@asterix99: ich finde Windhund nicht gerade passend.
Die meisten Windhunde brauchen Freilauf. Wenn man also mit dem Hund "nichts außer Grunderziehung" machen möchte, hat man einen Hund, der u.U. nie von der Leine kann, was aber für die meisten Windhunde nicht besonders schön ist. Man braucht dann entweder einen großen eigenen Garten oder muss regelmäßig zu geeigneten eingezäunten Grundstücken fahren.
Viele Windhunde sind Sprinter und keine Langstreckenläufer - kann also durchaus sein, dass sie keinen Bock auf häufiges Joggen/Radfahren haben. Außerdem kann es ganz schön unangenehm sein, wenn so ein Windhund während des Joggens/Radfahrens wegen Wild in die Leine prescht (ich spreche hier aus Erfahrung - auch nur 15kg-Whippet entwickeln dabei eine solche Zugkraft, dass ich fast am Baum gelandet wäre).
Ob Podencos, die nicht ohne Grund nicht zu den Windhunden sondern zu den Hunden des Urtyps zählen, geeigneter sind, kann ich nicht sagen.
Außerdem hört es sich für mich so an, als wolle die Person sich nicht so tief mit Erziehung beschäftigen und Windhunde gehören schon zu den schwieriger zu erziehenden Rassen - Podencos mWn auch.
Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass grundsätzlich alle Hunde (auch Windhunde) geistige Beschäftigung brauchen. Das muss nun nicht unbedingt die Arbeit auf dem Hundeplatz sein. Wenn der Hund einem z.B. den größten Teil des Tages begleitet, dann ist auch das geistige Beschäftigung.
Ich glaube, dass in diesem Fall eine der typischen Begleithunderassen am passendsten ist. Da der Hund bei Freizeitbeschäftigungen mit dabei sein soll und sich diese so anhören, als würde auch das Einkehren in Wirtschaften/Biergärten dazu gehören, dürfte ein kleinerer Hund passender sein.
Man muss ja auch sagen, dass Radfahren mit Hund etwas komplett anderes ist als Radfahren ohne Hund - ist ein Hund dabei, so muss man sich dessen Geschwindigkeit anpassen, was idR deutlich langsamer ist, als wenn man normal fährt. Da ist ein kleinerer Hund, der problemlos in einen Korb kann, ohnehin besser.