Also ich habe jetzt eine ganze Weile hier mitgelesen und mich raus gehalten.
Meine persönlichen Erfahrungen beziehen sich lediglich auf einen Dogo Canario...aber nachdem was ich so gehört habe soll der Dogo Argentino damit verglichen die "leichtere" Variante zu sein, auch wenn es viele Paralellen gibt.
da ich mit der Halterin in recht engem Kontakt stehe versuche ich mal ein paar Dinge zu beschreiben:
Ja diese Hunde sind groß und stark. Und die Hündin die ich kenne ist ne ziemliche Jagdsau. Wie alle Molosser hat sie einen Dickschädel und eine besondere Art Humor. Man muss diesen Hund zu nehmen wissen. Will to please hat sie leider noch nix von gehört.
Aufgrund eher suboptimaler Aufzucht (sie stammt aus Brandenburg..) ist sie sehr unsicher und schreckhaft. Sie neigt dazu "gruselige" Dinge zu verbellen.
Sie braucht einen ruhigen, selbstsicheren Halter
ABER es ist kein Monster...es ist ein ganz normaler, im Grundsatz sehr freundlicher, verschmuster und intelligenter Hund.
Man muss mit dieser Art Hunde "können"...aber nach auführlicher Information und mit Hilfe und Beratung eines Trainers an der Seite ist es sicher nicht die schwierigste Rasse...da finde ich Malis zB wesentlich wesentlich schlimmer.
Anfängergeeignet halte ich sowieso bei jedem Hund für relativ...da würde mir wenns nach den Maßstäben vieler hier geht GAR KEINE Rasse einfallen. Jede Rasse kann in den falschen Händen ein enormes Problem werden.
Insofern @TS: Informiere dich weiter über die Eigenschaften dieser Rasse. Besuche Züchter, sprich mit Haltern..brich nichts übers Knie. Aber wenn du dann sicher bist "deine" Rasse wirklich gefunden zu haben schau nach dem passenden Hund.
So sollte es immer laufen.