Beiträge von l'eau

    Wenn ich züchten würde (was ich nicht vorhabe), dann würde ich, wenn es möglich ist, einen Rüden wählen, der weder selbst gescheckt ist, noch Scheckung vererbt.

    Das würde mMn den Genpool unnötig einschränken. Es gibt wirklich viele gescheckte Hunde, welche alle kein Problem mit Taubheit haben. Erst, wenn Extremscheckung auftritt, erhöht sich das Taubheitsrisiko - aber trotzdem heißt das nicht, dass alle Extremschecken taub sind.

    Solange man also nicht explizit auf Extremscheckung züchtet, seh ich kein Problem in der Zucht mit Schecken.

    ich schiele wegen des Gewichts (und auch wirklich nur deswegen) immer wieder zu spiegellosen Kameras. Auch eine spiegellose Kamera wäre deshalb vielleicht eine Alternative, wenn im Moment auch noch keine preiswerte, zumal das Objektiv-Problem dann ja auch nicht gelöst wäre.

    ich hab mich 2013 gegen eine spiegellose entschieden, weil ich einen "echten" Sucher (kein Blick auf einen Bildschirm) bevorzuge (hab halt bis dahin auch analog fotografiert). Da ich noch immer praktisch nur über den Sucher und nicht über den Bildschirm fotografiere, ist das auch weiterhin so.


    Nikon scheint nurmehr besonders auf spiegellos zu setzen.

    Ja, das scheint mir auch so - ich versteh nur nicht, warum man das nicht so konstruiert hat, dass auch die DSLR-Objektive für die spiegellosen genutzt werden können.


    Ich hab meine D500 gebraucht gekauft und hab gute Erfahrungen damit gemacht.

    Bei Kameras scheu ich mich irgendwie vor dem Gebraucht-Kauf - hab immer etwas Angst, dass die Kamera dann vielleicht doch einen (kleinen) Schaden hat oder so...

    Vollformat möchte ich nicht - zum einen wg. des Gewichts und zum andren passen dann zwei von drei meiner Objektive nimmer...

    Leider scheint die D500 seit geraumer Zeit nicht mehr lieferbar zu sein :verzweifelt: Damit bliebe dann nur die D7500 übrig...

    An der D500 hatte ich aber gar nichts auszusetzen, es ist eine tolle Kamera für Sport-, Tier- und Wildlifefotografie. Du lichtest ja viel Windhunde und -rennen ab, nicht? Ich denke, dann ist das die richtige Wahl und Du wirst mit dieser Kamera sehr zufrieden sein. Vorausgesetzt, Du bist bereit, Dich ein wenig mit den Funktionen und korrekten Einstellungen der Kamera für Deine Zwecke zu beschäftigen.

    Genau, viel (Wind-)Hunde, Hundespiel und (Wind-)Hundesport und hin und wieder Makros.

    Die Einstellungen dürften ja ähnlich sein, wie bei der D7100, oder?

    Beim Lagotto kommt beides auch vor. Ticking aber auch gemischt mit Schecken. Sind dann die weißen Partien bei den Schecken trotzdem e/e? Ja, oder?

    Und ich frage mich, ob die weißen Lagotti auch e/e sind? Die gibt es nämlich (soweit ich weiß) auch mit nicht beigen Ohren. Das

    Das heißt es kann (in beiden Fällen) gar nicht zu Extremschecken kommen?

    Wenn ich das hier beim kurz drüberlesen richtig verstanden habe, ist beides möglich.

    naja, klar - auch ein roter Hund (ob aufgehellt oder nicht) kann ein Schecke sein.

    Also kann ein optisch weißer Hund genetisch sowohl gescheckt als auch extrem aufgehelltes Rot sein.

    Aber die weißen Partien bei einem Schecken sind immer Scheckungsweiß. Wenn betrifft die (eigentlich) farbigen Partien das aufgehellte Rot.

    Zum Verständnis, bei der Verpaarung von zwei Schecken könnten immer Extremschecken entstehen?

    Bei der Verpaarung von Schecke plus „Nicht-Schecke“ könnten aber theoretisch auch Extremschecken entstehen? Oder müsste man bloß vermeiden Schecke plus Schecke zu vermehren?

    Es reicht, wenn ein Elter Schecke ist. Wobei ich nicht weiß, ob der andre Elter Träger von Scheckung sein muss (also Scheckung rezessiv vererbt wird) bzw. was überhaupt für ein genauer Erbgang vorliegt.

    :denker: Sind weiße Abzeichen genetisch gesehen auch schon Scheckung?

