Beiträge von l'eau

    Oder die TO schaut mal auf ihre Geisteshaltung. Wendet ein Mensch die beschriebenen Maßnahmen falsch an, können sie nicht funktionieren, bewirken evtl. das Gegenteil (z. B. wirkt das Streicheln nicht beruhigend, sondern als Bestätigung des gerade gezeigten Verhaltens)!

    Das gleiche gilt für einen Abbruch. Gerade bei einem überdrehten/gestressten Hund muss man sehr genau wissen, wie man einen Abbruch setzt, dass dieser wirkt und den Hund nicht zeitgleich noch mehr stresst - und ab welchem Punkt man gar keinen Abbruch mehr setzen sollte, weil der Hund diesen gar nicht mehr umsetzen kann. Und man muss absolut dahinter stehen, egal was der Hund tut, man darf nicht eine Sekunde Mitleid derweil empfinden.


    Es gibt auch keine Methode, die immer funktioniert. Man muss die Methode immer Hund, Mensch und Situation anpassen.

    Theoretisch kann die Haut vom unteren Gewebe abgerissen worden sein - das sieht man von außen (als Laie) nicht. Je nachdem wie heftig die Auseinandersetzung und das Packen war, ist's also nicht verkehrt, da mal einen TA drüber schauen zu lassen.

    Wenn man davon ausgeht, dass es höchstens Löcher gegeben hat, kann man auch abwarten und den Bissbereich beobachten, falls sich eine Verletzung entzünden sollte.

    Welcher Hund streichelt einen anderen Hund, damit dieser schlafen kann? Wenn sich Hund von einem anderen Hund durch dessen Unruhe genervt fühlt, dann hat er kein Mitleid und stellt ihm Musik an und streichelt ihn, sondern er wird (auf Deutsch gesagt) zusammengeschissen. Es werden ihm Grenzen aufgezeigt, die heißen: "Jetzt nicht!"

    Nö. Den meisten Hunden ist es ziemlich ralle, ob grad ein Artgenosse unruhig hin und her tigert/hechelt. Solange er sie nicht nervt (also sie zu Interaktion auffordert), ignorieren sie das. Ja, wenn der unruhige Hund sie nervt, dann kommt - je nach Typ des genervten Hundes - u.U. eine mehr oder weniger heftige Ansage. Die bedeutet aber nur: Nerv mich nicht. Was oder wen der gestresste Hund stattdessen nervt, ist den Hunden egal. Allerdings bekommt auch nicht jeder Hund eine sachgerechte Ansage, die heftig genug ist, dass ein absolut gestresster Hund diese auch wahrnimmt, hin. Bei uns bekommt diese Ansage von vier Hunden einer hin. Hund Nr. 5 ist der, der das enorme Stressproblem hatte.

    Aber je nach Grund der Unruhe, legen sich Hunde durchaus zum gestressten Hund dazu. Und es gibt auch - für Welpen - Zwangspflegeverhalten, welches den Welpen runter bringt: Hundemutter, -Tante, sonstiges Familienmitglied zwingt den überdrehten Welpen dazu, sich von ihr putzen zu lassen, überdrehter Welpe pennt über die Putzmaßnahmen ein oder kommt so weit runter, dass er sich nach Freigabe ein Ruheplätzchen sucht.

    Je nach Grund des Stresses hilft nämlich ruhige, soziale Interaktion durchaus den Stress zu lösen. Wenn aber die soziale Interaktion den Stress auslöst, dann kann soziale Interaktion auch das Problem verstärken.


    Genau dieses "Jetzt nicht" versucht l'eau dann ja zu erklären.

    Nein. Ich habe keinerlei Abbruch erklärt. Ich habe komplettes Ignorieren erklärt.

    Der Hund ist kein Welpe und die Menschen sind nicht dessen Mutter.

    Ein Hund ist von Geburt an heil/gesund (Krankheiten, Behinderungen jetzt mal außen vor gelassen) und in einer natürlichen Umgebung würde eine Hundemama auch für gesunden Nachwuchs sorgen. Die Hunde wären nicht auffällig, das Rudel würde für gesunde Strukturen und Ausgeglichenheit sorgen. Der Hund kann erst im Kontakt mit dem Menschen Verhaltensauffälligkeiten entwickeln.

