Also eher nicht so outdooor-geeignet.
das würde ich so nicht sagen. Die beiden Windspiele, die ich näher kenne, gehen ganz normal Gassi, auch Wanderungen usw. Auch mit andren (großen) Hunden.
Die meisten Windspiele können ganz gut frei laufen. Hier ist ihre geringe Größe teils durchaus ein Vorteil, weil sie dadurch manche Jagdreize gar nicht sehen können (weil z.B. Gestrüpp am Wegrand zu hoch).
Aber auch Windspiele sind Windhunde, die Hetzen einfach geil finden - also ganz ohne ordentlich Erziehung und ausgewählten Freilaufstrecken geht's meistens auch nicht.
Ich erlebe Windspiele häufig mit einem deutlichen Hang zur Unsicherheit, die sie durchaus auch mit Kläffen und nach vorne gehen umsetzen können. Es gibt Windspiele, die nicht coursen/rennen können, weil sie sich nicht vom Halter weg trauen (was aber nicht heißen muss, dass das bei echtem Wild genauso aussähe). Außerdem lassen sie sich recht schnell verunsichern. Im Windhundsport fehlt ihnen oft der Biss - die brechen einfach mal ab, weil sie gestolpert sind, der Maulkorb nervt, der Mond falsch steht...
Regen ist aus Windspielsicht Salzsäure, manche plantschen aber schon ganz gern (bei wärmeren Temperaturen).
Insgesamt sind Windspiele recht empfindlich gegen kühle Temperaturen und gegen Nässe (aber dafür gibt's ja Kleidung).
Das Stubenreinheitsproblem ist wohl bei Rüden eher vorhanden als bei Hündinnen. Aber manche Hunde müssen einfach öfters raus (z.B. weckt eine Windspielhündin von Bekannten diese grundsätzlich 1x pro Nacht, weil sie dann nochmal pinkeln muss).
Sie sind sehr verkuschelte Hunde, können problemlos den ganzen Tag auf dem Schoß des Halters (oder einer sonstigen streichelwütigen Person) verbringen; bemühen sich durchaus dem Halter zu gefallen und sind für vieles zu begeistern, man muss halt windhundgerecht motivieren und anleiten; und darf dabei nicht vergessen, dass sie sensibel sind - auch und gerade für unbewusste Stimmungen des Halters. Sie sind gerne überall dabei und dabei sehr anpassungsfähig, also ansich gute Begleithunde.
Wie alle Windhunde neigen auch Windspiele zum Mobben. Aber wenn man da ein Auge drauf hat, lässt sich das eigentlich gut in den Griff bekommen. Auch, weil Windspiele schon feine Kommunikation gut lesen können (und selber nutzen).
Ach, gleichzeitig sind Windspiele schon auch gute Schauspieler, die schnell rausbekommen, wie sie Menschen für ihre Zwecke manipulieren können.
Grundsätzlich würde ich Windspiele als Weicheier mit Napoleon-Komplex beschreiben 
Wegen der Beinbruchanfälligkeit muss man halt sehr drauf achten, aus welchen Linien man sich ein Windspiel kauft und gleichzeitig bei jungen Hunden wegen Sprüngen von Stühlen, Sofas usw. aufpassen.
Außerdem ist wohl seit geraumer Zeit Epilepsie ein echtes Problem in der Rasse - inwieweit man hier schon Risiko-Linien kennt, weiß ich nicht.