Beiträge von l'eau

    Jin mag andere Hündinnen lieber als Rüden - und teilt damit ganz meine Meinung. Ich finde das Prollen von Rüden so wie die Markiererei einfach nur nervig. Außerdem sind Rüden eher mal Weicheier, die bei jedem Windhauch prophylaktisch schreien als Hündinnen.

    Ich find Hündinnen einfacher zu erziehen, komme mit ihnen besser klar.

    Und auch wenn Jin mit ihrer Wurfschwester (bei der Züchterin lebende) Wurfschwester sich schonmal in den Haaren hatten, so vertragen sie sich doch wieder und ich kann Jin bedenkenlos einfach in das Rudel werfen.

    Ich kenne mittlerweile viele Mehrhundehaushalte und wenn es zwischen zwei Hunden wirklich böse kracht, dann liegt das an den zwei Hunden (bzw. reicht es ja, wenn ein Hund den andren nicht leiden kann) und das Geschlecht ist zweitrangig (wobei der einzige mir untergekommene Todesfall durch eine Beißerei zweier, ihr komplettes Leben lang (im Züchterrudel) zusammenlebende Wurfbrüder zustande gekommen ist); kleinere Plänkeleien können immer mal vorkommen, aber sind idR nicht nachhaltig (Jin und Puck hatten sich z.B. auch schonmal in einer aufgepuschten Situation in der Wolle).


    Welches Geschlecht/welche Geschlechterkombi nachher für einen selber besser führbar ist, ist mMn einfach Geschmacksache. Die einen finden Hündinnen/reine Hündinnengruppen besser, die anderen Rüden/reine Rüdengruppen, wieder andere präferieren zwar das eine Geschlecht, aber mögen es in der Gruppenhaltung lieber gemischt. Und wieder anderen ist das Geschlecht absolut egal.

    So, wir waren jetzt noch beim Vogel-TA, weil mir die Atmung etwas Sorgen gemacht hat. Vogel-TA konnte erstmal auch keine Verletzungen o.ä. feststellen und hat ihr Cortison gg. die vermutliche Hirnschwellung gespritzt. Er sagte, dass es trotzdem nicht sicher ist, dass sie es schafft, aber er ist ganz guter Dinge, dass es ihr morgen schon besser geht. Ich soll sie halt ruhig und dunkel setzen - Quarantäne-Käfig ist nun mit Handtüchern abgehängt und wir warten ab.

    Huch! Ich hab grad nochmal nachgelesen und bei Gehirnerschütterung ist Wärme kontraproduktiv. Gut, dass mein Quarantänekäfig groß genug ist, dass die Amsel nicht unter'm Licht sitzen musste - die Wärmelampe hab ich jetzt natürlich trotzdem ausgeschalten.
    Allerdings scheint Madame Amsel schon viel aufrechter da zu sitzen als vorhin noch - also ist sie schon auf dem Weg der Besserung.

    Snaedis und ich waren heut zusammen einkaufen; auf dem Rückweg bekommt Anna eine Nachricht von ihrem Mann (der grad Arbeiten ist (Essen ausfahren)):

    Er hat grad gesehen, wie ein Lkw einen Vogel überfahren hat. Also, der Vogel saß regungslos auf der Straße und der Lkw ist einfach drüber gefahren, hat den Vogel aber glücklicherweise nicht erwischt; er ist dann kurz angehalten und hat den Vogel immerhin an den Rand gesetzt. Das ganze ist kurz vor uns daheim in einer Tempo 30-Zone passiert; aber mein Schwager musste weiter und hat auch nicht so wirklich Ahnung von Vögeln, daher war das für's Erste die Beste Lösung.

    Also hab ich ein wenig auf die Tube gedrückt und hab Anna an besagter Stelle aus dem Auto gelassen. Sie hat den Vogel dann schnell gefunden: eine Amseldame.

    Daheim haben wir sie dann kurz inspiziert, offensichtliche Verletzungen/Brüche sind keine vorhanden; sie balanciert sich auf dem Finger aus und schlägt auch leicht mit den Flügeln. Also vmtl. Gehirnerschütterung.

