Beiträge von l'eau

    Das Entfernen von Wolfs- und Daumenkralle ist nur nach medizinischer Indikation erlaubt und sollte daher der letzte Schritt sein - nur um sich die Krallenpflege zu sparen, sollte das kein TA machen.

    Nesa8486 mWn gibt es hier einen Thread zum Thema Medical Training - vllt kannst du damit die Krallenpflege neu und für euch beide entspannt aufbauen.

    Blöd bei der Krallenpflege ist: wenn du schissig, übervorsichtig und zu viel Gedanken machend da dran gehst, überträgt sich das auf den Hund und der hat damit viel mehr Stress als nötig.


    Edit:

    Hat so n Hund denn keinerlei Nachteile, wenn das komplette Zeug da fehlt?

    Bei den Wolfskrallen gibt es mWn keine Nachteile, wenn sie entfernt wurden. Allerdings gibt es wohl Erfahrungswerte dahingehend, dass Hunde ohne Daumenkralle ein höheres Arthrose-Risiko in den Vorderfußwurzelgelenken haben.

    Weiß nicht, ob es die blöde Wolfskralle war, ich hasse diese Dinger, die kräuseln sich so ein, das muss schon unangenehm sein (wäre aber dann nicht nur heute so). Mit feilen komm ich aber nur sehr spärlich voran und knipsen trau ich mich nicht mehr (hab einmal wohl ins Leben geknipst, obwohl ich mir sehr sicher war, dass noch frei war)

    Wenn die Krallen (auch Daumen- oder Wolfskrallen) rund wachsen, ist das durchaus unangenehm bis schmerzhaft für den Hund.

    Und auch, wenn man mich jetzt vielleicht für einen schlimmen Tierquäler hält: nur, weil man den Hund gelegentlich (!) aus Versehen (leicht) ins Leben knipst/dremelt, ist das kein Weltuntergang und um Längen besser, als den Hund mit zu langen Krallen rumlaufen zu lassen.

    Pennen bei euch die Hunde 4..5 Stunden am Stück durch und bekommen dann in der MIttagspause/ nach Feierabend ihre Aktivität oder gibt es auch "während" der Arbeitszeit noch etwas Beschäftigung?

    Als ich Jin als Welpe/Junghund im Büro mit hatte, bin ich Anfangs auch zwischendurch mit ihr raus - hab es aber recht schnell gelassen, weil sie keinen Bock drauf hatte. Sie blieb freiwillig von Arbeitsbeginn bis Mittags und Mittags bis Feierabend in der (offenen) Box.

    Sie hat ein paar Spielsachen in der Box (Knotenseil und Plüschtier), nutzt das aber alles selten. Manchmal verstecken wir (ich oder Kolleginnen) ihr ein Spielzeug und lassen sie es suchen. Als junger Hund (so bis ca. 3-4 Jahren) brauchte sie das auch öfters. Mittlerweile braucht sie das fast gar nicht mehr, hat aber Spaß dran, wenn man es mal macht.

    Gibt auch immer mal zwischendurch kurze Streichel- oder Kuscheleinheiten, wenn Jin danach verlangt.

    Freitags mach ich keine Mittagspause und arbeite 5-6h durch, da bekommt sie dann gegen Ende des Arbeitstags oft mal was zu kauen.

    Wobei sie sich mittlerweile viel freier bewegen darf und dann auch zwischendurch meine KollegInnen besucht. Da hat sie dann ja ohnehin Abwechslung.

    Mittagspause ist bei uns grundsätzlich eine halbe Stunde, in der wir ca. 15 Minuten Gassi gehen und uns anschließend zu den Kolleginnen setzen. Früher hab ich dann mit Jin getrickst, mittlerweile mag sie nicht tricksen, weil sie anderweitig beschäftigt ist - sie muss sich um die Essensreste der Kolleginnen kümmern :lol:

    ich weiß, wie das theoretisch geht, aber praktisch kann ich es halt nicht :ka:

    Die Drehrichtung ist übrigens absolut egal - Zecken haben ja kein Gewinde im Kopf. Theoretisch muss man sogar gar nicht drehen - allerdings hab ich das Gefühl, dass sie besser rausgehen, wenn man dreht (nutze Zeckenhaken).


