Beiträge von l'eau

    Schaut noch jemand?

    Finde nicht nur ich, dass die Hunde bei dem "Versuch" extrem vermenschlicht werden?

    Eine tatsächliche Tabuisierung der Wurst seh ich nicht, das Hauptsignal ist jeweils Sitz + Bleib. Dazu wird an den angeleinten Hunden ziemlich rumgeruckt. mMn ist das eher die Abfrage, ob Sitz + Bleib klappt bzw. wie lange.

    Dass der eine Hund beim Fressen die Rute tief hält, ist mMn nicht unbedingt ein Zeichen für ein "schlechtes Gewissen": ich kenne einige Hunde, die beim Fressen die Rute tief halten.

    Beim Irish Terrier scheint mir aus Hundesicht das Problem nicht die Wurst zu sein, sondern dass Frauchen ihn allein lässt. Das Lob am Ende verknüpft der Hund nie und nimmer mit der liegengelassenen Wurst, eher hat man dem Hund so beigebracht, dass er Sitz + Bleib selber auflösen darf (klar, von einmal macht man da idR nicht viel kaputt, nur sinnvoll ist das halt nicht).

    beim Abgehen die Kommandos vor, damit ich es mir merken kann..

    das mach ich auch. bringt nur nicht immer was |)


    Aber ich merke schon, dass mir vieles mit der Zeit immer leichter fällt. Also, evtl. seh ich das mit den vielen Kommandos in ein paar Jahren (mit dem nächsten Hund) anders. Derzeit würde es noch meine Fähigkeiten übersteigen. Auch, das alles korrekt aufzubauen/dem Hund korrekt zu erklären.

    Ich meinte nur die Laufweg an der Hürde selbst. Also Hand ist bei mir „spring die Hürde von meiner Seite in einer S-Linie“ und da macht es halt schon nen Unterschied, ob die Stange die volle Länge hat oder kürzer ist.

    aaah, ok. Soooo genau unterscheid ich das nicht.

    Also, ich find es immer total faszinierend, wenn man mit x-Kommandos die Hunde extrem genau führen kann. Aber mich würde das überfordern - ich schaff's ja sogar manchmal das falsche Hindernis-Kommando zu sagen (also Tunnel statt Steg und sowas) |)

    hm, meine Wohnung ist zu eng/verwinkelt, da gibt's nicht viel Laufweg für den Hund. Grundsätzlich kennt Jin die Signale ja eh schon (also außen, rum, in). Mir ginge es eher darum, diese etwas zu festigen, so dass Jin weniger körpersprachliche Hilfe benötigt und es dadurch dann auch auf Entfernung (besser) klappt.

    Aber wir üben grade auch außen/hinten/Hand und das macht an einer Pylone ja keinen Sinn, da braucht es ne ganze Hürde.

    Stimmt. Meine Überlegung ist, ob das (außen usw.) auch nur mit einem Ausleger geht - ansich könnte der Hund sich ja rein an der Form orientieren :???: oder ich nehm trotzdem zwei, aber ohne Stange und stell sie enger.
    Aber naja, erstmal rechts/links an der Pylone.

    Mit Jin üb ich grad in der Wohnung an einer Pylone rechts/links. Hab auch schon überlegt, ob ich einen Ausleger reinholen soll. Für eine ganze Hürde ist's bei mir eher zu eng (und ich hab auch keinen Teppich, wär also auch evtl. zu rutschig).

    Solange der Hund die Treppen gesittet geht und nicht exzessiv dauerläuft, braucht man sich keine Gedanken um die Gelenke machen.

    Ich würde das Trenngitter einfach offen lassen und den Hund schlafen lassen, wo er möchte.


    Jin hat auch immer mal Phasen, wo sie plötzlich mal nachts raus muss. Da muss man halt durch. Manchmal kann man mit Ernährung und Spaziergewohnheiten was dran ändern, manchmal muss man einfach warten, bis es vorbei geht. Man sollte halt drauf achten, dass die nächtlichen Runden keine Bespaßungsrunden werden. Kurz raus, lösen und wieder rein. Nur das nötigste machen. Keine Kekse/Spielis/Streicheleinheiten verteilen.

    Oh, da fällt mir ein - vllt passt das auch zu euch? - einmal war diese nachts-raus-müssen-Phase durch nasskaltes Wetter ausgelöst: da hat Jin sich beim abendlichen rauslassen derart beeilt, dass sie sich nicht komplett gelöst hat und so nachts die Blase schnell wieder drückte. Hier hat nachdrückliches Pipimachen schicken am Abend Abhilfe geschaffen.