Beiträge von Angel21

    Komisch dass du alles was du von dir gibst nicht selbst machst/machen kannst, es nur bei anderen gesehen hast. Damit hat es lange keine allgemeine Gültigkeit und ist mir definitiv zu viel "hören sagen"...


    Ich rede von dem was ich selbst mache und warum ich es mache...so wie es der Threadtitel (den ich noch einmal zu lesen empfehle) verlangt.

    Das Verhalten meiner Hunde in Altagssituationen gibt mir Recht oder auch Unrecht. Bei letzterem arbeite ich dann dran

    Klar kann man sagen: XY klappt nicht/krieg ich nicht hin und ist mir auch egal/kann ich auch mit leben. Ist aber halt in vielen Bereichen nicht meine Arbeitsweise

    Ich meine das eher Allgemein, also die einzelnen Erziehungsmethoden.
    Bei Verhaltensweisen ist es mMn nicht wichtig den Fachbegriff dafür zu kennen sondern das Verhalten beim Hund zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

    Ich habe bei manchen eben den Eindruck, sie schmeißen mit schönen Fachbegriffen um sich "dahinter zu verstecken" bzw um einer an sich vollkommen selbstverständlichen Aussage mehr Gewicht zu verleihen.

    Ih will aber keinen Hund, der nur wartet, das zu tun, was ich belohne. Ich will nur einfach nicht, dass er auf dem Sofa liegt. Ob der sich in die Küche packt, was trinken geht oder in den Korb geht ist mir egal - soll ich jetzt also jede Regung belohnen? Ich hab das mit meinem Hund mal probiert, der ist auch nicht blöd und führt dann genau nur noch das aus, was ich da belohne.


    Und wieder kommt durch, alle die strafen sind ja nur zu blöd dazu es anders zu machen. Lalalala

    Sehe ich genauso. Wenn ich meinen Hunde vom Sofa schicke sollen sie vom Sofa gehen...wenn das geschehen ist, ist mir wurscht was sie danach machen....

    Und: kam aus der Ecke je was anderes?

    Das ist doch jetzt Satire, oder? :xface:
    Ich nehme hier jetzt mein Abo raus und flüchte mich in die bunte Ponywelt.

    Öhm nein? Soll nur heißen: Es ist egal wie ich eine Sache bezeichne...sie muss funktionieren...alles andere ist kalter Kaffee ;) Wenns im Alltag nicht funktioniert kann es einen noch so schönen fachlichen Namen haben...das wollte ich ausdrücken ;)

    Sorry, aber - manche legen einfach keinen Wert, ob ihr Hund supi an der Leine läuft oder mal einen anderen Hund anbellt. Das liegt einfach daran, was der EINZELNE von SEINEM Hund erwartet. Solange keiner zu Schaden kommt, geht es dich nichts an, wie toll oder nicht toll der Hund sich benimmt. Wissen hilft und ist nicht dein Feind, auch böse Fachbegriffe.

    Dein Wegbeispiel ist nett - es gibt aber Hunde, die kriegst du da nicht weiter und indem du sie durchzwingst, machst du es schlimmer. Und dann? Dann wird wieder die angeblich mangelnde Bindung als Erklärveruch genommen und dem Hundhalter auf schäbige Art und Weise ein schlechtes Gewissen eingeredet.
    Wenn dir da nichts Besseres als Alternative einfällt als den Weg ewig zu meiden, ist das schade, aber bitte lehne doch nicht andere Möglichkeiten ab, nur weil du sie nicht verstehst.

    Was Angstverhalten mit Erziehung zu tun hat, man weiß es nicht.

    Zu verallgemeinern, ob man dem Hund und sich einen Gefallen tut oder nicht... nee, mein Verständnis ist nun verbraucht.

    Es ist mir Schnurz worauf andere Wert legen..ich lege wert auf die Erziehung meiner Hunde. Du solltest du den Threadtitel nochmal durchlesen dann in Ruhe drüber nachdenken was er bedeutet.
    Wenn jemand seine Hunde nicht im Griff hat und auch nichts dran ändern will machen wir einen Bogen um solche Leute und gehen unserer Wege....stört mich nicht und interessiert mich nicht

    Und JA: Wenn die Hunde sich entscheiden mir in einer Situation nicht zu folgen ist das Vertrauen nicht große genug...dann muss wenn ich was ändern und daran arbeiten.

