Beiträge von l'eau

    ieso ist das so, dass sie die Position freiwillig so lange hält (fordere ich nicht ein) und die anderen immer lieber schnell auflöst?

    vmtl. weil du - unbewusst - bei dem einen Trick konsequenter in der gewünschten Position belohnst, als beim andren.

    Bei der Vorderkörpertiefstellung hat der Hund - sofern man die Belohnung schnell genug vor die Schnauze bekommt - nicht so viele Bewegungsmöglichkeiten, ins Platz könnte der Hund, aber mehr eigentlich nicht.

    Beim Sitz hingegen kann der Hund bequem aufstehen und sogar etwas rumtänzeln, während er die Belohnung aus der Hand frisst.


    Außerdem kann bei sensiblen Hunden hinzukommen, dass sie den (unbewussten) Druck der Menschen spüren, wenn sie einen "wichtigen" Trick (Sitz, Platz, Fuß) lernen. Bei "unwichtigen" Tricks (Pfote, Diener etc.) sind wir Menschen oft gelassener beim Training.

    Was könnte ich machen, um die Hunde vom Tisch fernzuhalten?

    Snaedis hat den Kampf aufgegeben und hinterlässt unbeaufsichtigte Tische nur noch hundesicher (also, so, dass nichts drauf ist, was kaputt gehen kann oder Hund nicht klauen soll).

    Sie kann dir vielleicht mal auflisten, was sie alles versucht hat.

    Wobei mMn das größte Problem ist, dass Hunde ja nicht doof sind und fix merken, dass wir nur bei Anwesenheit auf sie Einwirken können

    Eigentlich sollte jeder erwachsene Mensch wissen, dass nur weil das Ergebnis gleich/ähnlich aussieht, der Weg dorthin absolut nicht ähnlich/gleich sein muss.

    Und gerade ein guter Hundetrainer sollte das aus eigener Erfahrung seiner täglichen Arbeit wissen - immerhin passt beim gleichen Problem nicht immer der gleiche Weg zu jedem Hund bzw. Hund-Mensch-Team...

    Da war ich anscheinend schon zu müde, als ich gestern Abend die Sendung nachgeguckt hab und hab das überhaupt nicht mitbekommen, dass sie das auch professionell macht.

    Ich glaube, das wurde auch gar nicht so direkt erwähnt, aber man konnte es zwischen den Zeilen hören (bin mir aber auch nicht mehr ganz sicher).

    Es wurde auch am Anfang - vmtl. mit Absicht - gesagt, dass sie Verhaltenstherapeutin sei. Da denkt ja jeder, für Menschen - dachte ich auch, aber dann im Verlauf wurde mir klar, dass sie wohl Hundetrainerin ist. Und offenbar eine ziemlich gute.

    nein, was er schreibt ist korrekt. Er schreibt ja nicht "Hundeausbildung" und auch nicht "Sporthundeausbildung" sondern "Schutzhundesportausbildung". Und das, was man heutzutage im Schutzhundesport sehen will - einen freudig, motiviert arbeitenden Hund - bekommst du eben nicht mit tierschutzrelevanten Methoden hin.

    Hä natürlich bekommt man das hin

    :ka: Ich erinnere mich, dass ich in mehreren Threads, in denen es das Thema gab, von verschiedenen Usern gelesen hätte, dass man den Hunden das dann ansehen würde, weil sie teils Meideverhalten zeigen würden und der Ausdruck nicht passen würde.

    "Eine lerntheoretisch korrekte und erfolgreiche Schutzhundesportausbildung kann nicht tierschutzrelevant erfolgen."

    Ich kenne eine Hunde-Sportlerin, die wirklich sehr hoch im Rettungshundesport führt und da ist so einiges tierschutzrelevant.

    nein, was er schreibt ist korrekt. Er schreibt ja nicht "Hundeausbildung" und auch nicht "Sporthundeausbildung" sondern "Schutzhundesportausbildung". Und das, was man heutzutage im Schutzhundesport sehen will - einen freudig, motiviert arbeitenden Hund - bekommst du eben nicht mit tierschutzrelevanten Methoden hin.

    In Deutschland sagt man mir, darf man so lange auf der linken Spur fahren bis von hinten jemand kommt der einem aufleuchtet, das man aus dem Weg soll.


    Ist das ernsthaft erlaubt?

    ich frag mich immer, wie solche Leute den Führerschein bestanden haben. Erklärt aber auch einiges, was ich tagtäglich auf dem Arbeitsweg miterleben darf :lepra:

    Das Nutzen der Lichthupe kann übrigens als Nötigung ausgelegt werden.

    Und wer kann in Berufung gehen? Urteile verschleppen und von Instanz zu Instanz gehen?

    Wir sind hier nicht in den USA oder irgendeiner Bananenrepublik. Rechtsstreitigkeiten sind hierzulande nicht so unglaublich teuer, wie du es hinstellst.

    Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede. Das ist mein Job. Und ja, auch normale Menschen können einen Rechtsstreit bis zum BGH führen. Sogar inklusive mehrfacher Zurückverweisung (wobei das ein ziemlich seltener Fall ist). Im Normalfall geht ein Rechtsstreit über maximal 3 Instanzen (meist aber maximal über 2). Joa, kann Jahre dauern. Auch viele Jahre. Aber ein Rechtsstreit bleibt gleich teuer, egal wie kurz oder lang er dauert; und selbst wenn man seinen Anwalt nach Zeithonorar bezahlt, ist das kein Wochengehalt, sondern man bezahlt nur die Zeit, die der Anwalt sich tatsächlich mit dem Rechtsstreit beschäftigt - wenn man den Anwalt nicht übermäßig mit Besprechungen, Anrufen oder Mails nervt, hält sich die Zeit meistens gut in Grenzen.