Beiträge von l'eau

    Schweine, da sagst du was... Zum Glück begegnet man denen hier selten, normalerweise sieht man nur den aufgewühlten Boden. Bei Wanderungen gab's ein oder zwei Mal "MaggiGeruch", aber gesehen hab ich noch nie eine. Ok, letzteres hat Jin auch nicht davor bewahrt, keine 3m neben dem Weg von einer Wildsau aufgeschlitzt zu werden... Nunja, da war der Wald plötzlich doch dichter, als es den Anschein hatte. Aber diese eine langt mir an "direkten" Wildschweinbegegnungen (außerhalb von Wildparks o.ä.) für mein restliches Leben...

    Wir haben Rehe in Bad Oeynhausen am Stadtgehege geübt. Seitdem sind sie für Gina langweilige Viecher, die sowieso nicht mitspielen wollen. Sie ignoriert sie einfach.

    Jin unterscheidet zwischen Gehegewild und "echtem" Wild - da könnt ich mich an Gehegen dumm und dusselig trainieren, draußen wäre es trotzdem was anderes.

    Selbst auf das frei laufende Dammwild im Wildpark reagiert Jin deutlich gelassener als auf Rehe, die man unterwegs trifft.


    Was ist eigentlich wenn ein Reh einen Hundehalter gefahrdrohend anspringt, kommt es dann auch lebenslang an die Leine?

    Viel interessanter: wenn der Hund dann zu beißt, heißt es dann, dass er gewildert hat (und damit zumindest hier in Bayern ein gefährlicher Hund wäre)?

    :shocked:

    Ich bin grad wirklich froh, dass Jins Impulskontrolle für Rehe nicht ausreichend ist und sie daher schreiend hochgesprungen ist (Whippetsteilsprung in die Luft, also mindestens auf Schulterhöhe) und damit die Rehe immerhin zum Ausweichen bewegt hat (trotz meiner flapsigen Formulierung bei meiner Erzählung ging ich nämlich bisher nicht wirklich davon aus, dass die Rehe mit uns tatsächlich auf Tuchfühlung gegangen wären).

    Bei Annas Zwergen wäre das überrannt/touchiert werden durch ein Reh nämlich u.U. schon recht gefährlich bis tödlich (grad Thorin hat ja nur knapp 3kg). Bei Jin geh ich eher davon aus, dass das Reh da nicht ohne Blessur rauskäme - die hat nämlich ordentlich Biss; aber zum Glück nicht genug Geduld, darauf zu warten, dass ihr das Reh ins Maul läuft - das würde einem doch keiner glauben |)

    Meine Wohnung ist leider sehr hoch (direkt unter'm Dach), mit vielen Querbalken in - für mich - kaum erreichbarer Höhe, sowie einem Fenster in nicht-erreichbarer Höhe, welches ich also nicht vogelsicher machen kann. Noch dazu Einzimmerwohnung - und die Geierchen brauch ich dann doch nicht in meinem Bett |)

    Aber ich glaube, bei knapp 5 m3 fehlt es ihnen in der Voliere auch nicht so arg an Flugmöglichkeit (sonst wären die PAs auch nicht eingezogen, die sollen ja sonst sehr zum verfetten neigen).

    Klar, da hast du recht. In meiner Voliere denk ich auch ein bisschen mehr nach, was ich wie zusammen tu. Eiiiiigentlich sollten die Papageiamadinen auch erst einziehen, wenn die Zebras weg sind - aber das hätt noch bis zu 10 Jahre dauern können und nachdem ich ja durch die diesjährigen Verluste prinzipiell 2 Plätze frei hatte...

    Mehr Vögel möcht ich allerdings da nicht drinnen haben - heißt auch, dass neue Silberschnäbelchen erst einziehen, wenn es wieder weniger Zebras geworden sind (also, aufgrund der Altersstruktur rechne ich derzeit eher mit Verlusten bei den Zebras als bei den anderen Arten). Hummelchen als Zwergwachtel läuft ein wenig außerhalb der Zählung, sie ist ja "nur" am Boden.

    Der langfristige Plan ist aber, nur noch Silberschnäbelchen als Schwarmvogel und Papageiamadinen (die man ja idR besser pärchenweise hält) zu haben.

    Ich bin etwas neidisch, dass deine Geier Freiflug dürfen - das geht in meiner Wohnung leider gar nicht :/


    Edit:

    Edit: Oh Gott, dein Video darf ich nicht abspielen. Da rasten hier alle aus. :emoticons_look:

    sieht hier ähnlich aus xD

    Konzert in der Abendsonne:

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    Sehr ausdauernd die Papageiamadine, zwischendurch auch mal ein Zebra ("zwitschern" tun sie aber permanent), die Silberschnäbelchen waren leider nicht in Sing-Stimmung (heute Nachmittag mal schon, aber da hat das Handy derart leise aufgenommen, dass man nichts gehört hat).

    Heut hatten wir so eine Begegnung, da fragt man sich, wie um alles in der Welt Wild überleben kann. Der Reihe nach:

    Sonntagsgassi an einem sonnigen Vormittag, außer uns sind noch eine Menge anderer Menschen, teils auch in Hundebegleitung unterwegs. Die Gegend ist eine recht weitsichtige Wiesen- und Feldfläche, zwischendrin ein von Gebüsch gesäumter schmaler Bachlauf, ein Wäldchen gibt es und stellenweise etwas Gebüsch. Aber wirklich gut überschaubar alles.

