Falls es für die Welpen wirklich erstmal nicht so einen riesigen Unterschied sein sollte, durch welche Hündin sie versorgt werden, frage ich mich aber trotzdem immernoch, wie das mit der Mutterhündin ist? Die merkt doch, dass Welpen fehlen? Bei einem totgeborenen Welpen ist es doch wahrscheinlich auch sinnvoll, dass der nicht einfach "weggeschafft" wird, sondern die Mutter das mitbekommt, oder? Ich würde schon denken, dass die Mutter dann vielleicht gestresst ist, nach den verlorenen Welpen sucht etc.? Oder nicht?
Dazu kann ich - mangels Erfahrung - nichts sagen. Bei Jins Züchterin sind die Mutterhündinnen zusammen in einem Raum, da ist's dann für sie völlig ok, wenn ein Welpe mal woanders liegt (bzw. haben sie dafür im Gegenzug evtl. einen andren Welpen) bzw. ab einem gewissen Alter sind die Würfe eh recht gemischt und sie nehmen auch beide Hündinnen gleich gut als Mutter an und beide Mütter kümmern sich um alle Welpen gleich gut. Es ist sogar so, dass eine Mutter sich so entspannter mal eine Auszeit nehmen kann.
Ich denke aber schon, dass es ja nach Wurfgröße zu Stress bei der Mutterhündin führen könnte - gerade, wenn sie z.B. die Welpen auch noch hören könnte.
Wobei Hunde idR ja auch stark im Hier und Jetzt leben und sich die Hündin vmtl. recht fix mit der Situation arrangieren würde - zumal sie ja (hoffentlich) noch andre Welpen zum versorgen hätte.
Und man muss auch erwähnen, dass gerade Erstlingsmütter durchaus die erste Zeit durch ihre neue Rolle überfordert sein können. Da kann es schon sein, dass sie das Fehlen von Welpen nicht unbedingt bemerken würden und es ihnen - je nach Wurfgröße - sogar Stress nehmen könnte. Bei letztem wäre dann aber auch die Frage, inwieweit diese Hündin überhaupt zur Zucht geeignet ist, wenn man solche Maßnahmen ergreifen müsste...