Um noch ein Beispiel für gute Gründe zu bringen, warum ein Hund mitkommen "muss" und auch im Sommer mal kurz im Auto sitzt:
Ich pendele im Moment aus familiären Gründen zwischen zwei Städten, bin also öfter längere Strecken im Auto unterwegs. Die Hunde sind natürlich dabei, weil es jedes Mal ein Aufenthalt von ein paar Tagen ist. Wenn ich jetzt also unterwegs anhalte und auf's Klo gehe, mir was zu Essen kaufe, den Hunden Wasser hole, was-auch-immer, dann warten die Hunde in der Zeit im Auto. Die sitzen dann in der (abgeschlossenen) Box mit offener Heckklappe und offenen Fenstern im Schatten und haben damit überhaupt kein Problem, weil's exakt die selbe Temperatur ist, als wenn ich mit ihnen beim Spaziergang im Schatten laufen würde.
Natürlich versuche ich, meine Fahrten möglichst früh morgens oder spät abends zu unternehmen - aber wenn das nicht geht, dann dann ist diese Lösung für uns die beste. Und wenn dann jemand ankommt und mir erzählen will, dass Hunde im Sommer niemalsnienicht im Auto sitzen dürfen, weil das ja immer Tierquälerei wäre, dann werde ich etwas... ungehalten. Natürlich ist es lebensgefährlicher Schwachsinn, seinen Hund bei sommerlichen Temperaturen im geschlossenen Auto in der Sonne weichzukochen. Das bestreitet ja auch gar keiner! Aber diese Vorwurfskeule, die verbalen Entgleisungen und das "Ich hab' mal gehört, dass dein Hund auch im Sommer im Auto ist - du musst ja ein schlimmer, schlimmer Tierquäler sein!", das nervt.
Einzelfall angucken, dann urteilen.