Beiträge von Angel21

    Hamster, Mäuse zB
    Rein anatomisch haben sie kaum Unterschiede zu vegan lebenden Nagern...trotzdem ernähren sich auch von tierischer Kost.

    Vögel, obwohl gleiche/ähnliche Anatomie fressen die einen Fleisch (und sogar andere Vögel) und andere Beeren/Saaten etc..andere sind Allesfresser

    Gibt bestimmt noch andere Beispiele...fallen mir aber gerade keine ein.

    Möglich das es im Moment nicht zwingend erforderlich ist fleisch oder tierische Güter zu verzehren....was sagt das aus? Das kann sich auch recht "schnell" wieder ändern. Man wäre eigentlich doof einen kompletten möglichen Nahrungsbereich wegfallen zu lassen.

    Mir fällt keine Vegan lebende Kultur ein die damit besonders erfolgreich geworden wäre. Was wäre da auch erfolgreich? Höhere Fortpflanzungsrate? Höhere geistige Entwicklung? Höhere Gesundheitsrate?
    Wüsste gerne welche Kulturen man da zu Vergleich nimmt und ob es da stichhaltige ergebnisse gibt ala. eine Kultur die vegan lebt hat weniger Einbußen durch Krebs zB

    im Gegensatz zum Menschen gibt es kaum andere Lebewesen, die sich, obwohl sie eindeutig eher andere Veranlagungen haben, entgegen dieser ernähren. Der Mensch ist immer noch eher herbivor, auch wenn er tierisches Protein meist gut verdauen kann.

    Wie war das noch mit dem Pandabär? Ein fleischfresser der vegetarische Kost bevorzugt. Warum? Keine Ahnung...
    Wenn der Mensch tierisches Protein gut verdauen kann, kann es doch eigentlich nicht sein, dass es die völlig falsche Ernährungsweise ist oder? Es spielen viele Faktoren eine Rolle, vielleicht hat der Mensch einfach irgendwann nicht mehr genug pflanzliche Kost zur Verfügung gehabt und musste umsteigen? Ich weiß nicht was genau dazu geführt hat, dass Menschen angefangen haben Tiere zu jagen...Fakt ist sie haben es getan und sich so zu einem Allesfresser entwickelt der eben den Vorteil genießt verschiedene Nischen nutzen zu können. Wenn der Löwe kein Zebra oder andere Beutetiere findet stirbt er....wenn hier mal was weiß ich ein Pilz im Boden die pflanzliche Kost für eine Weile ungenießbar macht können wir tierisches ausweichen und umgekehrt wenn die Tiere an einer Krankheit eingehen können wir uns pflanzlich ernähren.
    Evolutionstechnisch haben die Allesfresser so die größeren Überlebendschancen weil sie flexibler sind

    Was die Natur wie vorgesehen hat kann ich leider nicht beantworten. Dafür sind die Vorgänge zu komplex.
    Aber es ist so eingerichtet, dass es sich schnell vermehrende (Beute)tiere gibt von denen sich andere (Raub)tiere ernähren. Insofern kann der Fleischkonsum meiner Meinung nach aus sicht der Natur nicht perse falsch sein. Es werden zB auch extra Lebewesen in die Nahrungskette eingespeist. Sie leben wenige Stunden, paaren sich, legen Eier um die nächste Generation zu sichern, sterben ab und werden gefressen (Eintagsfliegen). Einen andere "Zweck" haben diese Tiere nicht, nur den eben gefressen zu werden.
    Daher hat die Natur perse vorgesehen, das Tiere zum Wohl anderer Tiere sterben bzw um deren Überleben zu sichern.

