Beiträge von Sunti

    Mir war gestern Abend im dämmrigen Wald ein wenig mulmig.
    Erst hab ich Jäger getroffen (war noch harmlos, die waren schon wieder fertig mit jagen und standen nur noch mit ihren Hunden bei den Autos rum, sie waren beim Vorbeilaufen auch echt freundlich), und wenn die da sind, ist im Wald sowieso eine ganz komische Stimmung. Ich bin ja für solche Stimmungen extrem empfänglich, daher fand ich das allein schon einen Grund, mich nicht zu lang dort aufzuhalten.

    Dann ging ich am Golfplatz vorbei (ist ein riesiges Gelände, die einzelnen Tees sind weiträumig im Wald verteilt), wo neben der Hütte am Abschlag eine Frau mit weißer Mütze rumstand, die einen weißen, wuschligen Westie an der Leine hatte. Auf der anderen Seite der Hütte schnüffelte ein kleiner, schwarzer Hund herum. Als die Frau mich kommen sah, versteckte sie sich auf einmal hinter der Hütte. Das kam mir schon komisch vor, aber ich hab es auf die merkwürdige Stimmung geschoben. Weit voraus sah ich noch eine dunkel gekleidete Gestalt gehen, und beim Näherkommen erkannte ich, dass es auch eine Frau mit weißer Mütze und einem kleinen weißen Wuschel und einem kleinen schwarzen Hund war, die kurz vor mir in einen Seitenweg einbog. Dieselbe konnte es nicht gewesen sein, weil sie keine Möglichkeit gehabt hätte, so schnell und unbemerkt an mir vorbei zu kommen. :fear:

    Ein ganzes Stück weiter, inzwischen auf dem Hauptweg, wo die Gebäude des Golfclubs liegen, kam ich an der aufgrund der Dämmerung verwaisten Driving Range vorbei, und was stand da mitten auf dem Feld? Eine Frau mit dunklen Kleidern, weißer Mütze und zwei Hunden. :candle:

    Zitat

    morgen gibts Hähnchenschenkel mit Salat :smile:

    und zum Tee wirds kalorienreich :hust:
    mich hat eben die Backlust gepackt.

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    Es müssen also Pfefferminz-Weiße Schokoladen-Cupcakes getestet werden. :D

    :schockiert: Hammer! Würdest du das Rezept hier posten, bitte bitte bitte? :gott:

    Ich hab im November einen Toller kennen gelernt und mich zuallererst ordentlich in die Nesseln gesetzt. :hust:
    Toller spielte mit Frauchen im Garten Ball. Spinner und ich kamen vorbei, es war schon ziemlich dämmrig, so dass Spooky seine Festbeleuchtung angeknipst hatte. Daraufhin sprach mich das Frauchen an und wollte wissen, woher ich die einzelnen Bling-Blings hätte. So kamen wir ins Gespräch, und als wir über die Hunde sprachen, fragte ich sie, was ihrer denn für ne Mischung sei, weil er mir sehr gefiel. Tja, nix Mischung, reinrassiger Toller. Ich muss zugeben, dass ich noch nie zuvor einen Toller gesehen hatte, daher möge man mir meine Unwissenheit verzeihen.

    Besagter Toller erscheint mir ein wenig... schizophren. Bei unserer ersten Begegnung mit dem Spinner am Zaun rannte und tobte er mit meinem den ganzen Zaun entlang. Zweite Begegnung, gleiche Bedingungen, er im Garten, wir draußen, und er fletschte und knurrte und bellte den armen Spinner an, der gar nicht wusste, wie ihm geschah. Hab mich dann kurzfristig gefragt, ob die zwei Toller haben. :lol:

    Erst mal, ich finde es super, dass du dich um Tierheimhunde kümmerst.
    Ich tu das auch, und auch ich hatte keine Schulung, sondern "nur" meine Hundeerfahrung, die ich schon hatte. Was ich dir versichern kann: Die Erfahrung/Übung kommt mit der Zeit.

    Was das Ziehen an der Leine angeht, kannst du es damit versuchen, dass du konsequent jedes Mal stehen bleibst, wenn Zug auf der Leine ist, und sofort weitergehst, wenn die Leine wieder locker ist. Das kann bei den ersten Malen durchaus eine ganze Weile dauern, aber sobald der Hund einmal verstanden hat, dass es erst weitergeht, wenn die Leine locker ist, wird er immer weniger ziehen bzw. den Zug schneller nachgeben.
    Auch wenn außer dir niemand konsequent daran arbeitet, wird der Hund schnell merken, dass DU konsequent bist, und eure Spaziergänge werden entspannter sein. Denn Hunde wissen ziemlich genau, mit wem sie was machen können und mit wem nicht.
    Außerdem könnte man ggf. den Interessenten einen Tipp geben, und wenn sie beim Spazieren die gleiche Methode anwenden, haben sie evtl. Glück, dass er schneller aufhört zu ziehen, weil er das schon kennt. ;)

    Anziehen, wenn der Zwingerkollege nervt, das ist eine Frage der Übung, ich schiebe in solchen Fällen den Kollegen energisch zur Seite und drehe ihm den Rücken zu, das macht es einfacher. Kann der andere Hund "sitz", würde ich versuchen, ihn hinzusetzen, bis du "deinen" Hund angezogen hast, dann belohnen. Probier aus, was für dich am besten funktioniert.

    Zum Thema Annäherung an fremde Hunde kann ich dir das Buch "Calming Signals" empfehlen, denn wenn du die Beschwichtigungssignale kennst, wirst du da kaum was falsch machen, solange e es sich nicht um problematische Hunde handelt.

    "Ihr Hund hat aber einen Fehler: Der ist zwar aufmerksam, aber nicht auf Sie bezogen, sondern auf die Umgebung."
    So sagte mir ein älterer Herr, der seit mindestens 30 Jahren Rottweiler hatte, als er den Spinner und mich auf dem Waldweg anquatschte. Spooky war grade angeleint worden, weil weiter vorn die Straße kam, als der Herr mit dem Fahrrad anhielt und seine Weisheiten vom Stapel ließ.
    Meine Antwort, der Hund dürfe gern seine Umgebung abchecken, weil er auf Ansprache sofort voll da ist, wurde nur müde belächelt. Ein ordentlicher Hund muss wohl seinen Halter permanent anhimmeln, auch wenn dieser stehen bleibt und sich (gezwungenermaßen) unterhält.

    Weitere Weisheiten seinerseits:
    - Rüden sind immer ernsthafter und schwieriger als Hündinnen. Immer und ohne Ausnahme.
    - Schwer traumatisierte Angsthunde sollte man sofort einschläfern, die kriegt man nie wieder hin.

    Blöderweise ging der Mann dann einfach mit uns weiter, und ich wurde ihn und seine Weisheiten nicht mehr los. Er hat übrigens nicht gemerkt, dass mein wieder abgeleinter Spinner die ganze Zeit mit einem Ohr bei mir war und auf das leiseste Signal reagierte. Offenbar war das zu subtil für einen alten Rottweilermenschen. :hust: