Beiträge von l'eau

    Im Windhundesport darf man seinen Hund ab 6 Jahren als Senior melden (allerdings dürfen sie da auch das letzte Mal in dem Jahr, in dem sie 8 werden an Wettkämpfen teilnehmen).

    Im "normalen" Hundesport gilt aber mWn die gleiche Altersgrenze - oder war's da 8? :denker:


    Allerdings finde ich auch, dass ein Hund in dem Alter idR noch weit weg vom "Rentenalter" ist.


    Und in diesem Kontext ne Katze mit 8 Jahren als Senior einzustufen und davon auszugehen, dass die deshalb ein Türgitter nicht überspringen würde… ich weiß nicht.

    Ich kenne viele deutlich ältere Katzen, die das noch locker machen wenn die wollen.

    joa, diese Theorie fand ich auch "interessant" - dabei hab ich gar nicht so viel Ahnung von Katzen...

    Mein Hund wird querbeet gefüttert. Frühs und abends gibt's Trockenfutter. Essensreste gibt es, wenn sie anfallen - also idR täglich nach meinem Essen. Wenn ich extra für den Hund 1-2 Portionen mitgekocht habe, gibt es die anstelle vom Trockenfutter. Manchmal gibt's Trockenbarf. Rohes Fleisch nur noch ganz selten - ist für uns einfach nicht so praktikabel. Zwischendurch immer wieder verschiedene Leckerchen/Essensreste von Kollegen. Von denen oft auch Brot (auch Weißbrot).

    Grundsätzlich wird Jin eher KH-lastig ernährt. Ich halte für die meisten Hunde nichts von einer fleischlastigen Ernährung (Ausnahme können Hunde sein, die Rassen angehören, die aus Gegenden ohne Ackerbau kommen - also z.B. manche nordischen Rassen - da ich aber einen solchen Hund nicht besitze, habe ich mich mit deren Ernährung auch nicht näher auseinander gesetzt).

    Ganz, ganz selten (maximal 1x/jährlich, eher noch seltener) hat Jin mal Nüchternerbrechen.

    Jin erbricht auch nicht, wenn sie mal wg. OP o.ä. nüchtern bleiben muss. Dabei müsste das ja lt. der Theorie der Super-Gau sein, weil Jin eigentlich durch die "dauernde" Nahrungszufuhr permanent (zu viel) Magensäure produziert.

    Nachdem auch Wild-Carnivoren den ganzen Tag über immer mal wieder Nahrung zu sich nehmen, bleibt für mich diese Theorie aber ohnehin unschlüssig.

    wird's der Hund (der auch im Winter gern mal länger im Garten im Schnee liegt) wohl auch

    nuja, mein Hund würde nie draußen im Schnee liegen und braucht bei den Temperaturen auch im Freilauf Kleidung. Dementsprechend benötigt Jin natürlich auch für den längeren Aufenthalt im kalten Auto Kleidung.

    Aber ausreichend warm eingepackt, mach ich mir dann halt auch keine großen Gedanken mehr.

    Dass ich zwischendurch mal nach ihr schaue, liegt zum einen daran, dass das eine gute Ausrede ist, mal von der Feier weg zu gehen und zum andren halt um zu schauen, ob Jin sich vllt mal lösen muss. Da Jin bei mir eigentlich nie länger als 1-2h (und auch das selten) allein ist, ist die Situation, mehrere Stunden allein im Auto halt auch ein bisschen ungewöhnlicher (allerdings hatte ich bislang nie das Gefühl, dass sie das groß stört).

    Dann bin ich aber noch auf eine andere Ansicht gestoßen, die ich auch sehr plausibel finde: Hunde sind nicht dafür gemacht, ständig kleine Mengen zu verdauen. Am besten wäre 1x bzw. maximal 2x am Tag bei einem gesunden, erwachsenen Hund und dazwischen GAR NICHTS. Ansonsten würde bei jedem einzelnen (!) Leckerli die ganze Maschinerie angeworfen, was dann aber fatal wäre, weil der Magen ja - bis auf ein paar Leckerli - nichts zu verdauen hätte.

    ich schätze mal, dass diese Ansicht daher kommt, dass ein Wolf maximal 1x am Tag große Beute erlegt. Allerdings werden dabei zwei Aspekte vergessen: zum einen fressen Wölfe nicht nur große Beutetiere, die schnappen sich auch mal eine Maus, einen Hamster, ein Insekt o.ä. und sie sie nehmen auch pflanzliche Nahrung zu sich. Und zum andren sind Hunde keine Wölfe. Es mag sein, dass "früher" Hunde nur einmal am Tag gefüttert wurden, allerdings lebten die Hunde "früher" auch draußen (sei es im Zwinger, an der Kette oder frei/hoftreu/streunend), hatten also auch sonst immer mal die Gelegenheit Kleintiere zu erbeuten, sich evtl. einen Kanten Brot, ein Stückchen Käse oder Schinken usw. zu erbetteln oder pflanzliche Nahrung aufzunehmen.

    Es mag Hunde geben, die lieber nur einmal am Tag, dafür dann aber viel, fressen. Genauso wie es Menschen mit ähnlichen Anwandlungen gibt. Auf der andren Seite gibt's Hunde, die gern mehrmals pro Tag fressen und sich über Leckerchen zwischendrin freuen. Genauso wie viele Menschen.

    Hunde sind recht anpassungsfähig, den meisten dürfte es recht egal sein, wie gefüttert wird. Hat man ein Exemplar erwischt, bei dem das nicht so ist, muss man leider ausprobieren, zu welcher Sorte er gehört - denn so einfach wie einen Menschen kann man das bei einem Hund leider nicht erfragen.

    Ich würde an deiner Stelle ein Ernährungstagebuch führen, damit du die Ergebnisse halbwegs objektiv hast.


    Gegen Nüchternerbrechen am Morgen hat bei unsren Hunden übrigens am Besten 1 Butterkeks (oder ein Stückchen trockener Kuchen) vorm Schlafengehen geholfen - Trockenfutter hat da nichts gebracht. Irgendwann hat sich das Problem von alleine erledigt gehabt.


    Die ersten 3/4 Bissen nimmt er sehr ungern, danach merke ich dann schon, dass er immer lieber frisst.

    Klingt für mich aus eigener Erfahrung nach Hungerübelkeit. Leide ich auch manchmal drunter. Wird erst besser, wenn ich mich zwinge, ein bisschen was magenfreundliches zu knabbern.

    Finde ich normal. Jin streckt sich auch nach praktisch jedem Liegen, gern vor dem Rausgehen. Manchmal auch zwischendurch. Manchmal als Übersprungshandlung.

    Ich hab mir da ehrlich gesagt auch noch nie Gedanken drüber gemacht. Hund streckt sich halt :ka:

    WIe handhabt ihr das Thema "Hund im Winter im Auto lassen". Bei welcher Temperatur ist bei euch bei welchem Hund welche Grenze erreicht?

    Jin (Whippet) muss demnächst wieder während der Weihnachtsfeier meines Arbeitgebers mehrere Stunden bei Minusgraden (jedenfalls, wenn der Wetterbericht so bleibt) im Auto bleiben. Sie bekommt ihr Kuschelkörbchen rein, sie wird warm angezogen und ich werd ihr mittels Decken eine "Höhle" bauen. Das System ist erprobt und klappt problemlos.

    Nachdem Jin dieses Jahr verfrorener ist, als die Jahre zuvor, werd ich sie etwas wärmer anziehen als bisher. Ansonsten mach ich mir da nicht groß Gedanken. Zwischendurch kann ich aber auch problemlos nach ihr schauen - und wie immer wird sie davon genervt sein. Und nochmal genervt, wenn ich sie dann mitten in der Nacht vor der Heimfahrt nötige, sich nochmal zu lösen |)

    Vielleicht sollten wir einfach mehr "unbestätigte Aussagen" dazu treffen, dass 50% der Tiere mit dem Merkmal x länger leben.

    Zitat

    50% der Merkmalsträger sollen lt. unbestätigter Aussage (Willer, 1992) vor dem fortpflanzungsfähigen Alter versterben (Semiletalfaktor).

    Da Polydaktylie auch beim Menschen auftritt, wäre eine derart hohe Wahrscheinlichkeit daran zu versterben mit Sicherheit bekannt. Die Seite ist mir eh schon unsympathisch, aber mit solchen Aussagen untergraben die mMn jedes Fünkchen Glaubwürdigkeit und Seriosität.

    Auch "schön" ist, dass nichtmal erwähnt wird, zu wieviel Prozent die genannten Katzenrassen von dem Merkmal betroffen sind :roll:

    Können die Hunde mit Hängelidern überhaupt noch gescheit sehen?

    wenn das Oberlied ins Auge hängt, dann nicht mehr.

    Beide Augen gleichzeitig oder lieber nacheinander?

    mWn werden grundsätzlich beide "Augen" operiert. Die Operation betrifft allerdings die Haut um die Augen herum, also nicht die Augen selber (ist dir vmtl. eh klar, wollte ich nur sicherheitshalber gesagt haben).

    Ich stelle mir diese Manipulationen ziemlich schmerzhaft vor und bin grad nicht sooo sehr begeistert davon, wie die Augen des von mir präferierten Kandidaten aussehen

    Natürlich kann eine OP kurzfristig schmerzhaft sein - allerdings bekommen die Hunde idR ausreichend Schmerzmittel. Wenn man nicht operiert haben die Hunde aber idR häufig bis chronische Bindehautentzündung - das ist erstrecht schmerzhaft und dann noch lebenslänglich...

    Dann dürfte niemand mehr einen Hund aus dem Tierschutz, schon gar keine Mixe, nehmen.

    Es ist doch etwas komplett anderes, einen schon vorhandenen Hund zu kaufen oder einen Hund zu produzieren?!

    Klar, wenn man recht flexibel in den Erwartungen gegenüber dem Hund ist, dann spricht nichts dagegen sich ein "Überraschungspaket" aus dem TS zu holen. Wenn aber bestimmte Eigenschaften bei seinem Hund möchte, dann ist man bei seriösen Züchter besser aufgehoben.

    Wer von seinem Hund, sei es Rüde oder Hündin, gern eigenen Nachwuchs hätte, wird bestimmt drauf achten, daß der Charakter nicht garstig und mit schwachen Nerven besetzt ist ;-)

    Und woher willst du das wissen, wenn du die Vorfahren deines Hundes nicht kennst?

    Früher war das einfacher: da wurde unpassende Nachzucht halt beseitigt. Das geht heutzutage nicht mehr. Dafür weiß man heutzutage deutlich mehr über Vererbung als früher. Also ist es mMn die Pflicht eines jeden Produzenten, so viel wie möglich dafür zu tun, zu vermeiden, dass Tiere produziert werden, die mit unserer Welt nicht klar kommen bzw. krank sind. Tut das ein Produzent nicht, ist er ein Vermehrer, der nicht unterstützt gehört.


    Es macht einen Hund übrigens nicht besser oder schlechter, ob er zur Zucht eingesetzt wird oder nicht. Und natürlich auch nicht, ob er zuchtgeeignet ist oder nicht.