Dazu müsste man sich mit der Entstehung einer Sucht auseinandersetzen...fände ich weitaus sinnvoller als diejenige die ein Suchtpotenzial sehen als Ungläubige hinzustellen.
Menschen denken nicht so rational. Sonst gäbe es perse keine Sucht nach Medikamenten (und viele andere Süchte auch nicht)...nicht nur Bewusstseinerweiterende Medis sondern auch Schmerzmittel und diverse andere können abhängig machen.
Mal ein Gedankenspiel:
Mensch hat Prüfungsangst...nimmt Globuli und fühlt sich besser.
Jetzt bleibt es aber nicht bei Prüfungen sonders es wird ausgeweitet: Stress mit dem Partner? Globuli um "runter zu kommen"...irgendwann geht man nicht mal mehr unter Leute ohne sich vorher die Sicherheit der Globuli einzuverleiben.
Es gibt sogar Menschen die haben für jedes auch nur denkbare Szenario Globulis im Schrank...man fühlt sich nicht mehr wohl wenn keine Globulis für XY mehr da sind...das soll keine Abhängigkeit sein?
Da eine Solche Sucht auch auf lange Sicht keine körperlichen Schäden hervorrufen kann (eben weil ihne Wirkstoff) ist diese Sucht harmlos..aber es kann eine Sucht mit abhängig im klassischen Sinne entstehen.
Das hat nichts mit Wirkweise nicht verstanden zutun, sondern der Mensch kann potenziell von allem was dafür sorgt dass es ihm gut geht auch abhängig werden