Es wurde doch auch mehrfach erwähnt, dass Diensthundeführer bzw Diensthunde eine völlig andere Geschichte sind.
Die Diensthundeführer die ich kenne würde keiner freiwillig angehen wenn er nicht total bescheuert ist (allesamt liebe Kerle aber die haben einfach eine gewisse Ausstrahlung). Die brauchen den Hund nicht um sich zu schützen sondern die arbeiten mit dem Hund..fertig
Finde nicht dass man einen Diensthund mit einem "Normalen" Hund vergleichen kann
Beiträge von Angel21
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Bei uns in Österreich gibt es aber ein Gesetz für Zivilpersonen, die Kampfsport betreiben, dass sie es nicht als "Waffe" einsetzten dürfen, egal in welcher Situation.
Denn leider gilt hier auch, der "arme" Verbrecher konnte das ja nicht wissen.Das stimmt. Der "Meister" einer asiatischen Kampfkunstschule in der ein sehr guter Freund von mir traniert wurde abends von drei Halbstarken mit Baseballschlägern angergriffen.
Er hatte massive Probleme eine Notwehrsituation nachzuweisen. Es ist aber letztendlich gelungen. Er hat den Jungs lediglich den Baseballschläger abgenommen und sie am Boden fixiert bis die Polizei kam.
Aber auch ein Hund kann als Waffe gewertet werden...von daher ist das im Prinzip Jacke wie Hose ob ich den Angreifer selbst bei meiner Abwehr verletze oder mein Hund dies tut. Für den Hund kann das schlimmere folgen haben als für mich.
Man darf halt nur soweit gehen das der Angriff abgewehrt wird. Alles was darüber hinaus geht (weiter attackieren obwohl der Angreifer bereits abgelassen hat) kann als Körperverletzung gewertet werden.
Daher bin ich auch froh wenn die Hunde NICHT ernstmachen sondern eben nur abschreckend wirken -
Die Frage ist für mich: Will man das wirklich?
Ich persönlich würde keinen Hund wollen der ohne Rücksicht auf Verluste in einem Menschen hängt..
Dann würde ich wie schon erwähnt lieber mich selbst ausbilden lassen um mich gut zu verteidigen und nicht meinen Hund.
Aber deswegen fühle ich mich mit meinen beiden Hunde dennoch ziemlich sicher wenn ich mit ihnen unterwegs bin. Eben weil die meisten Typen nicht so abgebrüht sind sich mit einem großen schwarzen wild fletschenden Hund anzulegen. Und wenn doch gehe ich wenigstens ziemlich sicher dass die Hunde neben allem mich beschützen auch ihre eigene Sicherheit nicht aus den Augen verlieren. Ich könnte mir nie verzeihen wenn mein Hund getötet würde bei dem Versuch mich zu schützen
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Zum Glück haben die wenigsten einen Diensthund zu Hause.
Wie schon gesagt: Für mich ist auch der Versuch zu verteidigen eben "verteidigen" im klassischen Sinne.
Ob es bei dem Versuch bleibt oder der Hund wirklich "ran geht" ist wohl immer vom Einzelfall abhängig.
Aber bevor man sich deswegen streitet würde ich sagen: Meine Hunde versuchen mich zu verteidigen flüchten aber wahrscheinlich aus Selbstschutz bei einer massiven gegen den Hund gerichteten Attacke. Mehr brauche ich aber auch nicht.
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Die meisten Menschen mit bösen Absichten werden ja glücklicherweise schon von einem bellenden Hund abgeschreckt, der sich vor sie stellt. Aber ganz ehrlich? Ich glaube wirklich die aller wenigsten Hunde würden weiter verteidigen und schützen, wenn sie selbst massiv angegangen werden.
Ich finde, man muss deswegen zwischen "abschrecken und stellen mit eventuellem Beißen" und "schützen bis zum eigenen Tod" unterscheiden.
Warum?
Der Hund (versucht) mich zu beschützen..und Punkt.