    Wir latschen also, ratschend, vor uns hin, da sehen wir Rehe vom Wäldchen her zum Bachlauf galoppieren - sehr ungewöhnlich, tagsüber sieht man hier eigentlich nie Rehe, höchstens mal direkt am Waldrand stehend. Nunja, Entfernung über 200m, kein Problem, ich Jin drum gebeten, dass ich sie anleinen darf (ja, tatsächlich so ganz entspannt nebenbei gefragt, sogar mit Bitte), Jin bleibt brav stehen und guckt nur den Rehen zu - bei der Entfernung für sie nicht wirklich ein Thema. Wir laufen weiter, weiterhin ratschend. Irgendwann merken wir, dass die Rehe am Bach auf und ab laufen - wir dachten, die hätten den längst überquert (dort ist auch eine Brücke und selbst ohne wäre die Bachbreite ein Klacks für ein Reh), auf der anderen Seite ist nämlich wieder ein größeres Gebüsch, in dem Rehe sich gut tagsüber verstecken können. Wir unterhalten uns verwundert darüber, warum die Rehe da auf und ab laufen und sind froh, dass ich Jin angeleint hab. Als die Rehe plötzlich direkt auf uns zu gelaufen kommen :shocked:

    2 erwachsene Menschen, 3 Hunde in bunten Overalls, ein Whippet und ein Chi (ok, der ist wirklich unauffällig), sind wohl ziemlich unsichtbar - auf einer ansonsten freien Fläche :ugly: Anna sichert schnell noch ihre Bande; ich frag mich, wie blind Rehe sein können, da springt Jin vor Anspannung schreiend in die Luft - jetzt korrigieren die Rehe endlich mal ihren Kurs und laufen somit vielleicht 15m an uns vorbei :skeptisch2:

    Jin liegt jetzt auf dem Sofa neben mir und träumt sicher davon, dass die Leine gerissen wär und sie ordentlich Spaß mit den Rehen gehabt hätte :pfeif:

    Jins Züchterin hält u.a. Goulds und Zebras zusammen; genauso der Bekannte, vom dem ich die PAs hab, da sind auch Goluds, Zebras, PAs und noch jede Menge weitere Arten mit in der gleichen Voliere.

    Allerdings haben beide auch eine sehr große bis riesige Draußenvoliere mit jeweils geräumigen Schutzraum. Da ist es freilich einfacher, verschiedene Arten zu kombinieren.


    Meine Geier sind nun schon merklich entspannter. Allerdings sind die PAs wirklich sehr agil, so dass ich noch einen neuen Ast in Türnähe gehängt habt, weil die da sonst immer ans Gitter geflogen sind und das muss ja nicht sein. An die Agilität muss sich der Rest jetzt noch gewöhnen, grad fliegen sie immer recht schnell auf, weil sie denken, es sei etwas.

    Habt ihr schon Vogelmiere probiert? Meine fressen auch kein Grünzeug. Vogelmiere ist die absolute Ausnahme. Sobald die im Käfig liegt, sitzen alle drumrum und fressen.

    Ja, Vogelmiere mögen meine auch. Und wenn ich Grünzeug im Topf reinstelle, dann ist meist auch schnell ratzekahl :D Aber Gurke, Paprika, Salat und sowas wird nicht immer (ganz) aufgefressen.

    Ich bin grad wieder dabei frisches Grünzeug im Topf wachsen zu lassen (so Balkonkästen). In dem einen ist das Grünzeug auch schon gekeimt, muss aber noch ein bisschen wachsen, den andren hab ich erst gestern angesäht. Die Balkonkästen stell ich dann, wenn das Grünzeug mMn groß genug ist, einfach komplett in die Voliere.

    Gestern hab ich mir einen Traum erfüllt und es ist ein Pärchen Papageiamadinen eingezogen. Ein Bekannter hat grad Mischlinge aus Forbes Papageiamadinen und rotköpfigen Papageiamadinen abzugeben - da hab ich mir dann gleich ein Pärchen gesichert. Ankunft:

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    Wider erwarten haben die PAs weniger Probleme mit dem Einleben, als die bisherigen Bewohner - gerade die Silberschnäbelchen sind total geschockt, das es soooooo bunte Vögel gibt xD

    Allerdings sind die PAs erst gestern Abend eingezogen, ich hoffe daher, dass sich der Schwarm im Laufe des Tages ein wenig beruhigt.

    Hab gestern die Voliere extra noch mit recht viel Kolben- und Silberhirse bestückt, sowie relativ viel Futter rein, damit die Vögel gut Beschäftigung haben.

    Heute morgen wurde mit dann auch gleich der erste Sonnenstrahl mit PA-Gesang gemeldet; ein recht hohes, durchdringendes Zirpen - also ist zumindest eines der Tiere ein Hahn (sie sind noch nicht komplett ausgefiedert, daher ist die Geschlechtsbestimmung noch nicht 100%, aber falls das andre Tier keine Henne wäre und es dann nicht harmonieren würde, dürfte ich es umtauschen).

    Wenn du das Trockenfutter einweichst, dann ist es matschig und damit der Unterschied beim Fressen zu Nassfutter nicht so gegeben.

    Ich hab Jins Futter während dem Zahnen auch etwas eingeweicht. Hin und wieder auch mal was Leckeres dazu gegeben (wichtig: bevor man den Napf dem Hund hinstellt).

    Jins Züchterin macht da gar nichts (ihre Hunde bekommen einmal am Tag zwei große Näpfe aufgefüllt und können dann fressen, wann sie es für richtig halten) und ihre Hunde werden "trotzdem" groß.

    Es ist also nicht zwingend notwendig auf Nassfutter umzustellen.