Beiträge von l'eau

    Wenn einem egal ist woher sein nächstes Tier kommt, der kauft bestimmt nicht bei einem Züchter

    Die Krux an den Knautschnasen ist doch: egal, ob man sich ein solches Tier vom wirklich seriösen Züchter oder vom Vermehrer holt - krank ist es in jedem Fall!

    Die Unterscheidung Züchter/Vermehrer gilt nur für gesunde bis leidlich gesunde Rassen. Nicht für solche, deren Phänotyp die Krankheit ist.

    Also meine Fliegengitter würden mit Sicherheit keinen Hund aufhalten, wenn er durch's Fenster springt.

    Wenn ich ein Auge drauf haben kann, mach ich mir gar keine Gedanken beim Lüften, ansonsten sind nur die Fenster ganz offen, die relativ hoch angebracht sind. Die niedrigeren Fenster sind dann auf Kipp (da ich keine Katzen habe, geht das problemlos).

    Mein Kleiner hat gerade eine sehr schwere Magen-Darm-Infektion durch, die eine intensive Behandlung erforderte. Was meine Tierärztin sehr wunderte war, dass es nach dem letzten Durchfall 2,5 Tage dauerte, bis ein Häufchen kam

    hm, Jins Züchterin - erfahrene TA-Helferin - sagt immer, dass es nach Durchfall bis zu 3 Tage dauern kann bis wieder Kot abgesetzt wird, weil ja der Darm oft ziemlich komplett leer war. Also finde ich 2,5 Tage absolut nicht besorgniserregend.


    Ich finde alles im Bereich 1-5x/Tag akzeptabel (würde bei mehr als 3x/Tag aber einen scharfen Blick auf die Futterzusammensetzung werfen)

    Jaein. Ich würde gleichzeitig nach der Häufchengröße schauen. Jin war als Junghund ein Vielkacker, also 5 Häufchen am Tag keine Seltenheit. Allerdings waren ihre Häufchen auch echt klein. Konsistenz auch immer super (eher mit Hang zu sehr fest).

    Mittlerweile macht Jin 1-3 Häufchen am Tag.

    Das Problem dabei ist, dass der "normale Hund" kein nützliches Kriterium ist. Denn keine zwei Menschen haben dasselbe Bild vom "normalen Hund". Und so nimmt das Drama seinen Lauf... ;)

    Eben. Gerade auch das Erscheinungsbild des Whippets/Windhunds wird von vielen Hundehaltern (und noch mehr Nicht-Hundehaltern) als nicht-normal angesehen.

    Trotzdem sind Windhunde grundsätzlich funktionale, gesunde Hunde.

    Nur weil sie primär Sichtjäger sind, heißt es nicht, dass sie ihre andren Sinne nicht zu nutzen wissen.

    Jin kann versteckte Spielzeuge suchen, Verlorensuche (wenn ich beim Gassi was "verliere"), Leckerchen suchen.

    Sich selbst beigebracht hat sie "Mantrailing": wenn meine Schwester vor uns (mit ihrer Bande) aus dem Haus ist, geht sie auf ihre Spur und folgt ihr. Und auch Hundekumpels, die zufällig kurz vor uns zur gleichen Strecke aufgebrochen sind, haben wir mal auf diese Weise gefunden.

    Auch Wildspuren werden begeistert verfolgt (darf sie freilich höchstens in einem sehr eng gesteckten Rahmen, der das Wild garantiert nicht stört).

    Eine Wurfschwester und eine Halbschwester von Jin sind Flächensuchhunde (also so richtig in der Staffel, keine Spaß-Flächensuche (falls es das gibt)).

    Habt ihr Tips für Hund beschäftigen bei Krankheit? Mir gings heute einfach zu schlecht um mit ihm raus zu gehen, und der Hund springt im Dreieck... (also Notdurft verrichten war er natürlich)

    Ganz wichtig: bringe dem Hund bei, dass es nicht jeden Tag Beschäftigung gibt!

    Solltest du mal richtig krank werden, hat dein Hund sonst absolut unnötigen Stress und du damit auch.

    Ansonsten gehen viele Nasen- und/oder Apportierspielchen. Je nachdem, wie fit man ist, kann man mit dem Hund auch etwas Tricks üben.

    PS

    Vielen ist nicht bewusst, dass man früher als Taufpate auch die Verantwortung übernommen hat für das Kind zu sorgen, sollte den Eltern etwas zustoßen.

    Ist das nicht heute noch so?

    Das ist mit ein Grund, weshalb ich nicht Patin für meinen Neffen bin/werde. Ich mag keine Kinder und er wäre im Fall des Falles - der sicherlich nie eintreten wird - bei mir nicht gut aufgehoben.