Beiträge von l'eau

    Kann es passieren, dass eine läufige Hündin durch engeren Rüdenkontakt (also Aufenthalt im gleichen Haus) plötzlich anfängt, zu Stehen, obwohl sie "eigentlich" noch nicht so weit ist?

    Jin ist die ersten Läufigkeiten auch nur exakt 3 Tage gestanden. Mittlerweile... nunja, die richtigen Stehtage sind womöglich gleich (Jin blutet durchgehend, daher kann man die Stehtage bei ihr nur am Verhalten gegenüber (interessierten) Rüden sehen), sie bietet sich aber schon deutlich früher an (und evtl. auch länger). Ist lt. Aussage ihrer Züchterin bei Whippets gar nicht so ungewöhnlich - und damit vmtl. auch bei anderen Rassen.

    Wobei ich schon den Eindruck habe, dass nicht immer klar ist, dass unterschiedliche Windhundtypen für unterschiedliche, auch geographische, Gegebenheiten gezüchtet wurden.

    ja, das fehlt oft. Und überhaupt das Wissen, wie die Jagd überhaupt aussieht - also klar, der Windhund hetzt das Wild. Aber was ist vorher, was ist nachher? Die Ausbildung außenrum. Dafür fehlt hierzulande ein Bewusstsein.


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    Nachdem Sportveranstaltungen (egal, ob Training oder Wettkampf) viel seltener stattfinden, als Freilauf und auch nicht alle Windhunde ans Sportveranstaltungen teil nehmen, mag die tatsächliche Anzahl von Verletzungen im Freilauf höher sein, aber die prozentuale dürfte es im Sport sein. Wobei natürlich Verkehrsunfälle im Sport nicht vorkommen, diese könnten die Statistik durchaus verschieben :???: Wäre dann wieder die Frage, ob Verkehrsunfälle bei Windhunden häufiger vorkommen als bei andersrassigen Hunden (mit ähnlichem Jagdtrieb). Und wenn dem so wäre, wäre die Frage, ob Windhundhalter ihre Hunde öfters (bewusst) hetzen lassen und/oder schlechter erziehen als Halter anderer Rassen.

    Sei's wie's will: Windhunde haben durchaus ein etwas höheres Verletzungspotential. Manche Rassen/Linien mehr, manche weniger.

    Nach dem Fressen gibt es kein Herumgetobe oder Spaziergänge (außer ev. zum Lösen kurz raus), da wird geruht. Mindestens für eine Stunde, besser Zwei, denn mit einem gefüllten Bäuchlein besteht die Gefahr der Magendrehung und vor der habe ich persönlich große Angst.

    Das ist nicht bewiesen. Im Gegenteil, leerer Magen (über Nacht) scheint eher ein Problem zu sein.

    Wildes Toben nach dem Fressen muss nicht sein - sonst passiert evtl. das gleiche wie beim Menschen, dem Welpen wird schlecht -, aber man muss den Welpen auch nicht zwanghaft ruhig halten. Wird auch schwer, wenn ein Welpe noch 3-4x am Tag gefüttert wird. Und würde Leckerchengabe beim Training, für das Ausführen von Kommandos beim Gassi etc. zu einer Gesundheitsgefährdung machen.

    Bachstelzen hatten wir gestern auch zwei im Garten. Und hab ich schon erwähnt, wie sehr ich Jin liebe? Die lag im Gras, die Stelzen keine 2m von ihr entfernt am rumtrippeln und Jin guckt einfach nur :herzen1:

    Dafür musste ich schauen, wie ich mich bewege, um die beiden nicht aufzuscheuchen :lol:

    Schwalben hab ich hier noch keine gesehen.

    Jin und ich waren heut seit Ewigkeiten mal wieder im Wald - Freilauf gibt's nur ein paar ausgewählte Strecken, wo Jin grundsätzlich kein Wild anzeigt. Heut war sie ein bisschen guckig. Und am Ende hat sie 2 Amseln angezeigt, die im Unterholz gescharrt haben - das konnte ich wg. parallel Filmen nicht erkennen.

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    Nicht, dass das alles dauernd an der Tagesordnung steht. Aber die Verletzungsrisiken sind andere, als bei anderen Hundetypen.

    Das ist definitiv so.

    Dein erster Beitrag klang für mich allerdings schon mehr in Richtung "Tagesordnung", denn seltener.

    Durch seinen Hetztrieb (und der teils mangelhaften Erziehung, weil ist ein Windhund), ist ein Whippet (und jeder andre Windhund) etwas anfälliger für Unfälle - auch mit Fahrzeugen, weil Wild sich ja nunmal genausowenig an die Straßenverkehrsordnung hält wie Hund.

