ich bin mir nicht ganz sicher, wo das reinpasst, aber ich poste es mal hier:
Wir (Anna, die Hunde und ich) waren heute im Baumarkt, Anna und der Zwergenaufstand liefen vor Jin und mir. Ich biege kurz ab, weil ich etwas aus dem Nebengang brauchte, zurück auf dem Hauptgang ist Anna außer Sicht. Jins Nase geht Richtung Boden und sie läuft los. Ich frage geistesgegenwärtig: "Wo ist Anna?" (immerhin kann man das immer mal gebrauchen) und dackel Jin hinterher. Im Zick-Zack-Kurs leitet Jin mich durch die Gänge der Gartenabteilung. Und findet schließlich Anna
Ich hab mit Jin sowas noch nie gemacht! Sie kennt es geworfene oder versteckte Spielzeuge zu suchen, aber Spuren hab ich ihr nie gelegt.
ich dremel jeweils die Spitze bis kurz vor'm Leben ab, dann nehm ich meist noch was von unten weg, ein bisschen was von schräg oben, ggf. von den Seiten und zum Abschluss wird alles "rund" gedremelt -> ich will eben, dass die Kralle schön aussieht.
Jins Züchterin dremelt einfach nur die Spitze ab. Geht auch. Geht vor allem schön schnell. Aber sieht halt direkt hinterher nicht so schön aus.
grundsätzlich dremel ich auch - nur ganz selten schneide ich. Mir liegt dremeln mehr und die Gefahr (tief) ins Leben zu kommen ist deutlich geringer als beim Schneiden. Außerdem kann man beim Dremeln mit der richtigen Technik das Krallenwachstum hemmen und dadurch das Leben schneller zurückdrängen als beim Schneiden. Ich bin bei Jin zwar echt dahinter, trotzdem ist plötzlich eine Daumenkralle recht lang gewesen (vielleicht einmal vergessen?), so dass ich das Leben zurück drängen musste. Mittlerweile geht es wieder.
Bei einem Hund, der tatsächlich größere Probleme hat, würde ich wohl zweigleisig fahren: - am einem bestimmten Ort zur Pflege fixieren und schneiden. - an einem anderen Ort das Dremeln kleinschrittig trainieren (wenn es sein muss vorher das problemlose Anfassen der Pfoten)
vielleicht hat dein Hund sich auch einfach aufgrund der Kühlweste übernommen - denn die Temperaturen bleiben ja gleich, im Gegenteil führt mMn so eine Kühlweste eher dazu, dass der Hund sich übernimmt. Im schlimmsten Fall kommt es unter der Kühlweste zu einem Hitzestau (wenn die Kühlfunktion aufgebraucht ist).
Ich verstehe nicht, warum man bei einer solchen Hitze wie derzeit, unbedingt längere Runden mit seinem Hund gehen muss Verträgt der Hund die Hitze, so ist es ja ok; aber wenn der Hund die Hitze nicht verträgt, so würde ich einfach auf seine Bedürfnisse (bzw. die seines Körpers) Rücksicht nehmen.
Kühlwesten/-Halsbänder/-Matten sind mMn eher dafür da, dem Hund das Ruhen in Haus/Garten angenehmer zu machen, als ihn zu körperlichen Leistungen zu bewegen.
Da ich Jins Krallen zwingend alle ein bis zwei Wochen kürzen muss, gibt es bei mir kein kleinschrittiges Ranführen - sie kennt das auch schon von Welpe an, bei der Züchterin hat sie es schon gelernt. Trotzdem findet sie es doof und macht manchmal Drama. Drama verbiete ich ihr, steigert sie sich rein (passiert ganz, ganz selten mal), gibt's auch einen Anschiss, dann beruhigt sie sich wieder und ich kann in Ruhe weiter machen. Für ruhiges Verhalten gibt es verbales Lob. Zappelt sie nur ein bisschen, so red ich leicht beruhigend mit ihr, dass das sein muss.
@GhAres hat mir noch den Tipp gegeben für jede gekürzte Kralle ein hochwertiges Leckerchen (Käse, Wurst) zu geben, wenn der Hund kooperativ war. Das mach ich jetzt auch bzw. gebe ich für den Anfang nach jeder Kralle ein Stück Käse - Jin ist nun schon deutlich entspannter. Nach ein paar Einheiten werd ich dann die Belohnung nur noch für ruhiges Verhalten geben.
also gefressen wird hier normal - so ein geldbeutelschonendes Verhalten wäre aber ansich nicht schlecht
Der Boden bei uns im Garten ist knüppelhart, das Gras strohig und hart. Beim Toben hat Jin sich rechts hinten den großen Ballen etwas aufgeschürft. Normalerweise kein Problem, sowas heilt gut von alleine zu. Tja, blöderweise tobt Jin sobald es etwas kühler ist im Garten und schürft sich die Verletzung immer wieder auf Ich hoffe, das Wetter wird bald besser, damit das endlich heilen kann - das Toben mag ich Jin nämlich eigentlich nicht verbieten...
Freunde von mir sind dort (sie stellen ihre Hunde aus), sie haben ihren Hunden so netzartige Decken gehäkelt und machen die Decken nass - so werden die Hunde gekühlt, aber es entsteht kein Hitzestau unter den Decken.
Ich bin trotzdem sehr froh, dass Jin Ausstellungen noch blöder findet als ich und wir daher daheim bleiben können - wir haben "angenehme" 27 Grad in der Dachgeschosswohnung. Heut werden's wohl etwas mehr, da wir früh's was gebaut haben und daher die Fenster zu spät zu gemacht haben.
Jin liegt trotzdem gern unter der Kuscheldecke - am Besten noch mit Körperkontakt zu mir
ich kann mir nicht vorstellen, dass Windhunde (bestimmter Rassen) grundsätzlich künstlich befruchtet werden. In der Vereinszeitschrift des DWZRV war vor einiger Zeit ein Artikel, darüber. Er hat die Vorteile (u.a. Nutzung weit entfernter Rüden) sowie die Nachteile (u.a. ist die Erfolgsquote und die Wurfstärke wohl idR schlechter als beim natürlichen Deckakt) erklärt und ein wenig für die künstliche Befruchtung geworben - gerade letzteres dürfte kaum nötig sein, wäre diese Praxis schon Usus.
Selber weiß ich von einigen Züchtern, die weite bis sehr weite Wege zum Rüden auf sich genommen haben.
Wäre grundsätzlich ein natürlicher Deckakt sowie eine natürliche Geburt und Aufzucht nicht möglich, wäre das für mich definitiv ein Grund eine Rasse aussterben zu lassen - egal, wie sehr ich diese Rasse mag. Jedenfalls für den Whippet kann ich allerdings mit 100%iger Sicherheit sagen, dass alles einwandfrei klappt.