Also ist Taubheit von Geburt an bei Säugetieren fast immer verursacht durch fehlende Pigmentierung, kann man das so zusammenfassen?
nein. fehlende Pigmentierung kann eine Ursache für Taubheit sein. Neben vielen anderen Ursachen
Also ist Taubheit von Geburt an bei Säugetieren fast immer verursacht durch fehlende Pigmentierung, kann man das so zusammenfassen?
nein. fehlende Pigmentierung kann eine Ursache für Taubheit sein. Neben vielen anderen Ursachen
Magst du vielleicht berichten, was dir die Züchterin eures Zorro erklärt hat, wieso bei ACD immer wieder taube Welpen vorkommen?
das hat beim Cattle auch was mit dem Scheckungsweiß zu tun - die gesprenkelten Bereiche sind eigentlich gescheckt, aber da liegt die Sprenkelung drüber.
Albinismus
echter Albinismus kommt nur sehr selten vor
Könnte man vor der Verpaarung mittels Gentest bei den Eltern feststellen, ob das Risiko für Taubheit, Albinismus für Nachwuchs sehr hoch ist?
Naja, nicht umsonst ist die Verpaarung von zwei Merle-Hunden verboten.
Also ja, gewisse Risiken lassen sich durch Gentests und sorgfältige Verpaarungen ausschließen.
Aber wieder andre Risiken, wie die Verteilung von Scheckung lässt sich nicht vorherbestimmen, da geschieht ganz viel "zufällig" während der Entwicklung des Embryos.
Es beißt sich aber mit meinem Leinenführigkeitstraining.
stimmt - auf Leinenführigkeit braucht man an der Koppel keinen gesteigerten Wert zu legen.
Bei der alle-Hunde-an-einer-Hand-Konstruktion kann man hingegen recht gut auf den einzelnen Hund einwirken (wenn man das Verknoten unterbindet) und da erwarte ich dann durchaus eine gewisse Leinenführigkeit (wobei das Thema nicht meine Paradedisziplin ist und dementsprechend auch nicht die meines Hundes) - ist aber ja auch keine echte Koppel.
Ich nutze je nach Situation durchaus Koppelleinen.
Wenn ich einen andren (oder mehrere) Whippet(s) zu Besuch hab, nutz ich z.B. gern ein Eigenkonstrukt: Handschlaufe mit Ring, in den man mehrere Leinen einhängen kann - so kann ich problemlos mehrere Hunde an einer Hand führen.
Wenn ich allein mit der Zwergenbande meiner Schwester unterwegs bin, führe ich auch alle an einer Hand (zwar Einzelleinen, aber das Prinzip ist das gleiche):
Hier sieht man auch gut das Problem, wenn man den Hunden keinen strickten Platz zuweist: die Leinen verheddern sich miteinander. Da es aber nur um die paar 100m durchs Dorf bis zu den Wiesen geht, ist das für mich kein großes Problem.
Als ich im Frühjahr mit der ganzen Bande richtig Gassi bin (und nicht nur Leinenlöserunden) hab ich im Freilaufgebiet für die zwei Hunde, die ich nur an wirklich übersichtlichen Stellen frei laufen lassen möchte, aus den vorhandenen Leinen eine Koppel gebastelt:
Zwei so lange Leinen hätte ich nicht händeln können (schon gar nicht, wenn ich parallel noch auf das frei laufende Volk achten muss), somit war das ein Kompromiss für mehr Bewegungsfreiheit.
Obwohl das für uns Neuland war, hat das sehr gut geklappt und die Hunde kamen damit auch gut zurecht.
Natürlich heißt für mich Koppelleine, dass ich drauf achte, was an der Leine geschieht und keiner den andren mitschleift (jedenfalls, wenn es Freilaufersatz ist, geht es nur um's von A nach B zu kommen, haben die Hunde eh mit mir mitzudackeln).
Hier hechelt keiner von 5 Hunden - aber unsre Hunde haben auch absolut null Problem mit Gewitter/Sturm (solange sie sich in der trockenen Wohnung befinden) und 4 von 5 Hunden sind recht wärmetolerant.
aber das „Muss“ stört mich
formulier es wie du magst - solange das Ergebnis das gleiche ist: die Kids erhalten alle Fähigkeiten, die sie brauchen, um später problemlos selbstständig leben zu können.
Erziehung ist halt das Eine, der Charakter und wie man andere Menschen behandelt das Andere.
natürlich (ich gehöre selber zu denen, deren Haushalt mehr in Richtung "bei Hempels unterm Sofa" geht). Der Unterschied ist aber: eine Person, die als Kind im Haushalt mithelfen musste, weiß zumindest wie es geht und muss sich das nicht im erwachsenen Alter mühsam selbst aneignen.
meine Eltern haben uns Kinder (egal ob den Sohn oder die Töchter) ganz normal beim Kochen mit eingebunden. Dadurch haben wir ganz nebenbei Kochen gelernt. Wie ich im Schulalter dann schockiert feststellen durfte, geht das natürlich nur, wenn die Eltern auch kochen können und sich nicht auch schon nur von Fertiggerichten ernähren ![]()
Bemerkenswert war in diesem Zusammenhang übrigens eine Nachbarin, die ganz neidisch war, dass wir Kinder (damals schon irgendwas zwischen 16 und 19) Samstags gekocht haben, so dass Mama direkt nach der Arbeit essen konnte und sich nicht erst noch selber an den Herd stellen musste. Für uns war das ganz selbstverständlich ![]()
Das Vorurteil, dass Männerhaushalte unordentlich sind und Frauenhaushalte ordentlich kommt doch nur daher, dass Mädchen früher viel mehr zu Hausarbeit und Ordnung erzogen wurden als Jungen. Zudem ja auch die Gesellschaft vorgeschrieben hat, dass ein Mädchen/eine Frau immer von sich aus ordentlich zu sein hat.
Dafür, dass Jungs/Männer ordentlich aussahen waren grundsätzlich die Mütter/Gattinnen zuständig (muss man nur mal in alten Filmen/Serien schauen: Mann kommt in zerknittertem Hemd, mit "traurigem" Vesper o.ä. in die Arbeit und wird direkt mitleidig gefragt, ob er grad Strohwitwer ist).
Und meiner Beobachtung nach ist dieses Denken immer noch vielfach so vorhanden - natürlich meist nicht mehr ganz so krass, aber in abgeschwächter Form.