Beiträge von l'eau

    Ich hab mein Handy auch immer dabei. Normalerweise ist es auf lautlos oder Vibration gestellt - letzteres bemerke ich beim Gehen idR nicht. Möchte ich wirklich nicht erreicht werden, ist es auf lautlos.

    Meistens tracke ich meine Gassitouren auch - aus reinem Interesse und um die Leistungsfähigkeit meines Körpers zu dokumentieren (weil ich eben seit geraumer Zeit damit gesundheitliche Probleme habe und das Gefühl mit dem tatsächlichen Zustand nicht immer deckungsgleich ist).

    Sehr "witzg" find ich immer das Argument, dass es früher auch ohne Handy ging. Ja, klar: wenn man sich früher in der Pampa die Knochen verbogen hat, dann lag man da rum bis irgendwann mal ein Passant vorbei kam, der dann in die nächste Ortschaft gehen musste, um Hilfe zu holen. Und für die andre Seite galt: sie musste eine verletzte Person allein zurück lassen und so schnell wie möglich in bewohntes Gebiet kommen. Absolut unnötiger Stress, der sich heutzutage glücklicherweise relativ einfach vermeiden lässt. Dank Ortungsfunktion braucht man den Rettungskräften auch nicht umständlich den Weg beschreiben (zumal, wenn man gar nicht genau weiß, woher die kommen), sondern kann diesen problemlos den aktuellen Standort schicken.

    Was mich tatsächlich nervt ist, wenn ich mit jemand anderem zusammen Gassi bin und der dauernd am Handy hängt - also nicht für Fotos, sondern um mit andren Personen in Kontakt zu treten. Das finde ich unnötig und stressig.

    aber leider sind hier viele ältere Leute so, dass sie keinen Hund an ihren ran lassen, dann wird der Hund ganz kurz genommen und darf sich am besten garnicht nach uns umdrehen. 🙄

    sei froh, dass das so ist. Mein Welpe wurde mir direkt in den ersten Tagen von einem Fremdhund attackiert, dessen Halter seinen Hund frei zu uns laufen ließ, ohne zu warnen, dass sein Hund nicht alle fremden Hunde mag - und Welpen offensichtlich hasst.

    Von bisschen Kontakt im Vorbeigehen haben die meisten Hunde nicht viel (außer Stress). Besser ist es, wenn man sich mit andren Hundehaltern zum gemeinsamen Gassi trifft.

    OT:

    Handy hab ich, das bleibt beim Gassi aber entweder daheim oder ist nur für den Notfall dabei.

    Ich persönlich finde es heutzutage fahrlässig, ohne Handy aus dem Haus zu gehen. Man muss es ja nicht eingeschalten haben. Es geht auch nicht darum, dass man selber dauerhaft erreichbar ist. Es geht darum, dass man im Falle des Falles Hilfe rufen kann.

    Natürlich passiert bei den meisten Spaziergängen draußen nichts. Aber wenn was passiert, dann ist es äußerst hilfreich, wenn man ein Handy dabei hat. Ich hab es bislang beim Gassi exakt 1x tatsächlich gebraucht: als Jin ihren Zusammenstoß mit der Wildsau hatte. Ich weiß nicht, ob ich ohne Handy Jin lebend aus dem Wald rausbekommen hätte.

    Der Welpe hatte in seinem bisherigen Leben praktisch rund um die Uhr Möglichkeit zu Körperkontakt/Aufmerksamkeit - nämlich zu seinen Geschwistern, seiner Mutter oder einem andren Mitglied der Züchterfamilie (es sind sowohl hündische als auch menschliche Sozialpartner gemeint). Das ist einer der größten Umbrüche für den Welpen nach Umzug zu seinen Haltern: Körperkontakt/Aufmerksamkeit wird plötzlich dosiert.

    Ich finde es daher wichtig, dass man diesem Aufmerksamkeitsheischen des Welpen recht nachsichtig gegenüber ist. Natürlich muss man aufpassen, dass man nicht (versehentlich) "Fehlverhalten" fördert. z.B. schmerzhaftes Kratzen an den Beinen: schneller reagieren und dem Welpen Aufmerksamkeit schenken, bevor er am Bein kratzt. Das heißt nicht, dass der Welpe dann auch langfristige Aufmerksamkeit bekommt - es kann auch einfach ein freundliches "jetzt grade nicht, beschäftige dich mit deinem Spielzeug" sein.

    Ein Ignorieren von den meisten Fehlverhalten ist übrigens nicht zielführend: zum einen interpretieren Hunde das idR als Erlaubnis und zum andren lassen sich viele Fehlverhalten von uns Menschen nicht dauerhaft ignorieren (weil Bisse irgendwann schmerzhaft werden/zu Verletzungen führen oder das Bellen unsre Nerven überspannt).

