Beiträge von l'eau

    Da sollte man doch eher die Schutzmaßnahmen für Nutztiere verbessern bevor man die Jagd auf Wölfe eröffnet, die lassen nämlich sehr häufig zu wünschen übrig.

    Was aber gar nicht so selten nicht dem Nutztierhalter sondern dem Staat anzulasten ist. Teils sprechen bauliche Regelungen und/oder Naturschutzregeln gegen besseren Schutz (nicht überall dürfen wolfssichere Zäune gesetzt werden), teils ist die Aufklärung mangelhaft (manche Bundesländer geben nur 90cm Zaun-Mindesthöhe vor), Herdenschutzförderung greift viel zu spät - gefördert wird nämlich erst, wenn ein Wolf oder gar ein Wolfsrudel über ein halbes Jahr in dem Gebiet nachgewiesen ist. Schützt du deine Tiere also schon vor dem Wolf oder bei der ersten Sichtung, bleibst du auf allen Kosten sitzen - das kann sich nicht jeder Tierhalter leisten. Solche, die davon leben müssen oft noch weniger, da z.B. die Fleischpreise extrem niedrig sind.

    Nicht zuletzt ist der "normale" Bürger oft genug ein Hindernis im Herdenschutz, weil er sich durch die Maßnahmen beeinträchtigt fühlt - gerade Herdenschutz mit Hunden führt nicht selten zu Angriffen der Bevölkerung auf den Viehhalter (von Anzeigen wegen der Hunde bis zu tatsächlichen (anonymen) Drohungen ist da alles dabei).

    Einmal im Jahr hat ein Schäfer seine Herde hier auf der Wiese am Ortsrand. Zur Straße hin auch mit Zaun, auf der anderen Seite ist ein Bach, jenseits des Baches eine Wiese, auf der oft auch Hunde frei laufen.

    Jeder Hund könnte problemlos zu den Schafen auf die Weide und welche reißen. Natürlich auch jeder Fuchs, Wolf, etc.

    Ein tolles Beispiel für ein Nicht-Dürfen: zum Bach hin darf häufig gar nicht eingezäunt werden. Über einen Bach hinweg sicher einzuzäunen dürfte (je nach Breite des Baches) schwierig bis unmöglich sein; noch dazu "gehört" die andere Bachseite oft gar nicht mehr dem Schäfer, so dass er dort ohnehin keinen Zaun stecken dürfte.

    Ja, am Deich mag Herdenschutz mit HSH schwierig bis unmöglich sein - das kann man aber doch nicht einfach auf alle anderen Landschaftstypen übertragen?

    Esel sind - wie lxbradormicky_ schon schreibt - eher Opfertiere bzw. durch ihre Lautstärke auch "Alarmanlagen", die den Hirten wecken sollen.

    Allerdings kann man Esel nur auf die wenigsten deutschen Weiden stellen, ohne dass der Esel davon krank wird. Esel vertragen viel frisches, "fettes" Gras nicht - sie sind an das Leben in der mageren Steppe angepasst.

    Wie sagt mein Papa immer so schön:

    "Manchmal ist nachlassendes Augenlicht eine Gnade!"

    Blöd, wenn einem das "genommen" wird und man plötzlich sieht, dass die schöne, junge glatte Haut dies doch gar nicht ist. Eigentlich sogar ziemlich gemein :lol:

    Allerdings hat hier nie jemand geschrieben, dass HSH überall und immer funktionieren und DAS Allheilmittel seien.

    Im Gegenteil wird das hier im Thread eigentlich recht differenziert betrachtet.

    HSH funktioniert grundsätzlich. Aber es gehört je nach Gegebenheiten sehr viel Fingerspitzengefühl dazu - und bei manchen Gegebenheiten funktioniert es (noch) gar nicht.

    Ich hoffe sehr, dass wir dauerhaft einen Weg für guten Herdenschutz mit (und auch ohne) HSH finden werden - damit der Wolf auch bei uns relativ problemlos co-existieren darf. Dafür gehört aber noch sehr viel im generellen Umgang mit dem Wolf geändert, Herdenschutz ist nur ein Bestandteil von vielen, der funktionieren muss.

    ich komme ja morgens sowieso nicht aus dem Bett und dann auch noch laufen?!?

    Wir waren heute abend um 19 Uhr wieder im Wald!

    Na, wenigstens ein normaler Mensch hier |)

    Ich kann frühs auch nicht laufen und lauf daher abends nach der Arbeit.

    Und wir haben uns wieder komplett verlaufen.

    Da bin ich froh, dass Jin auch nach Hause möchte (dort gibt's immerhin Abendessen) und ich mich daher im Falle des Falles auf sie verlassen könnte :lol:

    In unserem behüteten, mitteleuropäischen Lebensalltag kommen echte Bomben auch praktisch nicht vor (ja, je nach Ort mal der Fund einer Weltkriegsbombe oder mal eine Bombendrohung, aber keine dauerhafte/plötzliche Bedrohung; die wenigsten haben die Explosion einer Bombe schon erlebt), daher reagieren wir entsprechend gelassen.

    Für jemanden, der aus einem Land kommt, in dem Bomben zum Lebensalltag gehören, wäre die Situation vermutlich ziemlich beängstigend gewesen...

    Die neuen Besitzer wegen der angeblich so wichtigen Prägephase - sonst lernt das Hundchen ja nix wichtiges mehr richtig und bindet sich auch nicht an seine neuen Besitzer :roll:

    Züchter wegen der Arbeit - ab dem Alter werden Welpen halt immer wilder und unternehmungslustiger. Sie brauchen mehr Platz und sind (je nach Rasse/Größe) nicht mehr so einfach wegzusperren.

    Ich mach das hier Mal als 2Teiler, Auflösung gibt es später.

    Ihr seid in einer Tankstelle und es kommt jemand rein und ruft:

    "Bombe Bombe"

    Was macht/denkt ihr?

    Zahlen, Verabschieden und Gehen - ich tanke meistens nach der Arbeit, da läuft alles automatisch hab xD