Beiträge von Angel21

    Hm..scheint sone Hafi-Krankheit zu sein. Bei der Stute meiner Schwester war das auch kritisch. Die war ein "Draußenpferd"...Weide und Unterstand..alle Tutti..Stall und Box pfui bäh...hat gedauert sie da umzupolen.

    Hab ich bei der Rasse schon ein paar mal gehört..weiß aber nicht obs wirklich die Mehrheit betrifft. Wer weiß vielleicht hat sie sich ja auch mal erschrocken..irgendein Eimer der umgekullert ist oder sowas..solche Kleinigkeiten können sich auch manchmal dramatisch aufbauschen ohne das was weltbewegendes passiert ist

    Also das ist bei Hunden doch genauso: Bei Fehlverhalten Strafe ich und sobald das Tier stutzt und das Fehlverhalten somit unterbricht lobe ich und sage was es stattdesssen tun soll.

    Das ist eine Frage sehr genauen Timings..was Sandra aber in meinen Augen manchmal eher nicht so drauf hat (noch oder schon lobt wenn noch/wieder Fehlverhalten gezeigt wird)

    Das denke ich auch: Er WEISS, das so ein Pferd nicht annähernd so gefährlich "panisch" ist, wie es Zuschauer- und Quotenfreundlich dargestellt wird.....

    Ich finde das kann man nicht oft genug betonen. Da wird auch viel durch Blickwinkel, Licht, Ton, Slowmotion Hintergrundgeräusche etc etc wesentlich dramatischer gemacht als es in Wirklichkeit ist. Die Wissen wie sie etwas in Scene setzen können.

    Wer sein Pferd ausbilden möchte der soll kein Fernsehn gucken sondern sich einen Trainer in den Stall holen der sich
    A: Das Pferd und die Reiter genau anschaut
    B: Nach den Vorstellungen des Besitzers arbeitet.

    Alles andere wäre kalter Kaffee

    Mich würde eher interessieren, was der Hund als "Gewalt" empfindet

    Ich bin mir sehr sicher, dass Hunde da durchaus eine Menge wegstecken. Wenn man schaut wie wenig zärtlich (in unseren Augen) sie manches mal untereinander sind, ohne das einer irgendwie traumatisiert ist oder dem ganzen besonderen Bedeutung beimisst.

    Letzte Woche hat mein Rüde sich während des Gassiganges "verlaufen". Er ist durch irgendeine Schneise getappert und wusste nicht mehr wie er zurück kommt. ER war in Sichtweite und ich habe ihn mehrfach gerufen...meine Hündin ist 2mal zu ihm hingerannt und wieder zurück...er kam nicht hinterher und war verunsichert. Ich bin dann den Weg etwas zurück gegangen damit der Verlorene wieder den Weg zurück findet..hat auch geklappt.
    Er kam angerannt und ich war froh...aber ehe ich reagieren konnte hat die Hündin dem Rüden ein paar gescheuert das es schon heftig war..sie hat ihn richtig angeschnauzt und ganz klar gemaßregelt.
    Er hat es einfach hingenommen (habe es auch recht schnell beendet) und wenige Augenblicke später war alles wieder Tutti.

    Auch wenn es wirklich heftig aussah, glaube ich nicht dass der Rüde das Verhalten der Hündin als Gewalt empfunden hat.

    Was den Hund stark verunsichert mMn sind Dinge die er eben nicht nachvollziehen kann. Aber auch da gehen die Meinungen arg auseinander wie differnziert Hunde ihr Verhalten steuern können.

    zb. Ich erkläre (gerne) 50-100mal: Fußleisten anfressen ist verboten...unterbreche freundlich biete Alternativen an. Irgendwann hat der Hund kapiert was ich will und unterlässt es für eine Weile. Wenn ich den Hund dann warum auch immer nochmal dabei erwische, kann er mMn sehr wohl einordnen warum ich (auch mal heftiger) schimpfe.
    Anders wäre es wenn ich den Hund ohne zuvor "freundliche" darauf hinweisen fürs das Ankauen von Fußleisten massiv angehen würde. Dies kann der Hund nicht deuten und das wäre wohl in seinen Augen sinnlose Gewalt.

    Wem es hilft der soll es sehr gerne weiter nutzen..ich gönn jedem alles solange er sich damit besser fühlt.

    Nur ich für mich habe entschieden wenn dann auf pflanzliche Arzneien zurückzugreifen. Weil ich da eher einen Sinn und eine Wirkung hinter sehe. An sich gibt es genug Heilkräuter, sodass man nicht zwingend Globulis braucht...aber wie schon gesagt: Was einem hilft soll man festhalten

    Mariendistel wird hier auch sehr oft als Appetitanreger bei kranken Tieren gebraucht ebenso wie Dill...Dill ist für extrem viele Sachen gut...fördert zB auch die Milchproduktion bei frischgebackenen Mamas..ebenso wie Petersilie :dafuer:

    Klassiker sind da glaube ich Teebaum(öl) Arnika, Aloe Vera...aber auch Salbei, Ingwer, Dill, Huflattich, Kamille, Waldmeister, isländisches Moos...gibt bestimmt noch mehr...fällt mir aber gerade ned ein

    Von Globulis mit irgendwelchen nicht benannten Inhaltsstoffen und Wirkweisen halte ich grundsätzlich nichts.

    Bei kleineren, hauptsächlich in der Psyche begründeten Symptomen mag es helfen...bei ernsthaften Erkrankungen würde ich niemals auf die Idee kommen Zuckerkügelchen in den Hund zu stopfen und zu erwarten dass es hilft.

    Anders ist es bei pflanzlichen Mitteln. Von Naturheilkunde halte ich sehr viel und kann im Alltag damit sehr gute Ergebnisse erzielen..manchmal besser als mit chemischen Medikamenten. Sei es schmerzlindernd, appetitanregend, entzündungehemmend etc etc...das hilft hier bei Mensch und Tier enorm.

    Globulis hingegen haben hier noch nie nachweisbare Ergebnisse erzielt und werden hier nicht zum Einsatz gebracht (man klammert sich ja manchmal an jeden Zweig, daher wurde es mal versucht)