    Und dann darf man beim Punkt Unfall auch nicht vergessen, dass signifikant mehr Windhunde im Hochleistungssport laufen und dieser eben doch eine höhere Wahrscheinlichkeit für Verletzungen mitsich bringt. Und gerade auch auf der Bahn eben auch für tödliche Zusammenstöße, Massenstürze...

    Das ist übrigens auch ein Grund, weshalb ich Jin bei einem Coursing nach neuen Reglement nur laufen ließe, wenn der Laufpartner nicht zu zierlich ist. Blöd angerempelt ist Jin schon von einem grade mal 2 kg schwereren Rüden aus dem Tritt gebracht worden (und hing dann sekundenlang in der Schnur bis sie sich wieder gefangen hatte - ging zum Glück glimpflich mit nur leichten Schürfwunden aus) - ich will nicht ausprobieren, wie das aussieht, wenn Jin im Hetztempo mit einem 5kg leichteren Hund zusammen stößt.

    Kurz: man muss halt sehr genau schauen, wie sein Hund drauf ist. Jin ist eine trittsichere Bergziege, die sich auch im Wald/Unterholz nicht mehr als ein paar Kratzer holt und der Hubbelwiesen nicht mehr als ein müdes Lächeln abringen. Aber an (tiefen) Steilhängen ließe ich sie trotzdem niemals frei laufen - das kennt sie nicht, gibt's hier fast nicht und sie ist eben doch auch ein bissi irre (Whippet halt).

    Noch eine Frage zu der Spaziergehregel. 10 Minuten am Stück pro Lebenswoche 1 min.

    Diese Regel bezieht auf das Gehen an der Leine. Freie Bewegung braucht man idR nicht zu reglementieren. Man kann und darf sich so viel mit seinem Welpen im Garten aufhalten, wie man möchte. Halt ggf. einen gemütlichen Liegeplatz anbieten, aber meist legen sich die Welpen halt auch irgendwann ins Gras.

    Auch Spaziergänge draußen dürfen länger ausfallen. Halt selber im Bummeltempo gehen, zwischendurch Pausen einbauen, den Welpen mal kurz tragen usw.

    Meinen Welpen hab ich Anfangs z.B. an der Straße grundsätzlich getragen, weil wir so flotter ins Freilaufgebiet (also Wald, Wiese, o.ä.) kamen und ich nicht unnötig Konzentration fürs Leinenlaufen verplempert habe. Im Freilaufgebiet sind wir dann eine Runde durch die Gegend geschlendert, haben Sachen erkundet, gespielt, Welpie ist mal in wilden Kreisen umeinander gerannt usw. usf.

    Wenn ein Gassi besonders aufregend war (weil z.B. fremde Hunde getroffen o.ä.), dann gab's hinterher 1-2 Ruhetage mit nur Pipirunden (also bis zur Wiese vorm Haus und zurück - mittlerweile haben wir einen Garten und es gäbe dann nur Gartentage).

    An andren Tagen habe ich das Gassi durch einen Stadtbummel, einen Biergartenbesuch, einen Tag im Tierpark o.ä. ersetzt - dann gab's hinterher auch 1-2 Ruhetage.

    In der Wohnung hab ich praktisch gar nichts reglementiert. Zu wildes Spielen wurde unterbunden (das möchte ich in der Wohnung nicht), genauso Anknabbern von Möbeln o.ä., ansonsten durfte der Welpe sich in der Wohnung selber so beschäftigen, wie er mochte.

    Einsperren (Box, abgetrennter Bereich usw.) würde ich einen Welpen grundsätzlich dann, wenn man mal nicht achtgeben kann, was er so anstellt.

    Ganz selten kam es vor, dass ich den Welpen doch geistig überfordert hatte, dann hatte er tatsächlich abends Probleme zur Ruhe zu finden. Und dann hab ich geschaut, wie ich ihm dabei helfen konnte. Manchen kann es helfen, sie räumlich zu begrenzen (Box), andre brauchen einfach "nur" Körperkontakt, wieder andre muss man ein bisschen festhalten.

    Gestern Abend ist mir aufgefallen, dass ich kein aufgetautes Brot mehr hab. Also kurzentschlossen Hefe für Brötchen raus - eingefroren hab ich 1/2 Würfel, brauchen aber nur 1/4, aber gut, ließ sich halt nicht ändern. Tja, und dann hab ich vergessen, dass ich den Teig machen wollte - um kurz vor 11 ist es mir wieder eingefallen |) Eigentlich soll der Teig mind. 10h im Kühlschrank gehen, aber das wär mir viel zu spät geworden. Also hab ich einfach die komplette aufgetaute Hefe in den Teig geworfen. Hat funktioniert:

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