    Besorgt dir eine für unterwegs!

    guter Tipp. Ich hab auch immer Zeckenhaken dabei (auch wenn Jin nur selten Zecken hat)

    Meine Katzen sind eher von der friedlichen Sorte und ich bin mir sehr sicher, dass sie den Hund nicht von sich aus angreifen würden.

    joa, sie müssen ja nicht böse sein. Samy, der Kater, der Jin getrietzt hat, ist auch ein ganz lieber. Eigentlich sogar eher unsicher, wenn Besuch mit Hund da ist, dann sieht man den gar nicht. Aber Jin ärgern fand er halt toll :ka: Katzen machen das gern recht subtil - die Anfänge davon hab ich auch gar nicht so richtig wahrgenommen. Der hat es auch gebracht, dass wenn ich Jin zu mir gerufen hab, er zwischen uns gesprungen ist - was ich die ersten Male als Zufall abgetan hab...


    Aber ist das für den Hund zumutbar, wenn ich ihn quasi mit mir im Schlafzimmer einsperre?

    Solange du dabei bist, auf jeden Fall. Vor meinem Umzug hat Jin auch immer bei mir im Schlafzimmer schlafen "müssen" (da sie eh im Bett schläft, war das jetzt auch nicht wirklich ein Problem für sie).

    Hat hier jemand noch Tipps, was ich alles tun kann und sollte, um eine entlaufene (reine Wohnungs-) Katze wiederzufinden?

    Ich hab hier im DF mal den Tipp zu gelesen, dass man den möglichen Weg nachverfolgen soll. Dabei ist es wohl so, dass reine Wohnungskatzen wie die Gallier sind - haben immer Angst, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt. Also dicht an Hauswänden/Gebüschen etc. entlang.

    Ich drück fest die Daumen, dass sie wieder auftaucht!

    Hab auch noch eine dumme Frage :ugly:

    Ab wann gilt ein Hund als Senior :denker:

    im Windhundesport ab 6 Jahren.

    Ansonsten ist es eine recht individuelle Sache. Grundsätzlich gilt: je größer ein Hund ist, desto schneller ist er Senior.

    Aber ganz viel machen auch die Haltungsbedingungen aus. Ein Hund, der weder körperlich noch mental gefordert wird, wirkt ziemlich schnell alt. Derweil ein ausreichend geforderter Hund noch lange jung wirkt.

    Ich glaube, wenn man einen Welpen zu bereits vorhandenen Katzen aufnimmt und ihn richtig erzieht, ist die Gefahr, dass es zu schlimmen Jagdverhalten kommt, gering.

    Hunde und Katzen dürfen und können ruhig miteinander agieren. Kontaktliegen, sich gegenseitig putzen usw. ist erlaubt (wird teilweise auch sehr genossen). Jede Form von "Spiel" sollte untersagt werden. Außerdem ist es wichtig, dass ganze nicht einseitig zu sehen, sondern für beide Parteien Regeln aufzustellen und diese durchzusetzen.

    Mein Schwager hat Katzen, wir wohnen seit 3 Jahren im gleichen Haus, ich bin fast täglich bei ihnen in der Wohnung (Jin kannte aber schon vorher Katzen; zum einen von ihrer Züchterin, zum andren von Besuchen bei Freundinnen). Einer der Kater hat schnell gemerkt, dass es Jin unangenehm ist, wenn er auf sie zu geht (Jins Züchterin hatte eine Katze, die unvermittelt bös wurde). Und das hat er ausgenutzt, indem er sich immer wieder "freundlich" Jin genähert hat und versucht hat sie "freundlich" anzuköpfeln. War natürlich weder freundlich, noch so gemeint. Ich hab das immer unterbunden, aber offenbar nicht deutlich genug. Einmal war ich dann zu langsam und Jin hat abgeschnappt. Der Kater ist geflitzt. Außer, dass er etwas Fell verloren hat, ist nichts passiert (ok und sein Ego hat einen ganz schönen Dämpfer bekommen).

    Diese Situation hätte auch anders ausgehen können. Wenn wir nicht dabei gewesen wären und Jin wäre - ihrer Rasse entsprechend - auf den Bewegungsreiz angesprungen...

    Und man muss immer im Blick haben: nur, weil der Hund die eigenen Katzen im Haus akzeptiert, heißt es nicht, dass er sie auch draußen akzeptiert. Und fremde Katzen sowieso nicht (Jin würde draußen Katzen jagen, wenn sich die Gelegenheit böte - vmtl. auch die Kater meines Schwagers).


    Ich glaube, in dem Thread ist es v.a. deshalb eskaliert, weil die Katzen alles durften - evtl. sogar den Hund (subtil) ärgern -, der Hund ein großes Problem mit Impulskontrolle sowie Bewegungsreizen hatte und (trotzdem) "Spiele" zwischen Hund und Katze erlaubt waren.