Hm, rückgerichtete Aggression ist ja nicht sooo selten bei Hunden, die nur den Vorwärtsgang kennen. Ich schätze, dass es hier halt durch falsches Handling und Unterschätzung der Situation immer mehr verstärkt und schließlich ritualisiert wurde.
Und dazu hat die Bulldogge vmtl. gelernt, dass ihr Menschen draußen nicht helfen (wenn sie von Fremdhunden bedrängt wird) und sowieso Menschen ihr keine Grenzen setzen (nicht umsonst ging sie ja durch mehrere Hände), sie immer alles darf; Menschen waren für sie nur nette Bespaßer, Futterlieferanten und eben der blöde Pflock, der sie daran hindert, fremde Hunde auf (aus ihrer Sicht ordentlich) Abstand zu halten.
Evtl. hat sie auch nie gelernt, dass ein Mensch sich mal wirklich durchsetzt.
Da find ich die Vehemenz jetzt wirklich nicht überraschend.
Warum eigentlich wird überall ein Futterdummy genutzt und beim Hovi-Mix nur so : Jo, Ball reicht
Wieso?
Weil der Hund den Ball schon super genug findet
Wobei ich mir nicht so ganz sicher bin, ob dieses Training wirklich so effektiv ist Weil bislang wird dem Hund ja gar nicht beigebracht, das melden ok ist, aber Randale nicht sein muss (was bei einem Hovi-Mix jetzt irgendwie mein Ziel wäre).
Ich glaube tatsächlich, dass die Bulldogge ein guter Kandidat für Zeigen und Benennen im Zusammenhang mit Bögen laufen und (sehr) großen Abständen wäre - und zwar ganz ohne, dass man sie ausschließlich für Kooperation füttert.
Dann noch einen Abbruch sauber aufbauen (also nicht in Situationen, in denen sie eh schon auf 180 ist), so dass man mit diesem milde Ausraster abbrechen kann, bevor sie sich reinsteigert.
Dazu vielleicht noch etwas Trick-Training draußen, damit Hundchen lernt, dass Mensch sich auch draußen interessant mit ihr beschäftigt. Man hat ja gesehen, dass sie drinnen echt Spaß am Tricksen hat.
Ich geb zu, ich mach da die ungeduldige Variante und stell einfach Jins Pfoten auf die Balance-Igel. Jin weiß aber auch, dass sie dann so bleiben muss - und bekommt dafür natürlich Kekse.
Ja, der Stromverbrauch ist es, was mich zögern lässt.
Das blöde bei meiner Wohnung ist halt, dass sie zwar eine Ein-Zimmer-Wohnung ist, aber sehr verwinkelt. Die Voliere steht neben dem einzigen Südfenster, aber damit die Sonne in die Voliere scheint, muss es schon später Nachmittag bis Abend werden. Ansonsten steht sie gefühlt schon relativ dunkel.
So, aber nun erstmal die Fotos von meiner Bande, die ich zur Neueinrichtung der Voliere geknipst hab. Mittlerweile ist das Grün leider schon welk:
Meine Voliere ist ca. 1,9m hoch, 1,3m tief und 2m lang. Als Beleuchtung hab ich zwei Leuchtstoffröhren à 39 Watt und zwei Strahler mit verschiedenen Watt-Zahlen (einer hat 70, beim andren weiß ich es grad nicht - aber ich kauf da immer so was um den Dreh).
Jetzt überleg ich, ob ich noch zwei Leuchtstoffröhren (auch à 39 Watt) auf die Voliere machen soll. Kann es zu hell werden? Ansich finde ich es nicht arg dunkel in der Voliere - aber wenn ich Fotos mach, dann sind die ISO-Werte schon sehr hoch...