Beiträge von l'eau

    Die Falke sind breit und uuuurgemütlich. :herzen1: Ich habe breite Füße und die sind absolut ideal für mich. Und sie haben im Winter dicht gehalten. Habe nur ein oder zweimal mit Imprägnierspray eingesprüht. Naja, und als es bitterkalt war, hab ich mir noch eine dicke Schurwollfilzsohle reingelegt. |)
    Von Vivobarefoot gibt es auch wetterfeste Schuhe. Aber die waren mir letzten WInter nach ein paar fiesen Ausgaben doch etwas zu teuer.

    Mist. Ich hab schmale Füße. Irgendwie ist der Trend "Barfußschuh" ziemlich auf breite Füße fokussiert :|

    Vivobarefoot schau ich mir mal an. Danke :smile:

    eine meiner ersten Sitterhündin war stark allergisch und ein ganz schlimmer Mäkler. Die ging an den Napf, rümpfte die Nase und schaute dich an, mit einem Blick, der besagte, wie du es wagen kannst, ihr solchen Fraß vorzuwerfen, um dann angeekelt wieder zu gehen. Dabei war der Hund viel zu dünn.
    Ich hab das eine Weile mitgemacht. Immer diese Angst, ob der Hund frisst oder wieder stehen lässt und wie man dann die Medikamente (bekam sie im Futter) in den Hund bekommt. Das war gar nicht schön. Fütterung bedeutete immer Stress. Und nicht nur für mich, auch für den Hund.

    Irgendwann hab ich die Reißleine gezogen (Besitzerin war zu dem Zeitpunkt länger abwesend). Ich hab den Hund einen Tag hungern lassen. Am nächsten Tag hab ich ihr eine halbe Portion angeboten. Hat sie nicht gefressen, wieder hungern lassen bis zur nächsten Mahlzeit, wieder eine halbe Portion angeboten. Hat sie zweimal hintereinander die halbe Portion aufgefressen, hab ich ihr als nächstes eine ganze Portion angeboten. Das ganze hab ich nur mit einer Futtersorte (normal bekam sie mehrere Sorten im Wechsel) über ein bis zwei Wochen durchgezogen (natürlich gab es auch zwischendurch weder Leckerchen noch Kaukram noch sonstwas) - ab da hat sie bei mir (fast) immer alles aufgefressen und ich konnte auch wieder abwechslungsreich füttern.

    Aus dieser Erfahrung heraus, würde ich gerade bei einem Hund, der ein generelles Stressproblem hat, wirklich das "Entmäkeln" durchziehen - auch und gerade, wenn der Hund schon zu dünn ist. Es macht auch nicht wirklich einen Unterschied, ob der Hund von sich aus hungert (weil ihm nicht passt, was du in den Napf hast) oder ob du ihn hungern lässt. Im Gegenteil. Diese Mäkelei verursacht dem Hund auch noch Stress.
    Natürlich macht man das "Entmäkeln" mit einer Futtersorte, von der man ziemlich sicher weiß, dass der Hund es verträgt und auch eigentlich mag.

    Manchmal kann Mäkeln auch darauf hindeuten, dass der Hund bestimmte Komponenten im Futter nicht verträgt - da dein(e) Hund(e) allerdings bei jedem Futter das Mäkeln anfangen, dürfte diese Variante hier unwahrscheinlicher sein.

    Da du allerdings auch schriebst, dass einer deiner Hunde ein grundsätzliches Stressproblem hat, würde ich gleichzeitig schauen, dass ich generell den Stress raus nehme. Manche Lebewesen (dazu gehöre auch ich) können bei Stress einfach kaum Nahrung zu sich nehmen bzw. vertragen alleine durch den Stress die Nahrung/Teile der Nahrung schlechter bis gar nicht.
    Ggf. sollte hier auch über kurzfristige medikamentöse Unterstützung nachgedacht werden.

    Amseln sind idR recht tolerant Menschen gegenüber, da würd ich mir keine Sorgen machen und den Balkon relativ normal weiter nutzen.
    Ein bisschen vorsichtiger/ruhiger bewegen, aber mehr nicht. Ist ja auch nur für ein paar Wochen, dann sind sie wieder weg.

    Wenn du das Nest versetzt, werden sie es mMn nicht wieder annehmen - sie haben sich ja nicht ohne Grund genau die Stelle ausgesucht.

    Stichwort "Magenumdrehung": Wie viele Stunden Abstand hältst du dann ein? Bravo verausgabt sich ziemlich, wenn wir mit dem Ball spielen.

    Es ist gar nicht geklärt, wie eine Magendrehung entsteht. Viele Magendrehungen passieren Nachts mit leerem Magen.
    Daher bin ich, was diesem Punkt angeht, relativ entspannt. Mir geht es wirklich nur darum, ob der Hund wirklich Leistung bringen kann. Mit vollem Magen ist das nunmal nicht so toll.

