Beiträge von Sunti

    1. Rennmäuse werden weder gejagt noch anderweitig gestalkt. Das fällt ihm manchmal noch schwer, wenn sie Party machen. :jump2: :party: :outofthebox: :party2:
    2. Mein Zeug wird nicht geklaut (ob es sich um Essen, Plüschtier aus Kindertagen oder Klamotten handelt, ist wurscht).
    3. Bei geöffneter Wohnungstür wird auf eine Freigabe gewartet, bis man die Treppe runter rennt, und unten wird auf Frauchen gewartet. Weiterlaufen erst, wenn die Leine dran ist. Diese Regel musste ich nach meinem Unfall einführen, weil es frisch operiert absolut unmöglich und viel zu gefährlich war, mit angeleintem Hund die steile Treppe runter zu gehen, während der Bewegungsmelder erst das Licht einschaltet, wenn man schon halb unten ist. Irgendwie stellte ich dann fest, dass es ziemlich praktisch ist, die Treppe allein runter zu gehen und den Herrn unten warten zu lassen, und so kann ich ihm mit der Taschenlampe leuchten, bis das Licht an ist. :candle:

    Ansonsten benimmt der Herr sich ordentlich, so dass ein Zusammenleben Singlemensch und Singlehund auch ohne weitere Regeln reibungslos klappt.
    Meine anderen Hunde mussten nicht mal diese Regeln haben, für die war das von Anfang an selbstverständlich.

    Struktur gibt es halt auch in anderen Bereichen: Futter im Napf, der eigentlich immer an der gleichen Stelle steht, erst anziehen, dann raus etc. Dafür brauch ich keine Extraregeln aufstellen.

    Finn, aber im Unterschied zu dem Yorkie-Halter lässt du deinen Hund sicherlich (auch zu seinem eigenen Besten) nicht auf große Hunde losgehen, oder?

    Und wenn ein Kleinhund lernt, dass Angriff die beste Verteidigung ist, gehe ich mal davon aus, dass auch ein Großhund dies unter ähnlichen Umständen (immer wieder von Kleinhunden angegriffen werden wie im Eingangspost) genauso lernt.
    Somit befinden wir uns also in einem Teufelskreis, den nur die einsichtigen Halter beider (!!) Hunde zu durchbrechen in der Lage sind. Denn, und da stimme ich der TE durchaus zu, ihr Hund lernt, wenn er den Maulkorb trägt und weiterhin vom Yorkie in die Beine gebissen wird, dass Kleinhunde blöd sind UND er sich nicht wehren kann. Wird er ohne Maulkorb angegangen, lernt er halt "nur", dass Kleinhunde blöd sind. Hier haben wir nun also ein Dilemma.
    Dass man einen maulkorbtragenden Hund besonders vor Angriffen schützen muss, ist uns wohl allen klar. Im vorliegenden Fall würde ich ggf. meinen Hund beim Ranstürmen des Killer-Yorkies an einen Zaun, Baum, Laterne binden und den Giftzwerg schon vor Erreichen meines Hundes abfangen und wahrscheinlich selbst mal gewaltig zusammenfalten. Vielleicht beeindruckt ihn das ja? Sein eigener Besitzer scheint sich ja wenig dafür zu interessieren; mir stellt sich da die kleine, gemeine Frage, ob er überhaupt an dem Hund hängt, wenn er den ungebremst und Krawall schlagend in einen großen Hund reindonnern lässt. Zumindest, wenn es nur ein Angreifer ist, könnte diese Taktik Erfolg haben.

