst, seh ich da kein Problem.
    Mein Spinner ist jetzt seit dreieinhalb Monaten bei mir, und noch immer dackelt er mir gern hinterher, wenn ich vom Schlaf/Arbeitszimmer in die Küche gehe, denn von der Küche aus geht die Tür nach draußen ab. Könnt ja sein, dass ich vorhabe, ohne ihn zu verschwinden. Umgekehrt kann er dagegen super in der Küche liegen bleiben, wenn ich wieder zurück gehe.
    Im Urlaub (wir sind gerade erst zurück) ist er mir in der Wohnung meiner Freundin wirklich überall hinterher gelaufen. Sogar vor der Toilettentür lag er. Fand ich okay, immerhin hätte ich mich ja heimlich davon machen können. Und ich geh davon aus, dass das bei uns und auch bei euch mit zunehmender Bindung und Sicherheit auch weniger wird.