die Hunde HABEN dort ein gutes Leben! Sie dürfen das machen, was ihre Leidenschaft ist!
Aber sie sind dort Nutztiere. Und das führt dann eben zur Abgabe - der Galguero ansich kann nichts für die Praktiken der dortigen Tötungsstationen, es gibt in Spanien nunmal keine "normalen" Tierheime.
Und ja, das finde ich auch schlecht. Aber ich maße es mir nicht an, eine andere Kultur derart zu verurteilen. Und schon dreimal nicht, da mir durchaus bewusst ist, dass in unserer Kultur Nutztiere, die keine Leistung mehr bringen deutlich weniger Chancen auf ein neues Zuhause haben, als die Galgos in Spanien.
Abgesehen von Legehennen, die doch ganz gern mal gerettet werden, landet in Deutschland jedes andere Nutztier sofort beim Schlachter, wenn es keine Leistung mehr bringt.
Pferde haben auch bessere Chancen nicht beim Schlachter/Abdecker zu landen, sind aber in unserer Kultur eher ein Zwischending zwischen Nutz- und Haustier.
Leider ist die "Rettung" für viele Galgos auch nur eine scheinbare Rettung - zu oft sehe ich dick bis hoffnungslos fett gefütterte Galgos, Galgos mit zu langen bis viel zu langen bis extrem zu langen Krallen. Viele Galgos dürfen in Deutschland nie wieder frei laufen - der Jagdtrieb ist zu stark...