Beiträge von l'eau

    Man könnte als Rüdenhalter auch frech sein und die Frage in den Raum werfen warum nicht der Hündinnenhalter sich zurück nimmt.


    Er weiß doch um den "Umstand" seiner Hündin also ist es auch seine Verantwortung und nicht "meine" zu sehen/scannen, zu erkennen und zu reagieren. :pfeif:

    Was meinst du damit?

    mMn ist jeder Hundehalter in der Pflicht, bei einem entgegenkommenden Hundehalter zu schauen, wie dieser reagiert und dementsprechend zu handeln, wenn dieser keinen Kontakt möchte - völlig unabhängig vom Grund.

    Jin ist es z.B. Jacke wie Hose, ob sie läufig ist oder nicht - sie will keinen Kontakt zu fremden Hunden. Punkt. Und genau das zeige ich durch meine nonverbale Kommunikation bereits auf Entfernung an. Ist das Gegenüber für nonverbale Kommunikation ignorant, gibt es im zweiten Schritt verbale Kommunikation. Funktioniert in den allermeisten Fällen recht problemlos - auch ohne Nennung eines Grunds.

    Ich verstehe aber die ganze Diskussion nicht, es wird doch niemand gezwungen.

    Doch. Wäre nämlich dann die perfekte Ausrede für Tut-Nix-Halter: "Sie haben ja keine gelbe Schleife am Hund. Dass Sie 5m ausgewichen sind und den Hund auf sich fokussieren ist ja nun wirklich nicht eindeutig genug!" :muede:

    Ich hätt gern, dass weiterhin Rücksicht genommen wird, ohne dass ich meinen Hund/dessen Leine mit einer gelben Schleife verunstalten muss.


    Aber es würde den Rüdenhalten auf Distanz schon die Möglichkeit geben zu reagieren.

    Wie groß soll die Schleife denn sein, dass sie auf Distanz gut gesehen werden soll? Was mMn auf Distanz besser wirkt, ist die eigene Körpersprache: nämlich, dass man den Hund rannimmt/anleint und sich am Wegrand einordnet - all das macht man ja gewöhnlich nicht, wenn der eigene Hund (unabgesprochenen) Kontakt haben darf bzw. ein Hundekumpel entgegen kommt.

    Leider gibt es da aber auch immer mal wieder Spinner die nicht kapieren worum es geht oder es ignorieren.

    Und du glaubst tatsächlich, diese Spinner würden sich von einem zusätzlichen Signal beeindrucken lassen?


    Ja, Kastraten und andere Hündinnen dürfen mit meiner Hündin in der Läufigkeit, selbst in den Stehtagen dann aber kontrolliert, Kontakt aufnehmen. Meiner und die andere Hunde sind soziale Wesen. Und für mich ein Gradmesser im Verlauf der Läufigkeit.

    Bei unkastrierten Rüden ist das natürlich ganz was anderes,

    Auch kastrierte Rüden können decken.

    Jin darf in ihrer Läufigkeit auch "kontrollierten Kontakt" zu bekannten unkastrierten Rüden haben. Da muss einfach die Erziehung auf beiden Seiten stimmen und man muss wissen, wann es geht und wann nicht. Und halt verstärkt ein Auge drauf haben.

    Dafür will ich zu 99% keinen Kontakt zu fremden Hunden - egal, ob Jin gerade läufig ist oder sonstwas ist. Klar geh ich so nicht auf eine Hundewiese mit großer Hundedichte. Aber ansonsten kapieren die allermeisten Menschen spätestens, wenn ich es verbal äußere, dass kein Kontakt erwünscht ist und behalten ihre Hunde bei sich.

    Ich bin der Meinung, dass das überflüssig ist: Leine dran heißt, kein Kontakt/Kontakt nur nach Absprache. Fertig.

    Da wärst Du hier die/der einzige mit der Meinung. Immerhin klappt das hier meistens nach Zuruf "Meine ist läufig" mit an die Leine nehmen.

    Ich hatte die Idee, die Läufigkeit mit Markierungen an der Leine zu signalisieren, hier schonmal vor zig Jahren in den Raum geworfen. Es gab auch mal eine Kampagne bei Tierärzten, die das auch mit Infomaterial in den Praxen versucht haben zu verbreiten.

    Ich bin froh, das wohl nun doch, wenn auch langsam, in der Breite anzukommen zu scheint.

    Es geht doch net jeden dahergelaufenen Deppen etwas an, ob meine Hündin grad läufig ist - abgesehen davon, dass diese Info Kastraten- oder Hündinnenhalter nicht davon absehen ließe, ihren Hund trotzdem ranzulassen.

    Meine Meinung ist: Wenn die Leut scho keine Rücksicht auf die Leine nehmen, dann ist ihnen eine Markierung daran auch egal.

    Reicht Leine dran/Bogen laufen etc. nicht aus, gibt's von mir ein "NICHT ranlassen!", "Abstand halten" o.ä. - je nach Situation/Gegenüber mit oder ohne Bitte und mehr oder weniger freundlichem Tonfall.

    Allerdings hab ich zumeist das Glück in Gegenden unterwegs zu sein, in denen sich die meisten Menschen einen Rest Respekt und Höflichkeit bewahrt haben und so die Leine als Signal meistens ausreichend ist, manchmal in Verbindung mit der Körpersprache (Hund abgewandt führen, (leichten) Bogen laufen, offensichtlich mit dem Hund trainieren etc.). Und das ganz egal, ob ich in der Heimatregion unterwegs, 30km, 200km oder 800km entfernt von daheim bin :ka:

    Daheim haben wir gar keine Hundenäpfe. Jin trinkt und frisst aus Müslischüsseln. Meinen Teller darf sie eh immer Vorspülen und gelegentlich auch Töpfe/Auflaufform.

    Im Büro hat Jin einen Katzennapf als Trinkschüssel - hatte eine Kollegin für ihre Katze bestellt und als das Ding ankam, war sie bzgl. der Größe geschockt, da kann eine Katze fast schon drin baden. Steht halt "The good Cat" drauf - aber das stört Jin nicht.

    Nur für unterwegs haben wir richtige Hundenäpfe - ein Plastiknapf liegt immer im Auto, einen Faltnapf hab ich im Rucksack und einen Metallnapf in unserer Agi-Tasche.

    :???: ich glaube, es gibt in Deutschland eigentlich keine Schlangen ohne Zeichnung. Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Zeichnung kurz vor der Häutung schlechter erkennbar ist.

    Da Schlangen es ansich nicht drauf anlegen, sich verteidigen zu müssen und ihr Gift zu verschwenden, würde ich die Gefahr erstmal gering einschätzen - sofern der Hund nicht auf die Idee kommt, die Schlange zu jagen...