    Manche machen ein Studium aus dem simpelsten Sachen...das ist das Problem.
    Die schönsten Fachbegriffe haben keinen Sinn wenn der Hund nicht das tut was man von ihm erwartet...bzw besser ausgedrückt man nicht in der Lage ist den Hund im Alltag zu führen ohne dass er unangenehm auffällt.

    Wie ich schon vor zig Seiten schrieb: Es ist schnurz WIE man an sein Ziel kommt....wichtig ist, dass die Methode zu Hund und Halter passt und es eben FUNKTIONIERT....
    Und auch wenn vieles mehr auf die nette Tour gehen würde, wenn s um einiges länger dauert und den Hund stresst wäre es eher nicht meine Methode..je eher man den Stressfaktor beseitigt desto besser meiner Meinung nach für den Hund....Erziehung heißt eben auch das Ruder übernehmen zu können. Wenn der Hund Angst hat wo lang zu gehen...komme ich nie weiter indem ich dann diesen Weg auf ewig meide..ich gehe da lang...Stückweise...immer ein bisschen weiter. Meine Hunde wissen, dass wenn ich sage man kann da lang gehen, dies auch in Ordnung und ungefährlich ist...sie vertrauen mir und verlassen sich auf mich.
    Manche Sachen werden verboten....aus Punkt Feierabend..hier im Haus gibt es regeln an die hat sich jeder zu halten. Die Hund dürfen auf die Couch...aber nur wenn wir da sitzen und es erlauben....wenn ich sie sonst drauf erwische werden sie erstmal normal runter geschickt...passiert das aber mehfach gibts ein Donnerwetter...können alle Beteiligten mit leben. Hunde und Fremde Menschen die ich ins Haus lasse werden nicht geschreddert....
    Ich habe gar nicht das Bedürfniss immer alles auszudiskutieren und Alternativen für jeden Pups aufzubauen...manche Sachen sind eben einfach so...
    Aber auch ich bin flexibel, manche Situationen werden ganz behutsam und im Tempo des Hundes aufgebaut....ich finde niemand tut sich oder dem Hund einen Gefallen wenn man nur noch einer Linie erzieht

    Achja und ich bin mir sicher dass das sonst bemängelt wird: Das gilt auch für die Gegenrichtung. Wenn ich einen hochsensiblen Hund habe, kann ich mir den auch durch zuviel Druck und Härte versauen...aber auch das merke ich dann und muss dann freundlicher und lockerer mit diesem Hund umgehen..ich habe wie schon erwähnt beides hier...egal wovon ich überzeugt bin: Der Hund zeigt mir was richtig und was falsch ist

    Die BETONUNG lag eindeuting auf: WENNS nicht funktioniert....das mans clickern KANN ist mir schon klar.
    Nur ein "Beweis" für die gute Funktion und Anwendung einer Erziehungsmethode ist ein gut erzogener Hund..hat man den nicht (nach einer gewissen Trainingszeit) ist die Methode in meinen Augen falsch..mehr wollte ich damit nicht sagen.

    Und da kann man dann mit dem Fuß aufstampfen und sagen "Ich will aber nett sein"...wenn der Hund Fehlverhalten zeigt und es sich durch nettes Arbeiten nicht ändert muss man sich eben was anderes überlegen und schlimmstenfalls die eigene Wetvorstellung hinten an stellen

    Was denn müssen sie sich denn anhören?
    Kaum jemand sagt doch "du bist aber viel zu nett zu deinen Hunden"
    Es sei denn diese zeigen einfach massives Fehlverhalten...sie pöbeln..es wird geclickert oder was auch immer...und Hund pöbelt munter weiter..ja sorry dann nutzt es doch nix..auch wenn man noch so nett sein will. Auch wenn der Rückruf nicht klappt wird es nicht helfen stehen zu bleiben und in der immer gleichen, freundlichen Tonlage zu rufen...kann man sich schenken.
    Umgekehrt geht das auch: Wenn ich meinen Hund knuffe, er aber keine Chance hat zu verstehen warum und wofür wird das auch nichts bringen.

    Ziel ist ein gut erzogener, freudig mit seinem Besitzer in allen Lebendslagen arbeitender Hund, der gut durch den Alltag kommt ohne unangenehm aufzufallen...wie man das erreicht muss jeder selber wissen..nur funktionieren muss es eben.