    Beim Coursing beträgt der Abstand zwischen Frühstück und Leistung oft mehrere Stunden: Ich fütter in der Früh daheim und fahr dann zum Coursing. Bis dann mein Hund laufen darf, ist oft schon 11 Uhr.
    Aber ansich dürften mMn 1-2h langen.

    schon, aber ich denke, dass ein Whippet auch Mantrailing könnte. Die Flächensuchhunde gehen ja auch Einsätze :ka:

    Es war nur als Beispiel gemeint, dass auch "unübliche" Rassen das können - natürlich nicht alle, aber mehr als man auf den ersten Blick vielleicht denken mag.

    Jin hat mir übrigens schonmal - ohne jegliches Training in diese Richtung - meine Schwester im Baumarkt wieder gefunden.

    eine Wurf- und eine Halbschwester von Jin sind Flächensuchhunde - als Whippets zwar auch Jagdhunde, aber nicht so die klassischen. Es geht also auch mit anderen Hunden.

    Allerdings sind Whippets "härter", was das reagieren auf die Besitzer (also Emotionen usw.) angeht, als Border Collies - Whippets sind zwar mMn ähnlich sensibel, entscheiden aber selber, ob sie nun reagieren oder nicht.

    ähm. Mit der Zeit gelassener? :hust: Wenn man einen durchgeknallten Hund hat, dann geht das nur durch Training...

    Die "gelassenen" Hunde, sind meist die orientalischen Windhunde, die zwar Spaß an der ganzen Sache haben, sie aber auch nicht sonderlich ernst nehmen...

    Wie kann man eigentlich die VDH-Clubs bei den Whippets einordnen?

    der WCD ist prinzipiell ein reiner Show-Club - die haben nichtmal eine Sportordnung. Im DWZRV findet man alles.

    Ich persönlich empfehle auch immer S+L-Whippets. Von reinen Showies hab ich nun schon öfters gehört, dass sie schwieriger sind und ungerichteter Jagen (z.B. auch fliegende Vögel oder gar Autos); hab auch mehrere kennen gelernt, die von Züchtern, der damit werben, dass seine Whippets nicht jagen, kommen, und alle haben sie gejagt - einer wollt beim Coursingtraining schon nach seinem ersten Lauf den Hasen gar nicht mehr hergeben, so dass der Hase vom Seil abgeschnitten werden musste :pfeif:
    Außerdem gehen reine Showies oft optisch weg vom Whippet (überlange Hälse und Verlust der typischen S-Kurven (Rückenwölbung und Bauchlinie), auch füttern leider viele Show-Züchter ihre Hunde dick bis fett :| Und ich persönlich kaufe nicht von Züchtern, die ihre Hunde absichtlich übergewichtig halten - nicht nur, weil das schlecht für die Gesundheit deren Hunde ist, sondern weil die Welpen dadurch auch meistens sehr gut beieinander sind und zudem man mMn den Einfluss der Epigenetik nicht unterschätzen sollte.
    Wobei es natürlich auch unter den Show-Züchtern gute Züchter gibt, die sowohl auf Charakter als auch whippettypische Erscheinung achten.

    Zu reinen Rennern hab ich recht wenig Kontakt, aber einige neigen zu nackigen Hinterschenkeln und ich hab schon gehört, dass man bei denen manchmal im Freilauf zwecks Geländetauglichkeit aufpassen muss.


    @peikko: Startkastenprobleme hab ich nicht, da mein Hund ja courst, aber Jin dreht natürlich auch auf, wenn sie den Hasenzug hört oder gar sieht.
    Ich versuche mittlerweile, wann immer möglich, etwas an der Ruhe/am Handling zu trainieren. Ich mach das, indem ich den Abstand so wähle, dass Jin noch gedanklich bei mir ist und sie dann für ruhiges Verhalten belohne, unerwünschtes Verhalten abbreche.
    Erschwert wird mir das ganze dadurch, dass ich Jin vor den Läufen keine Leckerchen gebe; an Bestätigung mit Spielzeug ist da auch nicht zu denken, weil das die Gefahr birgt, dass sie wieder hoch dreht - außerdem interessiert sie sich beim Coursing meist nicht für Spielzeug.
    Und manchmal machen mir auch einfach die Bedingungen vor Ort einen Strich durch die Rechnung (bei einem Coursing dieses Jahr musste ich vom Sattelplatz aus bis zum Start am Coursingfeld lang während dort andere Hunde liefen - natürlich ohne optische Begrenzung).

    Aber insgesamt ist Jin so durch vorausschauendes Handeln schon etwas ruhiger geworden.