Die Vehements und Härte ist Rasseabhängig..und auch natürlich muss man zwischen einem Diensthund und einem normalen Familienhund unterscheiden..denke aber das versteht sich von selbst.
Denke hier geht es eher weniger darum, ob der Hund seine Familie (besser seinen Führer) verteidigt weil er es eben so gelernt hat sondern ob eben auch "normale" Hunde einen Schutzinstinkt gegenüber ihrer Familie haben...wie ausgeprägt der ist kann eh keiner sagen bevor es soweit ist...aber ich denke sehr sehr viele Hunde würde zumindest bellen/fletschen um den Angreifer zu vertreiben...das ist auch verteidigen.Ich verlange nicht von meinen Hunden, dass sie mich trotz Verletzung mit einem Messer beschützen...und nach meiner bescheidenen Meinung sollte das auch niemand anderes tun, außer es ist eben ein Diensthundeführer für Polizei etc.
Sporthunde sollen Spaß dran haben was die tun und auch da würde ich es als ungesund empfinden wenn diese trotz massiver Verletzung weiter auf Attacke gehen. Wenn ich solch massiven Schutz brauchen würde würde ich mich selbst entsprechend ausbilden lassen und bräuchte keinen Hund dafür -
Ich ziitier nix weils nicht das Thema ist. Wenns dich interessiert: Frag mal Tante Google wie oft solche Sachen passieren..bin mir ziemlich sicher, dass es da Statistiken gibt.
Du kennst ja auch "die meisten Hunde"
nur weil manche es geil finden Hunde darauf zu tranieren sich trotz Schlägen irgendwo reinzubeißen muss das noch lange nicht gut sein bzw heißen dass der Hund seine Menschen nicht beschützen kann/würde 
Außerdem gings auch nie darum dass der Hund kämpft bis der Angreifer ihn tötet, sondern nur ob er einen verteidigen würde. Das der Hund einen gesunden Selbsterhaltungstrieb haben darf hat doch nichts mit dem Verteidigen an sich zu tun
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Das ist auch korrekt. Die Leute die getötet wurden können hier wohl kaum noch schreiben oder?
Deswegen kommt es aber dennoch vor. Täglich..irgendwo in Deutschland..wahrscheinlich sogar mehrfach...so ist nunmal die traurige Realität. Die Gefahr ist da...das kann man nunmal leider nicht abstreiten.Das hier zum Glück weniger solche Situationen erleben mussten ist wohl kaum negativ zu bewerten
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Sowas habe ich auch *gehört* kenne den Mann aber nicht persönlich.
Weil wenn man so das eine oder andere Negative hört gibts man sicher keine 95€ für eine Stunde aus
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Ich verstehe das Theater nicht.
Niemand hat gesagt dass es Standart ist überfallen zu werden.
ABER ES PASSIERT...das Gegenteil zu behauptet ist fernab jeder Realität.Was meinst du wohl warum die meisten nur mutmaßen können ob der eigene Hund sie verteidigen würde (denn zur Erinnerung, dass ist das Thema hier), weil solche Situationen eben nicht alltäglich sind.
Es geht um eine Spekulation wie würde der Hund "vermutlich" reagieren bzw bei solchen die eben schonmal in so einer Situation waren wie HAT der Hund reagiert.
Was das nun mit der Wahrscheinlichkeit/Häufigkeit einer solchen Situation zu tun hat erschließt sich mir in keinster Weise
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Die wenigsten Hunde besitzen die nötige Härte und Nervenstärke um einem ernsthaften Angreifer die Stirn bieten zu können. Wenn die Hunde erstmal nen Schlag oder nen Tritt kassieren ziehen sich die allermeisten zurück und beschwichtigen.
Verteidigung würde ich sowas eher nicht nennen. Aber es braucht auch nicht jeder Hundehalter einen Hund mit Zivilschärfe.Jaaa? Und??
Ein Hund mit Zivilschärfe gehört (wenn überhaupt) in die Hände eines Diensthundeführers der Polizei/o.ä. und nicht in Privathände.Von daher kann das wohl hier nicht das Thema sein.