    Jins Wurfschwester (schwarzer Strom auf Sand mit weißen Abzeichen, ihr Vater ist ein Schecke mit viel weiß) hat mit einem gescheckten Rüden letztes Jahr einen Extremschecken (hörend) gebracht.

    Scheckung/weiße Abzeichen kommen beim Whippet sehr oft vor, Extremschecken fallen hin und wieder, lt. Aussage von Leuten, die mehr drin sind, ohne erhöhte Taubheitsrate bei den Extremschecken. Bei den "normalen" Schecken ja eh nicht.

    Allerdings kenne ich keinen richtigen Whippet-Züchter, der explizit auf Scheckung oder gar Extremscheckung züchtet (es gab nur bis vor wenigen Jahren einen Vermehrer, der auf Extremscheckung züchtete - das größte Problem war da aber wohl eher die Inzucht).

    Ich glaube, das Weiß des Großpudels basiert - wie auch bei z.B. Samojeden und weißen Schäferhunden - auf rot. Ist also einfach ein sehr, sehr stark aufgehelltes rot. Daher haben Großpudel auch kein größeres Problem mit Taubheit als andere Rassen.

    Aber man kann schon gezielt auf viel Weiß hinzüchten und folgerichtig häufiger Probleme mit Taubheit wegen des Pigmentverlusts bekommen.

    ja, das stimmt - der Dogo Argentino ist z.B. eine Rasse, die praktisch nur aus Extremschecken besteht. Und auch beim Barsoi war (und ist es vllt noch?) es auch mal in Mode auf "weiße" Barsoi (also Extremschecken) zu züchten. Allerdings weiß ich nicht, ob das beim Barsoi zu gehäuften Problemen geführt hat. Beim Dogo Argentino ist die Farbgebung tatsächlich ein Problem.

    Auf der andren Seite könnte man das Entstehen von Extremschecken auch nur dadurch verhindern, dass man keine Schecken züchtet. Züchtet man mit Schecken, können auch immer Extremschecken entstehen. Diese müssen aber nicht zwangsweiße Taub sein.

    Aber aufgrund dieser Problematik werden farbige Köpfe bei Schecken in vielen Rassen bevorzugt - z.B. beim Parson und beim Jack Russel Terrier.

    Ich nutze zur Fotobearbeitung Affinity Photo und bin damit zufrieden.


    Mal eine Frage:

    Nutzt hier jemand oder hat Erfahrung mit der Nikon D500? Natürlich explizit in der Hundefotografie.

    Ich knips derzeit mit der D7100 und hab das Gefühl, dass sie manchmal bei Bewegungsbildern an ihre Grenzen stößt. Nun überlegt eine Bekannte, sich eine Spiegelreflexkamera zuzulegen und ich überlege, ob ich ihr meine D7100 sowie nicht genutzte Objektive verkaufe - dann bräuchte ich natürlich einen neuen Body...

    In manchen Situationen ist das aber nicht unbedingt nötig bzw. da sitzen die Prioritäten woanders, so dass eine Koppelleine da nicht stört.

    Möchtest Du ein Beispiel nennen, bitte?

    s. meinen ersten Beitrag, das zweite Video. Ich war mit 5 Hunden unterwegs, 2 mochte ich an der Stelle nicht ableinen (einer, weil er auf mich nicht so super hört; einer, weil er Aggression gg. fremde Hunde und teils Menschen zeigt). Aber ich wollte beiden Hunden etwas mehr Freiraum geben - an der kurzen Leine müssten sie ja sehr stark auf mich achten und sich gleichzeitig viel stärker zusammenreißen, weil ihre freilaufenden Kumpels einen deutlich größeren Radius haben. Zwei längere Leinen hätten viel Konzentration oder Leinenchaos bedeutet - da 3 Hunde im Freilauf waren, musste ich meine Konzentration aufteilen. Da war die Koppel ein guter Kompromiss.

    Ich verstehe die Leine als Verbindung vom jeweiligen Hund zu mir.
    Hat was mit Kommunikation zu tun, und da gehört nun mal Sender UND Empfänger dazu.

    kann durchaus so sein, ich kommuniziere mit den Hunden auch über die Leinen. In manchen Situationen ist das aber nicht unbedingt nötig bzw. da sitzen die Prioritäten woanders, so dass eine Koppelleine da nicht stört.


    Und weil ich so ein haptischer Typ bin, müssen die Leinen auch "gleich" sein: entweder alle laufen mit Tauleinen, oder alle mit flachen Nylonleinen.

    och, ich finde im Gegenteil unterschiedliche Materialien gar nicht schlecht - so fühlt man direkt, die Leine welchen Hundes man grad anfasst, ohne dass man schauen muss.