Oder die TO schaut mal auf ihre Geisteshaltung. Wendet ein Mensch die beschriebenen Maßnahmen falsch an, können sie nicht funktionieren, bewirken evtl. das Gegenteil (z. B. wirkt das Streicheln nicht beruhigend, sondern als Bestätigung des gerade gezeigten Verhaltens)!
Das gleiche gilt für einen Abbruch. Gerade bei einem überdrehten/gestressten Hund muss man sehr genau wissen, wie man einen Abbruch setzt, dass dieser wirkt und den Hund nicht zeitgleich noch mehr stresst - und ab welchem Punkt man gar keinen Abbruch mehr setzen sollte, weil der Hund diesen gar nicht mehr umsetzen kann. Und man muss absolut dahinter stehen, egal was der Hund tut, man darf nicht eine Sekunde Mitleid derweil empfinden.
Es gibt auch keine Methode, die immer funktioniert. Man muss die Methode immer Hund, Mensch und Situation anpassen.