    Interessante These. Ich wage mal zu behaupten, dass das nicht stimmt. Schon allein deshalb, weil bei Hunden durch gezielte Zucht bestimmte Merkmale verstärkt und andre abgeschwächt wurden.

    Nicht umsonst sind eher Welpen aus Vermehrerhaushalten, die nicht viel Kontakt zu Menschen hatten, auffällig, denn solche aus Züchterhaushalten, die viel Kontakt mit Menschen hatten.

    Zwanghaftes/neurotisches Verhalten (Unausgeglichenheit) ist ein Problem, dass von Wolfsforschern nicht beschrieben wird.

    Wir reden hier von Hunden. Nicht von Wölfen. Auch, wenn Hund und Wolf einen gemeinsamen Vorfahren haben und sich recht ähnlich sind, gibt es doch deutliche Unterschiede in der Lebensweise und im Verhalten.


    In den Schlaf hat er nicht gefunden, trotz streicheln, ruhige Musik...

    hm, habt ihr auch mal versucht, den Hund zeitweise komplett zu ignorieren? Also abgetrennten Bereich, in dem der Hund nichts anstellen kann. Dort bekommt er mind. einen Liegeplatz, ein Spielzeug (ohne Quietschi o.ä., Kauseil, Wurzel, Plüschi o.ä.) und natürlich eine Schale Wasser. Und ihr beachtet ihn darin nicht. Kein Anfassen, kein Angucken, keine sonstige Kommunikation. Setzt euch meinetwegen auf's Sofa und lest - macht irgendwas, was auch eure Gedanken vom Hund weg nimmt.

    Ganz wichtig: Wenn der Hund zur Ruhe kommt, auch das ignorieren! Keine Belohnung! Sonst baut ihr wieder eine Erwartungshaltung auf.

    Ich persönlich würde einem Mensch mit richtig Hundeangst nicht direkt einen Mali vorsetzen. Das Bild der meisten Menschen von Schäferhundartigen ist nunmal mit relativ viel Aggression assoziiert (Polizeihund, Bilder von verbellenden Schäferhunden etc.). Auch ihr Erscheinungsbild, ihr Auftreten und ihre Reaktionsgeschwindigkeit können einschüchternd bis beängstigend wirken. Und jedesmal, wenn ein Mensch mit Hundeangst sich erschreckt, wird er in seiner Angst bestätigt.

    Ehrlich gesagt bin ich der Meinung, dass ein Mensch, auf den Hunde so belastend wirken, sich dringend in Therapie begeben sollte. Das kann man dem natürlich nicht so direkt sagen. Aber vielleicht hast du ja einen Hundetrainer in deiner Nähe, der die Arbeit mit Angst-Menschen anbietet?

    Grundsätzlich sehe ich einen gut erzogenen, freundlichen Bürohund für Menschen mit Hundeangst durchaus als Chance auf mehr Lebensqualität, weil sie sich durch den Bürohund im sicheren Rahmen mit Hunden, deren Verhalten und Sprache auseinandersetzen können. Allerdings geht das natürlich nur, wenn man zumindest bei einer geschlossenen Tür zwischen sich und dem Hund entspannen kann.

    Dabei finde ich, dass es in einer toleranten Gesellschaft auch einen respektablen Platz für Frauen geben muss, die nicht beruflich tätig sind. Das heißt ja nicht, dass man keine Ehrenämter ausübt oder anderweitig seinen Beitrag zum Allgemeinwohl leistet.

    und das gleiche sollte dann auch für Männer gelten...

    Aber irgendwie ist's ja doch immer noch was besonderes, wenn Männer sich um ihren Nachwuchs kümmern (also mehr als nur mit ihnen Spielen/Spaß haben), derweil das bei einer Frau für selbstverständlich gehalten wird.

    Was hast du für eine komische Kollegin? Ich freu mich immer, wenn das Telefon nicht tut - kann man endlich mal in Ruhe arbeiten, ohne dass das dumme Ding rumnervt |)

    Aber Kabel sind gehören zu den Gründen, weshalb ich mich für eine Box als Aufenthaltsort für Jin entschieden hatte - sie war ja noch ein Welpe, als sie das erste Mal mit ins Büro ist, da sind Kabel ja doch noch deutlich verlockender.

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