    Zum Thema Pelze stehe ich extrem kritrisch und werde niemals welche kaufen oder auch nur ansatzweise gut finden das die verkauft werden. Da gibt es weiß Gott genug besser Alternativen
    Ebenso steht es mit Leder von exotischen Tieren, die nur deswegen getötet werden (wo also nicht das Fleisch gegessen und die Haut ebenfalls verarbeitet wird)

    Ob man Mensch und Tier vergleichen kann..naja streng genommen ist der Mensch ein Tier.
    Nur haben wir uns so weit entwickelt, dass wir in der Lage wären zu überleben ohne etwas aus der Natur entnehmen zu müssen (Gemüse/Obst/Getreide selbst anbauen, Nutztiere zur Kleidungs und Nahrungsherstellung selber züchten). Dies bietet eben einige Möglichkeiten, die LEIDER zu sehr auf die Spitze getrieben wurden.
    Ich persönlich finde es fast fairer (artgerechte Haltung vorausgesetzt) ein Nutztier selber für einen bestimmte Zweck zu züchten als ein Tier aus der Natur zu entnehmen. Ich hoffe man versteht was ich meine?

    Wo ich die Ansatzpunkte sehe wäre
    1. Haltung alle Nutztieren tiergerechter gestalten, keine Massentierhaltung und kein tagelanger Transport lebender Tiere zum Schlachthof. Da stehen sich die Menschen aber leider mit diversen Gesetzen selbst im Wege.
    2. Bewusster Umgang mit tierischen Produkten..maßlosigkeit in jeder Form kann nicht gut ausgehen. Mehr Wertschätzung tierischer Produkte.

    Aber eben nicht auf sämtliche tierischen Produkte verzichten, weil dies eben zur Folge hätte das ganze Arten die der Mensch extra geschaffen hat, einfach vernichtet werden. Krass ausgedrückt: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.
    Ist das ethisch vertretbar? Also ich denke nein.

    Solange du andere Lebendweisen akzeptieren kannst reicht mir das völlig ;)

    Auf dem Bauernhof wo ich Fleisch hole leben nicht nur Hühner, Kühe und Gänse sondern auch ein Hund.

    Auf den allermeisten mir bekannten Höfen ist dies ebenso....wäre es jetzt ethisch vertretbarer die Hunde gleich mit zu verwursten?

    Wohl kaum. Die Grundlage ist eine andere. Du baust eine ganze andere Beziehungsebene auf, wenn du weißt, dass das Tier vor dir irgendwann auf dem Teller landen wird.
    Das hält nicht davon ab es vernünftig zu versorgen. Es bekommt sein Futter und seinen Weidegang mit Artgenossen. Und irgendwann wirds dann geschossen. Ja traurig...aber da ich die Ernährungsweise vieler Veganer als alles andere als gesund empfinde (mit tausend Pillen und Zusätzen, und JA nicht alle nehmen die) eben im gewissen Maß nötig.


    Finde es schon sehr bezeichnend wenn hier durchklingt, dass man Fleischesser häufig unsympathisch findet. Das sind dann für mich die gnadenlosen Weltverbesserer. Ein Schritt der in meinen Augen eben nicht bis zum Ende gedacht ist.

    Warum muss man jemanden verurteilen, nur weil er für sich, seine Familie und eben seinen Hund nicht den Fleischverzicht celebriert? Warum erwartet man respekt und Toleranz von den "Fleischfressern" ist aber in keinstem Maße selbst zu eben solcher Tugenden bereit?

    Ich kann gut mit Veganern leben..ich kenne selbst ein paar. Wenn die sich im Sommer beim Grillfest Maikölbchen statt einer Bratwurst zubereiten habe ich da absolut gar kein Problem damit...aber sie sollen mir auch bitte meine Wurst gönnen. Das klappt auch zum Glück bei jenen die ich kenne sehr gut.

    Ich für mich sehe nichts verwerfliches daran Fleisch aus artgerechter Haltung und nicht im Übermaß zu essen. Wer das für sich anders entscheidet: Okay...meinen Segen soll er haben. Aber deswegen sind sie nicht die besseren Menschen. Und das scheint hier bei manchen im Vordergrund zu stehen: Die Selbstdarstellung...Prestige...es ist schick Veganer zu sein und da schwimmt man eben mit. Zum Glück erlebe ich das nur im Internet. In der realen Welt ist man zum Glück noch toleranter.