Beiträge von Sunti

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    Grade da hätte ich jedes Verständnis - wo Klein- und Nagetiere hausen, die eh schon durch die Laden-Situatin gestreßt sind, muß ich nicht noch mit nem Hund rein und denen nen Herzinfarkt verursachen, weil der zu dicht hingeht......

    Außerdem mag ich´s net, wenn z.B. im Fr..napf jeder seinen Hund die Schnauze ins Futter bzw. die offenen Leckerli reinstecken läßt, das ich dann kaufen möchte. Keine Lust, mir was einzufangen für den Hund, man weiß nie, was die anderen Hunde alle mit sich rumschleppen....

    Hier in den Zoohandlungen ist es so geregelt, dass die Klein- und Nagetierabteilungen separat sind, da muss der Hund eben nicht durch. Hundefutter, -zubehör und Leckerchen sind weit vorn, es ist also nicht mal gegeben, dass der Hund durch den ganzen Laden muss.
    Dazu kommt in den meisten Läden ein Schild, dass der Hund bitte an der kurzen Leine zu führen ist und ggf. bestimmte Bereiche nicht betreten darf. Klappt hier, wieso sollte es dann nicht anderswo auch klappen?

    Ich seh das halt von der anderen Seite: Wenn ich für meinen Hund eine neue Bürste, Halsband, Geschirr, Mantel etc. kaufen will, muss der Hund dabei sein. Denn ich kaufe diese Dinge nur, wenn der Hund sie anprobiert hat. Es wurde geschrieben, dann kämen halt Verkäuferinnen mit raus, um die Anprobe zu ermöglichen. Stelle mir das mit einem ängstlichen Hund ziemlich schwierig vor, auf dem Parkplatz nen Mantel anzuprobieren. :hust:
    Außerdem, dann hab ich den Mantel ja noch nicht mal ausgesucht. Hieße für mich als Single: Einmal ohne Hund hingehen, beraten lassen, Mantel auswählen. Zweites Mal mit Hund hingehen, Verkäuferin bitten, Mantel raus zu bringen, Anprobe. Passt nicht, anderes Modell hab ich aber nicht ausgewählt. Also ein drittes Mal hingehen? Oder Verkäuferin schleppt das halbe Regal mit raus? Und Geschirre? Nein, danke.
    Nur weil einige Hunde sich im Tierladen nicht benehmen können, sie gleich ganz verbieten? Da würd ich eher ein Hausverbot für diejenigen Vierbeiner aussprechen, die sich nicht benommen haben.

    Aber klar, das kann der Inhaber selbst entscheiden. Für mich hieße es dann halt, mein Geld geb ich woanders aus.

    Hunde, die den Rüssel in der Selbstbedienungstheke haben, habe ich hier noch nie gesehen. Meiner hat es versucht, ist an der kurzen Leine gescheitert und himmelt die Leckereien seither aus der Ferne an. Der wohnt erst seit vier Monaten hier und hat es kapiert. Sicher gibt es ignorante Halter, aber wenn dies dann auf alle Hunde übertragen würde, wär ich dort nicht mehr Kundin.

    Zum Glück wird hier in den einschlägigen Geschäften der Hund betüttelt und ist ein gern gesehener Kunde. Der wird eher begrüßt als ich. :roll:

    Ich sagte doch: Den Hund erst mal ankommen lassen und dann gucken, wie er drauf ist.
    Wenn er dann (so, wie du deinen beschreibst) dazu neigt, in Schrecksituationen nach vorn zu gehen, sollte natürlich der Maulkorb drauf. Aber ich halte nichts davon, eine einmalige Situation dermaßen überzubewerten.
    Die TS hat doch verstanden, dass das alles zu viel für den Hund war, und wird mit Sicherheit in Zukunft noch umsichtiger sein und darauf achten, den Hund eben nicht in eine solche Stress- und Schrecksituation kommen zu lassen. Von daher finde ich den Maulkorb jetzt eben noch nicht angebracht.
    Sie schrieb ja auch, dass er beim nächsten Schreck (Bruder mit Boxhandschuhen) eher zurückgewichen ist. Ich denke, was bei dem Zwischenfall eine Rolle gespielt hat, war vor allem, dass der Hund quasi an die Kellnerin gedrückt wurde.

    Das Ex-Frauchen von meinem ersten Hund hat das versucht. Der arme Kerl wurde schon mal zu füttern vergessen, und dann haben sie sich gewundert, dass er klaute wie ein Rabe. Dann hat sie chinesisches Essen superscharf präpariert und es ihm mit einem schadenfrohen Grinsen hingestellt. Hund hat es trotzdem gefressen.

    Bei mir hat er sofort aufgehört, zu klauen, denn da gab's regelmäßig Futter und er hatte es einfach nicht mehr nötig.
    Ob es bei echten Staubsaugern funktioniert? Keine Ahnung, mein Benny war kein Extrem, aber es hat nicht geklappt. Bei den Leuten hat er hinterher immer noch geklaut.

    Ich bin eher der Meinung, dass in dem Moment, wo der Hund gegen die Kellnerin gedrückt wurde, der Luftschnapper wahrscheinlich daneben gegangen ist und sie gestreift hat. Den Hund nun nur noch mit Maulkorb zu führen, wenn er unter mehr als drei Menschen gerät, halte ich schon für ziemlich überzogen.

    An die Themenstarterin: Meiner Meinung nach kannst du das Ganze unter "dumm gelaufen" abhaken. Lass deinen Hund in Ruhe ankommen, übe dann langsam Bewirtungssituationen (kannst ja mal nen netten Abend bei deiner besten Freundin mit ihm machen ;) ), und wenn er so weit ist, park ihn im Restaurant unter dem Tisch.
    Langsam und Schritt für Schritt, so heißt das Zauberwort.

    Ich bin beim besten Willen keine Maulkorbgegnerin, aber man kann es auch übertreiben. Ein Hund, der einmal in einer Schrecksituation abschnappt (und wie predigen die User hier immer zu Recht: Wenn der Hund verletzen will, tut er es auch), ist noch lang keine Gefahr für seine Umwelt.

    Soweit ich weiß, gibt es da von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedliche Vorgehensweisen. Manche Gemeinden verlangen sofort die volle Steuer für Pflegehunde, andere erheben erst ab einem Aufenthalt von sechs Monaten Steuern, und ich bin sicher, dazwischen gibt es noch eine Menge andere Möglichkeiten. Tierschutzfreundliche Gemeinden (z.B. solche, die einen Tierschutzhund fürs erste Jahr oder gar dauerhaft von der Steuer befreien) werden da sicherlich kulanter sein.
    Ob die Tierschutzorganisation, der der Hund gehört, die Steuer zahlt oder die Pflegestelle dies tut, ist sicherlich auch zwischen den Vereinen unterschiedlich.

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    ...wenn du dein knapp zweijähriges Kind beim Abendbrot bei Laune halten möchtest, den Hund dafür Laut geben lässt und ihm dafür ein Stück Wurst zu wirfst, dir dann denkst was beim Hund klappt geht vielleicht auch beim Kind, zu ihm sagst "gib Laut", er dann "wau" sagt und du ihm dafür ein Stück Apfel gibst. Mit soviel Freude hat er noch nie gegessen (hat nur länger gedauert vor lauter Lachen) :)
    (wenn mich mal wer beobachtet kommen bestimmt die Männer im weißen Kittel)

    Na, wenn du so weitermachst, ist dein Kleiner bald reif für die Begleitkinderprüfung. Das richtige Alter hätte er ja. :lachtot:

    Gerade heute habe ich mich über dieses Thema geärgert. Wir haben seit dem Frühling hier eine neue KIK-Filiale um die Ecke. Dort war ich nun schon diverse Male mit Hund, beim ersten Mal hatte ich auch gefragt, ob das okay sei, und bekam eine positive Antwort. Nun war ich nach der Arbeit mit Hund noch eben dort drin (wie schon mehrmals zuvor), und da wurd ich doch glatt von der Verkäuferin rausgebeten, weil in dem Laden schon immer Hundeverbot gelte. Als ich sie darauf hinwies, dass ich damals extra gefragt und ein Ja bekommen hatte und auch schon mehrfach mit Hund dort gewesen sei, ohne dass jemand was gesagt habe, hat sie doch glatt behauptet, das könne gar nicht sein.
    Tja, dieser Laden hat mich dann wohl das letzte Mal gesehen. Nicht so sehr, weil auf einmal ein Hundeverbot "schon immer" gegolten haben soll, sondern eher, weil ich mir nicht unterstellen lasse, ich hätte es nötig, diesbezüglich zu lügen. So dringend können die mein Geld dann wohl nicht wollen, wenn sie ihren Kunden solche Dinge ins Gesicht sagen.
    Abgesehen davon, hatte ich mich schon einmal zuvor über diesen Laden geärgert, weil ich bzgl. der Rückgabefristen von einer Verkäuferin belogen worden war, aber das hätte ich unter "kann passieren" verbucht. Aber zweimal so etwas, nee, ich geh ab jetzt woanders einkaufen.

    In einem anderen Thread zu dem Thema hatte ich es schon mal geschrieben: Ohne Hund einkaufen zu gehen ist jetzt nicht so ein Drama, aber dann will ich es vorher genau wissen und nicht auf das Wohlwollen der jeweiligen Verkäufer angewiesen sein. Und in einer Zoohandlung, in der Hunde verboten sind (wurde im anderen Thread auch erwähnt), würde ich garantiert nicht mehr einkaufen.