Beiträge von l'eau

    :shocked:
    kannst du deinen Hund vielleicht an das Klimpern gewöhnen? Puck (kein Angsthund) ist, nachdem so eine Trulla meinte, ihren Hund, der mit Puck agierte, per Kette zu Maßregeln, wochenlang bei jeder Verwendung des Schlüsselbundes zusammen geklappt. Den gemeinten Hund hat die blöde Wurfkette übrigens null interessiert :muede:

    Deshalb hat Jin schon sehr früh gelernt, dass Ketten-Klimpern nichts böses ist (indem sie z.B. hin und wieder mit meinem Schlüsselbund spielen durfte).

    Kindergitter würde zwar mit den Katzen gehen, aber nicht mit unserem Boxer der eben erst spät nach oben kommt.

    theoretisch kann auch dein erwachsener Boxer problemlos über das Kindergitter hüpfen (sofern dann in Richtung Treppe noch genug Platz vorhanden ist).

    Jins Züchterin hat den Welpenbereich auch immer mit einem Kindergitter abgesperrt und alle erwachsenen Hunde gehen da problemlos drüber.

    mein Welpe hat bei mir im Bett geschlafen, daher hab ich es immer mitbekommen, falls sie nachts raus musste; das war anfangs überhaupt nicht der Fall. Allerdings hatte sie dann später mal 'ne Phase, in der sie immer nochmal um 4 raus musste - inwieweit ich das mitbekommen hätte, hätte sie nicht bei mir im Bett geschlafen, weiß ich nicht.

    Insoweit würde ich sagen, dass der Laufstall so lang benötigt wird bis der Welpe/Junghund relativ sicher meldet und/oder stubenrein ist und auch gelernt hat, keinen Unfug anzustellen (wobei das bei unseren beiden Welpen recht fix ging).

    mir sah es auch nach Mongolei aus. Aber mit diesen Rassen bin ich nicht wirklich vertraut - sie sind mir zu griffig/zu aggressiv.

    Wenn man beim Coursing ist, bekommt man mit der Zeit praktisch alle anerkannten Windhundrassen zu Gesicht. Auffällig ist dabei, dass es grundsätzlich die selben Rassen sind, bei denen es während der Siegerehrung zu Problemen kommt, weil die Hunde sich schier in die Haare bekommen.
    Grundsätzlich passiert dies bei den Afghanen(rüden) und - deutlich heftiger - bei den Taiganen.
    Der Taigan ist eine bisher nur national anerkannte Rasse aus Kirgisistan, die Hunde sind noch sehr ursprünglich - ältere Afghanenhalter haben mir gesagt, sie seien so, wie die Afghanen früher gewesen seien (damals rannten wohl alle Halter bei der Rennbahn zum Kill und griffen wahllos einen Hund raus um möglichst schnell das Pulk zu trennen bevor es zu einer Massen-Rauferei kam).


    Meiner Meinung nach hat die Jagd mit dem Windhund (auf Wölfe) auch nicht unbedingt was mit Mut zu tun sondern eher mit starkem Beutetrieb und Aggression. Diese Hunde werden unter härtesten Bedingungen auf genau diese Aufgabe selektiert - ein Hund, der dieser Aufgabe nicht gewachsen ist, kommt eben um/wird beseitigt. Der Hund ist in diesen Regionen ein Nutztier. Zwar häufig mit einem sehr hohen Stellenwert, aber diesen muss er sich - durch Tauglichkeit - verdienen.

    Weiterhin jagen die Hunde zusammen als eingespieltes Team und sind in der Überzahl, noch dazu extrem schnell und wendig - der Wolf hat da keine so große Chance.

    Dh man ist mit denen auf Wolfsjagd gegangen, so, wie man heute noch auf Jagd geht auf Nicht-Wölfe?

    Jain. Es ist die ganz normale Jagd mit Windhunden. Aber in Deutschland ist diese Art der Jagd verboten.

    Boah, was sind das ganz zum Schluss für Hunde?
    Die sind ja riesig und sehen selbst aus wie ein Wolf.

    Das sind alles Windhunde der selben Rasse - irgendeine orientalische/mongolische Rasse. Genaueres können vielleicht Kenner der Landschläge sagen oder wenn man weiß, in welchem Land die Aufnahmen gemacht wurden.

    ich denke, sie haben die Wölfe aufgestöbert, in Schach gehalten und (zusammen mit den Menschen) angegriffen.
    Natürlich keine einzelnen Hunde, sondern immer im Rudel.

    So in etwa sieht man es jedenfalls auf (alten) Gemälden - zwar kenne ich Gemälde zur Wolfsjagd idR mit Barsois, aber der Wolfhound wird ja nicht von ungefähr Wolfhound heißen...