    Aoleon, ich glaub, da stand ich mindestens knietief drin im Fettnapf. :hust:

    Das Ohrenbeißen wurde mir mal von einem erwachsenen Mann nahe gelegt, den ich regelmäßig in den Wäldern rund um den Tierhof treffe und der mich deshalb mit vielen verschiedenen Hunden kennt.
    Mir den Tipp geben, so weit ist er nicht gegangen, aber er erklärte, er habe es bei seinem Rüden gemacht, daher höre der jetzt viel besser auf ihn als auf die Ehefrau. Ich fürchte, das mag vielleicht stimmen, aber eigentlich hört dieser Hund auf niemanden mehr, sobald das Gartentor offen ist.
    Na ja, aber Nase beißen ist ja schon etwas anderes, Ohr fände ich eklig, die ganzen Fusseln, die man danach zwischen den Zähnen rauspuhlen darf! :verzweifelt:
    Nur, wenn ich beim Spinner in die Nase beiße, ertränkt der mich mit einem einzigen feuchten Zungenkuss, bevor ich den Mund wieder zu hab. :dead:

    Stimmt, ich hatte heute morgen auch so eine Begegnung, wollt ich eigentlich aufschreiben, bin dann aber mit meinem von der Zeitumstellung angenervten Körper wieder ins Bett gefallen.

    Spuk und ich drehen die frühe Runde, Hund blinkt so vor sich hin, wir treffen eine Frau mit Labbi. Die Dame ist ziemlich anstrengend, weil sie alles besser weiß und ihren Hund auch immer zu jedem anderen hin lässt, auch wenn man ihr das Gegenteil vorschlägt. Na ja, egal, Labbi ist ne Hündin, Spinner freut sich, wenn er mit Damen toben darf, beide also ab dafür in den Dreck.
    Während der anschließenden Unterhaltung erzählte die Frau mir, dass es genau zwei Sachen gäbe, die sie an ihrem Labrador stören:
    1. Hund springt bäuchlings in jedes Gewässer, egal ob Minipfütze oder Ozean.
    2. Hund hat Jagdtrieb.
    Nee, wat ne Überraschung. :headbash:

    Aoleon, ich glaub, da stand ich mindestens knietief drin. :hust:

    Das Ohrenbeißen wurde mir mal von einem erwachsenen Mann nahe gelegt, den ich regelmäßig in den Wäldern rund um den Tierhof treffe und der mich deshalb mit vielen verschiedenen Hunden kennt.
    Mir den Tipp geben, so weit ist er nicht gegangen, aber er erklärte, er habe es bei seinem Rüden gemacht, daher höre der jetzt viel besser auf ihn als auf die Ehefrau. Ich fürchte, das mag vielleicht stimmen, aber eigentlich hört dieser Hund auf niemanden mehr, sobald das Gartentor offen ist.
    Na ja, aber Nase beißen ist ja schon etwas anderes, Ohr fände ich eklig, die ganzen Fusseln, die man danach zwischen den Zähnen rauspuhlen darf! :verzweifelt:
    Nur, wenn ich beim Spinner in die Nase beiße, ertränkt der mich mit einem einzigen feuchten Zungenkuss, bevor ich den Mund wieder zu hab. :dead:

    Andererseits wärst du allein wahrscheinlich auch nicht nachts mitten im dunklen Wald rumgelaufen. ;)

    Ich hab meine Abendrunde schon erledigt, und die letzte Nachtrunde geht nur ums Haus, also kann ich heute Nacht ohne Probleme hier lesen. =)

    Ich hab mich heute ein wenig blamiert.
    Aus Interesse und reiner Neugier hatte ich mal nach einer Diskussion im DF alle Retrieverrassen nachgeschlagen und ihre besonderen Eigenschaften nachgelesen. Nun begegnete mir mitten im Wald, es war schon dunkel und der spinnerte Spook blinkte so vor sich hin, im Garten eines einsam gelegenen Waldhauses eine junge Frau mit ihrem Hund. Beide Hunde rannten erst mal ein paar Runden am Zaun lang und freuten sich ihres Lebens, wir Frauchen unterhielten uns, sie fragte, was meiner für einer ist, ich antwortete brav und fragte dann die böse Frage: "Was ist Ihrer denn für ne Mischung?"
    Es stellte sich natürlich heraus, dass es sich um einen reinrassigen Duck Tolling Retriever handelte (EINMAL im Leben frage ich nicht: Was ist das für einer? sondern: Was ist das für ne Mischung? Und dann das... :headbash:
    Die spezielle Eigenart dieses Retrievers konnte ich dann wiederum herbeten - vielleicht hätte ich beim Lesen auch einfach auf die Bilder gucken sollen. :ops: