Ich hätte Zera nach der ersten Woche teilweise am liebsten zurück gebracht weil ich meinte woanders hätte sie es besser.
Schlafmangel, Hormonchaos und Angst was falsch zu machen lassen grüßen
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Beiträge von Angel21
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So ein Welpenblues ist völlig normal. Diejenigen die diesen Überwunden haben, haben es leicht sich so arrogant hinzustellen ala ja wenn man nicht belastbar ist darf man keinen Hund halten...das ist einfach Quatsch.
Gerade weil man sich als Erstwelpenbesitzer um alles nen Kopf macht kommt es doch zu dieser Unsicherheit.
Man will alles richtig machen und zweifelt daran ob man es auch "richtig genug" macht.
Das geht definitiv vorbei. Lasst euch Zeit. Der Welpe muss auch viel lernen in der ersten Zeit. Lernt gemeinsam. Wachst gemeinsam an neuen Aufgaben und gewöhnt euch aneinander.
Das dauert, aber irgendwann wirst du dich fragen warum du dich so verrückt gemacht hast.genieß die Welpenzeit...sie wird schneller vorbei sein als dir lieb ist. Mein Hundebaby ist vor wenigen Tagen 3 Jahre alt geworden und ich kann mir kaum erklären wie sie das so schnell gemacht hat

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So seh ich das auch und mir genügt das auch vollkommen.
LG, ChrisUnd mehr sollte auch von keinem Hund verlangt werden.
Warum Selbstschutz beim Hund negativ sein soll versteh ich ehrlich nicht. Wenn der Hund attackiert wird soll er nach Möglichkeit ausweichen und sich in Sicherheit bringen..alles anderen kann (wenns ganz blöd läuft) tödlich enden für den Hund. Finde ich also eher positiv wenn der Hund dann auf Abstand geht.
Bei den allermeisten reicht es wenn ein großer Hund sich einmal aufbaut bellt oder fletscht..mehr braucht es gar nicht. Und auch das sollte nicht angestrebt werden sondern eben in außer planmäßigen Situationen "geduldet"
Normalerweise brauche ich keinen Hund der mich beschützt, sondern es ist eher umgekehrt: ich beschütze meine Hunde soweit es mir eben irgendwie möglich ist
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Also von meiner Hündin WEIß ich dass sie mich verteidigen würde.
Es kam einmal zu einer doofen Situation wo ich von einer Gruppe angetrunkener Halbstarker angerempelt und bedroht wurde...da ist Zera dann auf einmal fletschend dazwischen gegangen (war da 8 Monate alt): Also im Ernstfall verteidigt sie. Auch wenn das für mich einerseits natürlich beruhigend aber andererseits nicht erstrebenswert ist. Ich muss meinen Hunden Sicherheit geben...ich muss zeigen, dass ich alle Sitautionen im Blick habe und händeln kann. Deswegen vertrauen die Hunde mir und orientieren sich an mir...wenn es dann zu so blöden Situationen kommt (was man natürlich nie planen kann) kann das einen Hund schon verunsichern. Gerade bei einem sehr sensiblen Hund wie meinem Rüden Mogli könnte das fatal sein. Ich habe lange gebraucht um ihm zu zeigen, dass er mir vertrauen kann...das würde unter Umständen durch eine solche Situation zerstört und könnte seine Unsicherheit in Angstagression kippen lassen
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95€ die Einzelstunde bei ihm oder seiner Frau!? Heilige Sch....

Naja habe von dem noch nicht so sonderlich viel gehört...und wenn dann Negatives. Aber man soll ja alle Möglichkeiten in Betracht ziehen
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Also das TH muss definitiv mitspielen.
Agression gegen Artgenossen kann natürlich auf gefährlich werden, wenn es sich dann im Übersprung gegen Menschen richtet.ABER sehr häufig kann man das Problem in den Griff bekommen.
Trainer kann ich dir in NRW (ist ja auch recht weit gefasst) leider zumindest im Ruhrpott kaum einen empfehlen.
Einzig hier im Hundeverein glaube ich das man eine Chance hätte mit so einem Hund..aber das wird dir nichts nützen.Wir haben damals vergeblich nach einem wirklich kompetenten Trainer gesucht. Zwar hatten wir einen, wo wir auch Erfolge erzielt hatten, aber heute im Nachhinein waren die Ansätze dennoch zu einseitig und somit nicht passend für unseren Hund.
Es gibt also 2 sehr große Hürden: Einmal das Tierheim und einmal einen passenden Trainer zu finden.
Ich würde mich zunächst nach einem Trainer umschauen der wirklich Erfahrung mit dem Problem hat und den dann beim Tierheim vorschlagen. Wenn du mit dem Tierheim sprichst ohne einen konkreten Plan zu haben wirst du wahrscheinlich auf Ablehnung stoßen.
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Tut mir sehr Leid für deinen Nanno. Vielleicht hatte er Probleme mit den extremen Temperturschwankungen? Habe hier einen älteren Kastraten dem es ebenfalls heute sehr schlecht geht. Ich vermute die extreme Wärme gestern und die Kälte heute (sind hier mal eben 17°C Unterschied) sind für mache Wutzen einfach zu viel.
Auf jedenfall: Mein Beileid.
Du solltest auf jedenfall wenn dann einen Kastraten dazu setzen. Bei reiner Weibchenhaltung kann es a) vermehrt zu Stress und b) zu hormonellen Problemen (Eierstockszysten; Gebärmutterentartungen) kommen.
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Meerschweinchenlähme wäre eine hochgradig ansteckende und hier sogar meldepflichtige Krankheit. Sollte das im Spiel sein sollte man das auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.
Normalerweise führt Meerschweinchenlähme aber sehr rasch zum Tod, also würde ich erstmal nicht davon ausgehen.
Ich würde das Schweinchen während des Urlaubs nur in absolut erfahrene Hände geben und im Zweifelsfall wirklich beim Tierarzt meines Vertrauens unterbringen.
Sicher ist sicher.
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Ist sehr schwer entscheiden.
Auch wenn es Meerschweinchen sehr sehr schlecht geht verstecken sie dies solange es nur irgendwie geht..klassisches Beutetier eben, wenn die Schwäche zeigen ist es vorbei. Das nächste Raubtier freut sichABER solange sie noch frisst, den Kopf hebt und allgemein glücklich wirkt würde ich ihr Zeit geben sich zu erholen.
Sie sollte aber sehr bald wieder laufen können da dauerhafte Immobilität für Fluchttiere schon sehr stressig ist.Die letzte Entscheidung kannst nur du treffen. Die siehst das Tier, kennst es und wirst merken wann es genug ist.
Wie verhält sich die Gruppe? Hier richte ich mich sehr stark danach wie die anderen Tiere sich verhalten. Ignorieren sie das kranke Tier und latschen sogar drüber ist die Prognose meist sehr sehr schlecht. Kümmern die anderen sich (legen sich dazu, manchemal schieben sie sogar Futter hin) hat das geschwächte Tier oft eine gute Chance wieder gesund zu werden.
Beobachte sie, schau ob die Medis was bringen. Dann entscheide ob sie noch kämpfen kann oder du sie lieber erlösen lässt.
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Ich finde Klischees immer doof. Ich glaube ehrlich nicht, dass Schäferhunde perse unverträglicher sind als andere Rassen.
Einzige Hunde die hier bisher unangenehm aufgefallen sind waren 1 Labbirüde unkastriert und ein Schnauzermix Jungrüde
Nur habe ich bei vielen HH den Eindruck es wird auch kein Wert auf die Verträglichkeit der eigenen Hunde gelegt. Man hat ja "sich".
Das kann eben auch sehr in die Hose gehen