Würde es evtl. Sinn machen, sein in meiner Nähe bleiben und nach mir schauen bzw. von sich aus wieder zu mir zurückzukommen sehr hochwertig zu belohnen (zB Leberwurst oder so)? Oder sollte ich auch das (wie auch die Aufmerksamkeit auf mich bei Ansprechen und Fremdreizen) mal mit clickern versuchen?
Kann man sicher klickern - ich habe das "normal" belohnt. Mal "nur" Lobwort (fein, gut, prima - nach Lust und Laune), mal mit (fliegendem) Keks, mal nur ein Erwidern des Blickkontakts, ein Nicken.
Je mehr Probleme der Hund mit den gewünschten Verhalten hat, desto höherwertiger sollte die Belohnung sein (also anfangs gibt's praktisch immer Kekse, wenn der Hund das gewünschte Verhalten zeigt).
Bei meiner ehemaligen Sitterhündin hab ich Anfangs gar nicht dran gedacht, sie darin zu bestärken auf mich zu achten - in der Pubertät hat sich das dann natürlich gerächt. Da hab ich anfangs sogar ein Zucken des Ohrs in meine Richtung bestätigt.
Ich muss nochmal zu diesem Gummirückruf fragen: Also ich spreche ihn mit seinem Namen an? und wenn er reagiert (muss aber kein Anschauen sein?) gebe ich das entsprechende Wort (was nehmt ihr da?) und werfe ein Leckerli? Dann macht man das aber logischerweise nur wenn der Hund relativ nah bei einem ist?
Nicht so arg verkopfen, das machen, was zu einem passt. Name sagen ist halt sinnvoll, damit der Hund weiß, dass er gemeint ist. Als Gummirückruf kann man nutzen, was man mag (komm, bleib in der Nähe, ran, nicht so weit,... aber man könnte auch Fantasieworte oder so nehmen - wie bei jedem Kommando eben).
Anfangs natürlich dann sagen, wenn der Hund schon in etwa das gewünschte Verhalten zeigt - wenn der Hund bereits 100m entfernt ist, stehen die Chancen halt schlecht, dass er das Wort mit dem gewünschten verknüpft.