    Nun sitzt das Mädel in meinem Quarantänekäfig, Rotlicht hab ich angemacht, kleines Schälchen Wasser rein, ein paar Körner (nunja Prachtfinkenfutter, was ich halt da hab), ein paar Beeren und sie darf sich ausruhen:

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    Als ich vorhin nach ca. 1h die Wohnung wieder betreten habe, hat sie schon recht aufmerksam geguckt, wer da kommt. Hat dann, als sie mich erkannt hat, die Augen wieder zu gemacht. Also scheinen die Maßnahmen schonmal zu wirken. Ein paar Daumen kann sie sicher trotzdem gebrauchen =)

    Nun wollte ich euch fragen was es für Gründe geben kann, einen Hund vom Züchter zu holen und nicht aus dem Tierschutz.

    Man bekommt einen Hund mit in etwa vorhersehbaren Eigenschaften. Weiterhin sind erblich-bedingte Erkrankungen bei einem Hund vom seriösen Züchter so weit es möglich geht ausgeschlossen. Man bekommt einen Hund, dessen Eltern körperlich und charakterlich zueinander passen (nicht eine Dackel-Mutter und einen DSH-Vater; nicht einen Labrador-Aussi-Mix o.ä.).

    Man bekommt einen ordentlich sozialisierten Hund.

    Außerdem ist so sichergestellt, dass die Mutterhündin vor, während und nach der Trächtigkeit optimal versorgt ist (sowohl gesundheitlich, ernährungsmäßig als auch körperlich und seelisch).

    Und ganz wichtig: Auch bzw. gerade der Kauf eines Welpen beim seriösen Züchter ist aktiver TS! Das ist Vermeidung von Hundeleid - derweil Kauf aus dem TS das "Aufräumen" hinterher ist. Sicherlich auch wichtig - aber moralisch gesehen ist keines von beidem besser oder schlechter.

    Ich denke, man muss etwas nach der eigenen, schon vorhandenen Kondition und die des Hund schauen sowie nach seinem Ziel.

    Mein Haupt-Ziel beim Laufen ist grundsätzlich Jins Ausdauer, daher läuft Jin idR entweder angeleint neben mir oder zieht - letzteres, wenn sie Lust hat, da ich zu inkonsequent bin, das ordentlich aufzubauen :ops:

    Freilauf beim Laufen ist aufgrund von Jins Jagdtrieb auch nur auf wirklich übersichtlichen Flächen und im Hellen möglich. Dieses Jahr durfte sie auf unserer Standardrunde gegen Ende immer auch ein Stück frei laufen. Das wird jetzt nicht mehr möglich sein, weil es jetzt abends schon dunkel ist - jedenfalls, wenn ich in nächster Zeit endlich mal wieder fit genug für Laufen sein sollte :muede:

    Der Whippet hat auch so einen tollen Laufstil, dass er am Bauch den gesamten Dreck der Gassirunde mitbringt - und dabei ist bei den langen Beinen ja echt viel Platz zwischen Boden und Bauch :ka:


    Für die Leine empfehle ich übrigens Fettleder: die mag zwar nach viel Regen mal hart werden, aber während des nächsten Spaziergangs wird sie wieder wunderbar weich.

    Also, er braucht einen Mantel - und weil ich noch nie nen Mantel wirklich brauchte, ab wann tragen Eure Hunde Mantel, bei welchem Wetter und woran erkenne ich, das ihm kalt ist?

    Grundsätzlich: nasskalt ist schlimmer als trockenkalt. Windig ist schlimmer als windstill.

    Bei Jin ist es so, dass sie zu Anfang der kalten Jahreszeit auch empfindlicher ist, als zum Ende der kalten Jahreszeit. Außerdem hängt die Empfindlichkeit auch vom Trainingszustand ab. Dieses Jahr ist Jin z.B. empfindlicher, als die Jahre zuvor.

    Woran man erkennt, dass dem Hund kalt ist:

    - zittern

    - hochgezogener Rücken

    - Pfötchen heben

    - Hund will mehr als gewöhnlich flitzen

    - Hund hat viel Unfug im Kopf

    - Leinenführigkeit leidet (weil in dem langsamen Menschentempo Hund sich ja nicht warmlaufen kann)

    - Hund will gar nicht laufen

    - kalte Ohren/Pfoten

    - verkrampfte Muskulatur