    Besser ist es, direkt Rückmeldung zu geben. Beim Ankauen von Möbeln/Türstöcken/Wänden/Körperteilen würde ich das grundsätzlich so machen, dass ich dem Welpen einfach ein erlaubtes Spielzeug anbiete (das am besten ähnliche Eigenschaften aufweist, wie das angekaute Objekt - also bei Holz eher was härteres wie ein Kauseil, beim Sofa ein Plüschspielzeug, bei Schuhen ein Gummispielzeug etc.). Daher liegt bei mir in der ganzen Wohnung - gerade in der Welpenzeit - überall verschiedenes Spielzeug rum. Natürlich nimmt der Welpe das Spielzeug nicht unbedingt sofort problemlos an, oft muss man es erst interessant machen und/oder halt 5.000x den Welpen drauf umlenken - da braucht man einfach einen laaaaaangen Atem.

    Ich würde das Spazierverhalten etwas verändern: Grundsätzlich nur Pipi-Runden (also raus und direkt wieder rein, wenn der Welpe sich gelöst hat). Dafür aber 1 größere Runde am Tag, bei der der Welpe so viel wie möglich frei laufen kann. Der Welpe muss die Möglichkeit haben ordentlich zu Toben, beim Flitzen sein Körpergefühl zu schulen und seine Energie los zu werden.

    Diese große Runde kann man auch mal durch einen kleinen Stadtbummel, einen Zoobesuch, die Welpenstunde o.ä. ersetzen. Wenn der Welpe an einem Tag was besonders spannendes erlebt hat, kann man auch mal 1-2 Ruhetage hinterher schieben, an denen nicht viel mehr passiert als Pipi-Runden.

    Die Trainingseinheiten würde ich persönlich kürzer halten - 2-3 Minuten sind für so ein kleines Welpengehirn, das so viel Alltag noch nebenbei lernen muss, sehr viel - und an spannenden Tagen auch mal ganz streichen.

    Edit: wobei mir grad die da

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    eingefallen sind!

    Vielleicht ist es doch besser man sagt denen wo sie bleiben sollen. Nicht das ihnen noch was komisches einfällt!

    Sicher ist sicher!

    deshalb bin ich auch immer nett zu meinen Karnivoren!

    Windhunde können so wunderbar leiden, wenn nass Salzsäure vom Himmel kommt :lol:

    Aber wenn man sie daheim dann trocken rubbelt und in eine Kuscheldecke packt, ist das schnell wieder vergessen. Oder wenn Wild den Weg kreuzt :pfeif:

    Ok, das ist (glücklicherweise) nicht am echten Wild getestet, aber wir hatten schon ein Coursing bei schlimmsten Herbstwetter - die Hunde kamen alle in der gleichen Farbe vom Feld (matschbraun) - und nahezu allen Hunden war das Wetter spätestens beim Anblick des Hasens egal.

    Ich habe ziemlich lange Haare und mag keine Friseurbesuche. Vor einem Jahr hat mir meine Arbeitskollegin schnell die Haare geschnippelt. Es schneiden sich ja doch einige auch Zuhause selbst. Krieg ich das auch hin? Nur Spitzen und eventuell ein bisschen kürzer. Ich trage immer einen Zopf oder Dutt, wenn ich da was vermurkse, fällt das doch nicht auf, oder? :no: Und welche Schere kann ich nehmen? Muss ich mir zwingend eine richtige Friseurschere kaufen, nur um es einmal auszuprobieren?

    sich selber (lange) Haare schneiden ist ganz einfach! Ich hab mir dazu eine Haarschere bei DM gekauft - ob das nötig ist, weiß ich nicht. Meine Haare sind zwischen schulterlang und ... naja, halt länger... bis Ende Schulterblatt hab ich längstens hinbekommen (ich mach relativ wenig Haarpflege).

    Am einfachsten ist es, wenn man sich vorbeugt und die Haare kopfüber schneidet - so kriegt man recht problemlos eine (halbwegs) grade Linie hin. Wenn du eh grundsätzlich Zopf/Dutt trägst, wird man aber ohnehin nicht sehen, wenn's ungleichmäßig ist.

    Im TV fährt grad einer flott mit dem Cabrio und hat eine Golfmütze auf. Geht das überhaupt? Würde die Mütze nicht vom Fahrtwind runtergeweht werden?

    Nein, wenn du vorne sitzt nicht unbedingt... Das Auto hat ja vermutlich eine Windschutzscheibe und ein Windschott hinten.

    also

    Windschutzscheibe: klar, ist vorhanden.

    Windschott (nachdem mir google sagt, was das ist): nein, kann ich keins erkennen.

    Und dem Beifahrer werden die Haare vom Wind durchgewuschelt.